Langweilige Schlafzimmer waren gestern: moderne Schlafzimmer sind mehr als nur ein Schlafraum

GemĂŒtlicher RĂŒckzugsort: Das moderne Schlafzimmer hat viele Funktionen. (Foto: VDM)
GemĂŒtlicher RĂŒckzugsort: Das moderne Schlafzimmer hat viele Funktionen. (Foto: VDM)

Des Deutschen Schlafzimmer wird durchschnittlich 14 Jahre alt. Neue Matratzen sind in Deutschland durchschnittlich alle neun Jahre fÀllig. Damit ist die Anschaffung neuer Schlafzimmermöbel eine langfristige Investition und bleibt auf jeden Fall lÀnger in Betrieb als das neue Auto.

Der moderne Mensch schlĂ€ft dabei heute mit durchschnittlich 6 bis 7 Stunden deutlich weniger, als frĂŒhere Generationen, die 8 bis 9 Stunden Erholung brauchten. „FĂŒr die Neuanschaffung eines Schlafzimmers sollten daher“, so die Empfehlung von Dirk-Uwe Klaas, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM), „unbedingt QualitĂ€t und zurĂŒckhaltendes Design im Vordergrund stehen.

Zwischenbilanz der imm cologne & LivingKitchen 2013: deutliches Besucherplus und positive Stimmung in den Hallen

imm+lkNach Halbzeit der Fachbesuchertage verzeichnet die imm cologne zusammen mit der LivingKitchen ein sehr gutes Ergebnis. Die positive Stimmung in den Hallen spiegelt sich auch im ersten ResĂŒmee des Vorsitzenden der GeschĂ€ftsfĂŒhrung Gerald Böse wieder. „Mit ĂŒber 50.000 Besuchern können wir ein deutliches Besucherplus verzeichnen. FĂŒr mich besonders erfreulich ist, dass wir im Ausland stark zulegen konnten.

Vor allem in den wichtigen ZukunftslĂ€ndern der Branche Russland, China, der TĂŒrkei und Indien. Besucher aus 136 LĂ€ndern haben bisher die Messe besucht. Zum Vergleich: 2011 waren es Besucher aus 120 LĂ€ndern. Mit der Aussage: „Einen besseren Start ins Möbeljahr 2013 kann es gar nicht geben, zumal neben der gestiegenen InternationalitĂ€t insgesamt die Neukundenkontakte stiegen und auch die OrdertĂ€tigkeit erfreulich ist“, freute sich auch der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes der deutschen Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas ĂŒber dieses erste Ergebnis.

Am Wochenende ist die Messe dann auch fĂŒr das Publikum geöffnet. Weitere Informationen und Eintrittskarten unter http://www.imm-cologne.de

Messedoppel imm cologne / LivingKitchen 2013 verspricht großer Erfolg zu werden

Frank Haubold, GeschÀftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse. (Foto: Koelnmesse)
Frank Haubold, GeschÀftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse. (Foto: Koelnmesse)

Deutschland ist in mehreren Beziehungen das Möbelland schlechthin. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung der imm cologne wider. Die Veranstaltung hat zu alter StĂ€rke zurĂŒckgefunden und seit 2009 gibt es stetig steigende Teilnehmerzahlen. Der Grund ist einerseits die bewĂ€hrte Messeplattform, andererseits aber auch die stabile Wirtschaftslage und die hohe Nachfrage bei EinrichtungsgegenstĂ€nden innerhalb der Bundesrepublik.

„Seit vielen Jahren geht kein Weg an dieser Messe vorbei, auch wenn hinter uns einige schwĂ€chere Jahre liegen“, erklĂ€rt Frank Haubold, GeschĂ€ftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse. „Wir konnten 2012 wieder viele junge, aufstrebende Unternehmen als Erstaussteller begrĂŒĂŸen, die mit ihrer MesseprĂ€senz in Deutschland und Europa stĂ€rker Fuß fassen wollten.

Neuer Fachbeirat der imm cologne konstituiert: VDM-PrÀsident Elmar Duffner zum Vorsitzenden gewÀhlt

VDM-PrÀsident Elmar Duffner wurde zum Vorsitzenden des Fachbeirats der imm cologne gewÀhlt.
VDM-PrÀsident Elmar Duffner wurde zum Vorsitzenden des Fachbeirats der imm cologne gewÀhlt.

In Köln hat sich nun der neue Fachbeirat der imm cologne konstituiert. Zum Vorsitzenden dieses wichtigen Gremiums, das die Ausrichtung und Leitlinien der Messe diskutiert und ĂŒber Strategien und Konzepte der Leitmesse fĂŒr Wohnen und Einrichten berĂ€t, wurde einstimmig der PrĂ€sident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Elmar Duffner, gewĂ€hlt.

Der Fachbeirat ist laut Duffner „einmal von Grund auf renoviert worden, mit neuer GeschĂ€ftsordnung, auf deren Grundlage sich arbeiten lĂ€sst und die mit ihren klaren Strukturen und Gliederungen HandlungsfĂ€higkeit schafft.“ Zudem wurde dem neuen Fachbeirat ein Lenkungsgremium angegliedert, welches wichtige Entscheidungen vorbereitet. Diesem Gremium gehören neben Duffner, Messechef Gerald Böse, der Sprecher der Fachgruppe „Möbel“ im ZGV, Franz Hampel, BVDM-PrĂ€sident Hans Strothoff und VDM-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dirk-Uwe Klaas an.

Möbelausgaben deutlich gestiegen: BundesbĂŒrger gaben im Jahr 2011 durchschnittlich 373 Euro fĂŒr Möbel aus

Entwicklung der Möbelausgaben pro Kopf in Euro von 2007 bis 2011. (Quelle: VDM)
Entwicklung der Möbelausgaben pro Kopf in Euro von 2007 bis 2011. (Quelle: VDM)

Die BundesbĂŒrger haben im vergangenen Jahr Möbel im Wert von 373 € gekauft. „Damit sind die Möbelausgaben in den letzten fĂŒnf Jahren deutlich gestiegen“, so Dirk-Uwe Klaas, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, und ergĂ€nzt: „Nach einer KaufzurĂŒckhaltung in den Krisenjahren haben die Deutschen im Jahr 2011 nachgeholt, auf was sie vorher verzichtet hatten“.

Hinzu kommen noch etwa 150 € fĂŒr die Ausstattung der Wohnung mit Textilien, Accessoires und Dekorationen. Es sich im eigenen Zuhause gemĂŒtlich und schön einzurichten, ist den Menschen wichtig. Hier können sie ihren eigenen Geschmack zu 100 Prozent umsetzen.

Nach dem Motto „Pimp my Home“ wird die Gestaltung der eigenen vier WĂ€nde immer wichtiger. Möbel werden in Deutschland ĂŒbrigens viel Ă€lter als Autos. Sie sind langlebige KonsumgĂŒter. Weil ihr durchschnittliches Alter recht hoch wird, sollten Verbraucher vor dem die QualitĂ€t prĂŒfen und das Design genau betrachten. „Es rechnet sich am Ende nie, in Möbel minderer QualitĂ€t zu investieren“, so Klaas.

Schlußstatement von VDM-PrĂ€sident Elmar Duffner zur imm cologne 2012

Elmar Duffner, PrÀsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie und Vorsitzender des Fachbeirats der imm cologne, erklÀrte zum Abschluss der imm cologne und LivingKitchen am Freitag, 20. Januar 2012 vor den Mitgliedern des Fachbeirates der imm unter anderem:

„Wir haben die Messe in den letzten Jahren gedreht, gestĂ€rkt und zu unser aller Wohl zu neuen Höhen gefĂŒhrt. Wir alle – Messe, Handel und Industrie – profitieren davon und haben getan was wir konnten, um die Voraussetzungen in diesen unsicheren Zeiten möglichst optimal fĂŒr die kommenden 12 Monate zu schaffen.

Ich wĂŒnsche mir sehr, dass wir den Schwung der Möbelmesse mit in unsere Unternehmen nehmen können und der Konsum das ganze Jahr ĂŒber weiter so stark sein wird. Es wĂ€re wunderbar, wenn wir Möbler die Konjunkturlokomotive fĂŒr die gesamte Konsumlandschaft in Deutschland wĂŒrden und auch andere Industriezweige von unserem ansteckenden und berechtigten Optimismus profitieren könnten.

Die Vorzeichen stehen nach dieser starken Veranstaltung gut. Gerade wir im Fachbeirat haben unsere Hausaufgaben sehr gut gemacht. In unserer neuen Struktur sind wir optimal aufgestellt, die Weichen in Richtung Zukunft haben wir gemeinsam gut gestellt. Als Vorsitzender des Fachbeirates ist es mir deshalb eine Freude, mit Ihnen gemeinsam auch kĂŒnftig unsere Leitmesse fĂŒr Wohnen und Einrichten zu entwickeln und Erfolg zu haben.

Ich danke der koelnmesse herzlich fĂŒr die ausgezeichnete Arbeit im Zuge dieser imm cologne und der Premiere der LivingInteriors. Die Partnerschaft von koelnmesse und VDM ist erfolgreich und fĂŒr unsere gesamte Branche sehr fruchtbar. Diese Partnerschaft ist das Fundament der imm cologne. Sie wird ergĂ€nzt und belebt, untermauert und unterstĂŒtzt vom Handel. Ich bin sicher, dass wir hier in Köln nach all den Höhen und Tiefen der Vergangenheit sieben fette Jahre erleben werden.“

Sichere Kinderbettchen: verschiedene Stilrichtungen lassen keinen Wunsch offen

FĂŒr kleine Jungs und romantische Eltern.

Genau wie bei den „Großen“ gibt es im Kindermöbelbereich eine vielfĂ€ltige Auswahl. Die verschiedenen Stilrichtungen lassen keinen Wunsch offen. Kindermöbel können enorm romantisch, ja fast kitschig sein und auf der anderen Seite klar, schlicht und auf das Wesentliche reduziert. „Und das ganze Spektrum dazwischen wird auch noch abgedeckt“, weiß Dirk-Uwe Klaas, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Das erste eigene Möbel, welches wohl jedes Kind bekommt, ist ein Kinderbettchen. WĂ€hrend Schreibtisch, Stuhl und Schrank noch einige Jahre auf sich warten lassen, muss ein Kinderbettchen gleich fĂŒr jeden SĂ€ugling her. Die Wickelkommode gehört zwar auch zu den wichtigen ersten Anschaffungen fĂŒr Eltern, wird aber erfahrungsgemĂ€ĂŸ von allen Geschwisterkindern mit benutzt.

VDM: Möbelindustrie mit erfreulicher Halbjahresbilanz 2011, großes Zuwachspotential in wichtiger werdenden MĂ€rkten

Elmar Duffner, PrÀsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, erklÀrt anlÀsslich der Jahres-Wirtschaftspressekonferenz des Verbandes in Köln:

– Möbelindustrie im ersten Halbjahr mit + 7,3 Prozent

– Prognose: 5 Prozent Umsatzplus in 2011

– Zahl der Mitarbeiter stieg erstmals seit 2007

Deutsche Möbel erobern Marktanteile im Ausland
Wir Deutschen sind gerade wieder einmal dabei, uns selbst nach unten zu ziehen und uns an Horror-Szenarien zu erfreuen. Ein unerwartet magerer Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal reicht dafĂŒr schon aus. Euro-Krise und Turbulenzen an den Börsen tun ihr Übriges, und schon wird die eigentlich robuste Verfassung unseres Landes ausgeblendet. Den höchsten Stand der BeschĂ€ftigung seit ĂŒber zwanzig Jahren, historisch niedrige Arbeitslosenzahlen, Reallohnsteigerungen und niedriges Zinsniveau sind schnell vergessen. Und außerdem legte die Wirtschaftsleistung im Vergleich zu einem auch nicht so schlechten Vorjahresquartal immerhin noch um 2,7 Prozent zu. Dennoch kehrt leider die Unsicherheit zurĂŒck.

Moderne Wohnungen brauchen moderne Möbel: Warum sich Möbel bestÀndig verÀndern

Der Flachbildschirm ist in der modernen Wohnwand integriert. (Foto: VDM / HĂŒlsta)
Der Flachbildschirm ist in der modernen Wohnwand integriert. (Foto: VDM / HĂŒlsta)

Moderne Wohnungen brauchen moderne Möbel. Die AnsprĂŒche an Möbel haben sich nĂ€mlich im Laufe der Jahrhunderte sehr verĂ€ndert. Der wichtigste Grund fĂŒr diese VerĂ€nderungen bei Möbeln und beim Wohnen liegt zweifelsohne in der Arbeitswelt. Unsere modernen Arbeitszeiten bewirken, dass wir immer mehr zu Hause sind. Unsere Möbel sind daher heute vor allem funktionierende GebrauchsgegenstĂ€nde und keine reprĂ€sentativen SchmuckstĂŒcke nur zum Anschauen.

Ein schönes Beispiel fĂŒr sich anpassende Möbel ist der lange Lebensweg der Kredenz. Die Kredenz war eine Kommodenart, manchmal auch mit Anrichte, die vor allem durch ihre Schönheit glĂ€nzte. Sie war ein rein reprĂ€sentatives MöbelstĂŒck, in dem vielleicht kostbare Dinge aufbewahrt wurden oder fĂŒr das noch kostbare Dinge angeschafft werden sollten.

imm cologne 2012 zeigt Wohntrends: Entgrenzung von Raum und Funktion schreitet voran

Im modernen Grundriss gibt es kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. (Foto: Rolf Benz)
Im modernen Grundriss gibt es kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. (Foto: Rolf Benz)

Wer kennt das nicht? In der KĂŒche wird mit Freunden bis in die Nacht gefeiert und im Wohnzimmer sitzt man nur noch mit dem Partner bei einem Glas Tee und einem guten Buch. „FrĂŒher war das anders. Da wurde in der KĂŒche lediglich das Essen zubereitet, welches mit GĂ€sten im feinen Esszimmer eingenommen wurde. Danach zog die ganze Gesellschaft ins Wohnzimmer um, wo der Rest des Abends auf dem gemĂŒtlichen Sofas verbracht wurde – mit Zigarre selbstverstĂ€ndlich -“, erinnert sich Dirk-Uwe Klaas, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Doch mit den sich Ă€ndernden AnsprĂŒchen ans Wohnen haben sich nun auch die Aufteilungen der RĂ€ume grundlegend verĂ€ndert. Es gibt im modernen Grundriss kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. Und sie haben sich auch von ihren alten Funktionen gelöst. Moderne Bewohner fragen sich nicht mehr, was in ihr Wohnzimmer gehört, sondern was sie in ihrem so definierten Raum machen wollen. Das einstige „Entweder-Oder-Modell“ wird abgelöst durch ein eindeutiges „Sowohl-Als-Auch“.