Eine Leuchte mit Tageslichtambiente und ein klappbarer Tisch – Pure Talents Contest 2018

Foto: Sofia Souidi

Am 15. Januar 2018 ist es wieder soweit: Die imm cologne öffnet ihre Pforten und mit ihr findet bereits zum 15. Mal der messeeigene Nachwuchswettbewerb Pure Talents Contest statt, bei dem sich junge Design-Talente aus der ganzen Welt mit ihren Prototypen auf der Kölner Einrichtungsmesse prÀsentieren können. Hier im Newsblog stellen wir euch die Einreichungen vor, die an diesem JubilÀums-Event teilnehmen und lassen auch die Kreativen selbst zu Wort kommen. Los geht es mit Sofia Souidi und ihrem Produkt Gradient sowie dem Designtrio Arends, Bucher, Kim und dem Tisch Fold It.

Massivholz spielt in der Möbel-Champions League

Massivholzmöbel sehen edel aus und erfreuen Verbraucher ĂŒber viele Jahre hinweg. (Foto: IPM)
Massivholzmöbel sehen edel aus und erfreuen Verbraucher ĂŒber viele Jahre hinweg. (Foto: IPM)

Wenn sich an diesem Wochenende zwei deutsche Mannschaften um die Krone des europĂ€ischen Vereinsfußballs duellieren, sind die Rollen in der Möbelliga klar verteilt. Denn StĂŒhle, Tische, SchrĂ€nke & Co. aus Massivholz spielen nonstop in der Champions League und ĂŒberzeugen die Verbraucher seit jeher. „Massivholzmöbel sind edel, langlebig und fördern ein angenehmes Raumklima. Jedes dieser Möbel ist zudem so einzigartig wie der Baum, aus dem es gefertigt wurde“, erklĂ€rt Andreas Ruf, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Initiative Pro Massivholz.

Feines Furnier: Umweltfreundliches Produkt aus dem Besten des Waldes

Umweltfreundlich und edel: Furnier. (Foto: IFN)
Umweltfreundlich und edel: Furnier. (Foto: IFN)

Furnier ist ein umweltfreundliches Naturprodukt. Es wird aus ausgewĂ€hlten BĂ€umen hergestellt, die ĂŒberwiegend aus nachhaltig bewirtschafteten WĂ€ldern stammen.

„Nachhaltigkeit ist dabei nicht bloß eine Floskel. In Deutschland muss der natĂŒrliche Holzzuwachs grĂ¶ĂŸer sein als die Menge des geschlagenen Holzes. Diese Regeln gelten auch in vielen LĂ€ndern Europas und des außereuropĂ€ischen Raumes“, erklĂ€rt Dirk-Uwe Klaas, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V.

Gesund Wohnen mit Möbeln aus echtem Holz

Massivholzmöbel tragen zu einem gesunden Raumklima bei. (Foto: DGM)
Massivholzmöbel tragen zu einem gesunden Raumklima bei. (Foto: DGM)

Massives Holz setzt dank seiner edlen Anmutung und flexiblen Einsetzbarkeit seit Jahrhunderten MaßstĂ€be im Möbelbau. Waren Tische, SchrĂ€nke, StĂŒhle & Co. aus Echtholz frĂŒher zumeist reprĂ€sentative Prestigeobjekte, so sind sie heute wegen ihrer Langlebigkeit und WertbestĂ€ndigkeit in allen Bevölkerungsschichten beliebt. „Insbesondere in Zeiten der Finanzkrise sehnen sich Menschen nach spĂŒrbarer Sicherheit. Wer heute sein Geld in Massivholzmöbel investiert, kann sich sicher sein, bei entsprechender Pflege auch in vielen Jahren noch ein hochwertiges MöbelstĂŒck zu besitzen“, sagt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Deutschen GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM), Jochen Winning.

Nicht nur Geborgenheit, sondern ein echtes StĂŒck Natur: Ein MöbelstĂŒck aus Massivholz bietet Vorteile, die nur ein echtes Naturprodukt aufweisen kann. Massivholz arbeitet. „Holzmöbel nehmen FeuchtigkeitsĂŒberschĂŒsse aus der Raumluft auf und geben sie bei entsprechend trockener Luft wieder ab – und das wirkt sich auch positiv auf die Menschen aus“, erklĂ€rt Winning. DarĂŒber hinaus erleichtert Holz Allergikern das Leben, da es sich nur in ganz geringem Maße elektrostatisch auflĂ€dt und Staub und unangenehme Pollen nicht am Möbel haften bleiben. Zudem sind Massivholzmöbel grĂ¶ĂŸtenteils unbehandelt und somit frei von Schadstoffen.

imm cologne „pure“ steht fĂŒr moderne Stile im Premiumbereich

Wer auf der imm cologne auf der Suche nach internationalen Top-Marken und High-End-Design ist, der wird besonders in Halle 11 fĂŒndig. Das Angebotssegment „pure“ erfĂŒllt den Wunsch nach modernen Einrichtungsstilen mit Premiumanspruch, hochkarĂ€tige Aussteller zeigen dort komplette Wohnphilosophien. Relevant zugeordnete Fachsortimente ergĂ€nzen diese Vielfalt. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung gewĂ€hrt die imm cologne einen Blick auf die Messehighlights vieler Aussteller.

FunktionalitĂ€t ist der höchste Anspruch an alle modernen Möbel. Aus diesem Grund geht der Trend bei den meisten EinrichtungsgegenstĂ€nden wieder zur Verkleinerung, denn weniger voluminösen Möbeln erlauben allerhand FunktionalitĂ€t: leicht verstellbare Sofas, die schnell eine grĂ¶ĂŸere WohnflĂ€che zaubern, Tische, die mit einfachen Handgriffen verlĂ€ngert werden, wenn Freunde zum Essen kommen, und per Fernbedienung versenkbare Flachbildschirme im Sideboard. Auch Schreibtische benötigen immer weniger ArbeitsflĂ€che, da die technischen GerĂ€te kleiner werden. Dies sind nur einige der neuesten Trends, die die Aussteller schon verraten haben.

imm cologne 2012 zeigt Wohntrends: Entgrenzung von Raum und Funktion schreitet voran

Im modernen Grundriss gibt es kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. (Foto: Rolf Benz)
Im modernen Grundriss gibt es kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. (Foto: Rolf Benz)

Wer kennt das nicht? In der KĂŒche wird mit Freunden bis in die Nacht gefeiert und im Wohnzimmer sitzt man nur noch mit dem Partner bei einem Glas Tee und einem guten Buch. „FrĂŒher war das anders. Da wurde in der KĂŒche lediglich das Essen zubereitet, welches mit GĂ€sten im feinen Esszimmer eingenommen wurde. Danach zog die ganze Gesellschaft ins Wohnzimmer um, wo der Rest des Abends auf dem gemĂŒtlichen Sofas verbracht wurde – mit Zigarre selbstverstĂ€ndlich -“, erinnert sich Dirk-Uwe Klaas, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Doch mit den sich Ă€ndernden AnsprĂŒchen ans Wohnen haben sich nun auch die Aufteilungen der RĂ€ume grundlegend verĂ€ndert. Es gibt im modernen Grundriss kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. Und sie haben sich auch von ihren alten Funktionen gelöst. Moderne Bewohner fragen sich nicht mehr, was in ihr Wohnzimmer gehört, sondern was sie in ihrem so definierten Raum machen wollen. Das einstige „Entweder-Oder-Modell“ wird abgelöst durch ein eindeutiges „Sowohl-Als-Auch“.