Design meets Art auf der imm cologne

Claus Anstoetz und Heiner Meyer im Atelier. Foto: JAB Anstoetz

Der Bielefelder Möbelhersteller ipdesign präsentiert seine Produktneuheiten 2018 auf der imm cologne im Umfeld von Kunstobjekten des renommierten Pop-Art-Künstlers Heiner Meyer. Die Kombination von Designmöbeln mit charaktervollen Kunstobjekten stellt eine zentrale Lifestyle-Thematik dar und will die Gestaltung von Lebensräumen um eine neue Facette erweitern.

Flexibilität für Augen und Rücken:
Pure Talents Contest 2018

Foto: Hiroyuki Morita

Auf der Sonderausstellung „Pure Talents Contest“ in Halle 3.1 der imm cologne sind clevere Produktkonzepte, ausgefallene Ideen und solides Handwerk in einer Vielfalt zu sehen, die vom ultra-schlichten Möbel über textile Arbeiten, Wohnaccessoires und Leuchten bis hin zu konzeptionellem Design alles zeigt, was in der Einrichtungswelt seinen Platz hat. Heute stellen wir euch die Leuchte 60° von Wansing und Jakobs vor sowie die Sitzmöbel Cellastic und Temi von Hiroyuki Morita.

Färg & Blanche entwerfen Sessel für
Design House Stockholm

Foto: Design House Stockholm

Die Arbeiten des Designer-Duos Fredrik Färg und Emma Marga Blanche sind geprägt durch ihre Nähe zur Mode und zu verspielten textilen Details. Für Design House Stockholm hat das schwedisch-französische Duo jetzt den Ram Easy Chair entworfen. Die markanten Nähte des Sessels und die Aufschläge an den Armlehnen erinnern an maßgeschneiderte Hemden.

Nicht von der Stange: MaĂźgeschneiderte Sofas von Sophisticated Living

Grafik: Sophisticated Living

Das Sofa ist Hingucker und Hauptaufenthaltsort im Wohnzimmer. Doch oftmals ist der Wohnraum individueller gestaltet als das Angebot der Polstermöbler. Nischen, Vorsprünge, Dachschrägen, Öfen oder Türen machen unserem eigentlichen Lieblingssofa einen Strich durch die Rechnung. Hier ist es den berühmten Zentimeter zu breit, da passen die Lehnen nicht oder es ist etwas zu tief. Dann gehen wir, auch wenn der Trend zur Individualisierung in immer mehr Einrichtungsbereiche Einzug erhält, beim Kauf der Couch Kompromiss-Entscheidungen ein und kaufen das Sofa von der Stange.

Meinhard von Gerkan: „Wir haben ein Design entwickelt, das über die Zeit Bestand hat.“

Meinhard von Gerkan im Gespräch mit Walter-Knoll-Geschäftsführer Markus Benz © gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg, Germany
Meinhard von Gerkan im Gespräch mit Walter-Knoll-Geschäftsführer Markus Benz
© gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg

Meinhard von Gerkan zählt zu den renommiertesten deutschen Architekten mit internationaler Reputation. Flughäfen, Bahnhöfe, Messen, Kulturzentren, Stadien: Mit dem Architekturbüro »gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner«, das dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum feiert, realisiert er herausragende Gebäude. Die Ausstattung des Berliner Flughafens Tegel markierte 1975 den Beginn der Zusammenarbeit mit Walter Knoll. Seither entstanden zahlreiche gemeinsame Projekte. Im Interview spricht Meinhard von Gerkan über seine Arbeit und die langjährige Partnerschaft mit Walter Knoll.

Brunner bringt Farbe in die JVA Heidering

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Mit großzügigen Ausblicken ins Freie, viel Licht und Farbe hat der Grazer Architekt Josef Hohensinn die Justizvollzugsanstalt Heidering geplant. Bei der Einrichtung hat er sich für farbenfrohe und zur Architektur passende Objektmöbel von Brunner entschieden – und von den Einzelhaft-Räumen bis zum Andachtsraum alle Bereiche damit ausgestattet.

Aus einem Guss: ein Stuhl mit Ambitionen von Normann Copenhagen

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Mit „Form“ stellt Normann Copenhagen eine Reihe von neu interpretierten Stühlen und Tischen vor, die eine starke Designsprache mit innovativer Industrieproduktion verbinden. Der Name soll an die Entwicklung des Stuhldesigns im Laufe der Geschichte erinnern, durch die sich der Designer inspirierten ließ. Mit seiner weichen Silhouette, die auf ein skandinavisch-geradliniges Stuhlgestell trifft, ist der Form Chair Norman Copenhagens Antwort auf die Suche nach einem formvollendeten Stuhl.

Poem: Neuinterpretation des Ohrensessels von BrĂĽhl

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Sesselpoesie: Mit umarmender Geste lädt der von Kati Meyer-Brühl neu interpretierte Ohrensessel Poem zum Hineinkuscheln und entspannten Lesen ein. Ein Lieblingsplatz, weich gerundet und behütend, mit harmonischer und organischer Anmutung. Die fließende seitliche Kontur setzt sich von den Ohrenbacken zu den nach vorne sich verjüngenden Armlehnen fort. Alternativ kann der Sessel auch ohne Armlehnen gefertigt sein, wodurch er eine minimalistische Note gewinnt.