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imm cologne 2014: LivingInteriors zeigt die ganze Einrichtungswelt fĂŒrs Bad, Boden, Wand und Licht

living_interiorsVom 13. bis 19. Januar 2014 wird in Köln zum zweiten Mal die LivingInteriors an den Start gehen. Zusammen mit der imm cologne zeigt die LivingInteriors dann ein umfassendes und innovativ inszeniertes Bild der gesamten Einrichtungswelt. Im Focus stehen die Themen Bad, Boden, Wand und Licht.

Das eventorientierte Messeformat steht unter dem Motto, DEKORIEREN, INSZENIEREN, LEBEN. Lebendig, vielfÀltig, interaktiv, zeigen nationale und internationale Aussteller ganzheitlich inszenierte Wohn- und Einrichtungskonzepte, die Lust aufs Einrichten machen.

The Stage – Info-Treffpunkt in Pure Village fĂŒr Architekten, Planer und Inneneinrichter

imm_Logo_rounded_RGB_rotAktuelle Trendentwicklungen der Einrichtungsbranche stehen im Fokus des Vortragsforums „The Stage“ auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne 2013 in Köln (14. bis 20. Januar). Das in Pure Village – dieses Jahr erstmals in Halle 3.1 – etablierte Vortragsforum bietet wieder eine FĂŒlle an informativen VortrĂ€gen und spannenden GesprĂ€chsrunden mit namhaften Referenten und internationalen Teilnehmern. Das Programm ist dabei besonders auf das fĂŒr Pure Village typische Publikum aus Architekten und Inneneinrichtern zugeschnitten.

„Mit dem Vortragsforum ‚The Stage‘ in Pure Village bieten wir insbesondere den kreativen Partnern der Einrichtungsbranche einen zentralen Anlaufpunkt, um sich ĂŒber neue Entwicklungen in der Szene zu informieren“, berichtet Creative Director Dick Spierenburg. „Wir werden sicher viel Interessantes von den Referenten erfahren und mit ihnen den aktuellen Designdiskurs verfolgen. Ich denke, dass The Stage auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht sein wird und man sich rechtzeitig einen guten Platz sichern sollte.“

Woraus sind eigentlich Outdoor-Möbel? Wetterfeste Kunststoffe, Holz und Metall sind am beliebtesten

Woraus sind eigentlich Outdoor-Möbel? Eine Statistik der Marktanteile schafft Klarheit. (Abbildung: VDM)
Woraus sind eigentlich Outdoor-Möbel? Eine Statistik der Marktanteile schafft Klarheit. (Abbildung: VDM)

Der Verband der Deutschen Möbelindustrie hat gezĂ€hlt: In der aktuellen Außensaison sind rund 30 Prozent aller Gartenmöbel aus Kunststoffen. Darunter die beliebte Flechtfaser, die durch ihre Robustheit besticht.

35 Prozent der Outdoor-Möbel in Deutschland bestehen aus Holz, Tendenz steigend. Der natĂŒrliche und nachwachsende Werkstoff Holz wird fĂŒr viele Menschen immer attraktiver.

Mit 25 Prozent ist der Anteil an Metallmöbeln fĂŒr den Außenbereich am kleinsten. Bei allen drei Werkstoffen sind natĂŒrlich auch Materialkombinationen untereinander oder auch mit weiteren Materialien wie etwa Stein und Glas möglich.

interzum 2011 (25.-28.5.2011): Innovationen fĂŒr Architekten, Designer, Handwerker und Produktentwickler

In wenigen Wochen ist es endlich soweit: Die interzum 2011 öffnet vom 25. bis zum 28. Mai in den Kölner Messehallen ihre Pforten. Rund 1.400 Aussteller werden dann ihre neuen Innovationen dem Publikum aus aller Welt prĂ€sentieren. Die interzum hat aber weit mehr zu bieten als die reinen Produktausstellungen – eine ganze Reihe an Sonderausstellungen, Piazzen und Schwerpunkten, die ĂŒber die gesamte FlĂ€che der Messe verteilt sind und den Messebesuch zusĂ€tzlich attraktiv machen und zusĂ€tzlich zum Gedankenaustausch anregen.

Licht und Materialien auf dem Forum innovation of interior
Zum zweiten Mal gibt es in der Halle 4.2 das Forum innovation of interior, den neuen Anziehungspunkt fĂŒr Architekten, Designer und Produktentwickler. Die Themen Licht und Material stehen hier besonders im Fokus. DarĂŒber hinaus gibt es einen Informationsbereich, eine Lounge-, Speech- und Meeting-Zone und reduzierte, vorgegebene PrĂ€sentationsflĂ€chen renommierter Unternehmen, die sowohl optisch als auch thematisch eine perfekte Einheit bilden. Es ist das erklĂ€rte Ziel von innovation of interior, die Kommunikation auf Augenhöhe mit Partnern mit gleichen Bestreben und Werten auf aktuellstem Stand anzuregen.

Trendbefragung bei Ausstellern: Neue deutsche GemĂŒtlichkeit, „Pimp my Home“ und „Entgrenzung“ der Wohnbereiche sind „in“

Im Winterhalbjahr wird traditionell ein großer Teil des Möbelumsatzes generiert. Gerade in der laufenden Winterzeit lĂ€sst sich das sehr gut nachvollziehen. Die Menschen sind gern in den eigenen vier WĂ€n­den, wenn es draußen regnet, schneit und stĂŒrmt und einfach ungemĂŒtlich ist. Je ungemĂŒtlicher es draußen zu sein scheint, desto wichtiger wird die GemĂŒtlichkeit in den eigenen vier WĂ€nden. Übrigens eine stimmige Logik, die schon unsere Vorfahren so lebten und die auch im Tierreich nicht ĂŒberrascht.

WinterschlĂ€fer zu sein heißt, mal wieder genau hinzusehen, ver­graute WĂ€nde und alte Möbel wahrzuneh­men. So entsteht ein guter Anlass, sich beim Schmuddelwetter ins MöbelgeschĂ€ft zu begeben. Schön ist dabei heute die ge­stalterische und geschmackliche Freiheit. Die Angebote der deutschen wie internati­onalen Möbelindustrie wie sie auf der imm cologne (18.-23.01.2011) in Köln zu sehen sind, sind weg von Dok­trinen und weg von Einheitlichkeit.

Ganz in Weiß – Jab Anstoetz stellt neue Kollektion vor

Foto: Jab Anstoetz.
Foto: Jab Anstoetz.

Sie bleibt ein Megatrend im textilen Bereich und ein echter Allrounder, der sich mit allem kombinieren lĂ€sst. Die Farbe Weiß. Sie steht fĂŒr Reinheit, fĂŒr Leichtigkeit, sorgt fĂŒr Frische und Licht. Aber sie ist auch facettenreich. Der Textilspezialist Jab Anstoetz (Halle 11.1, Stand D021 C020) widmet ihr zur FrĂŒhling/Sommer-Saison 2011 sogar eine ganze Kollektion: White Passion. 48 Artikel sollen in 49 verschiedenen Weiß-Nuancen auf den Markt kommen und die Farbe mal dezent, mal elegant, mal puristisch, aber auch verspielt und lĂ€ssig prĂ€sentieren. Ein Mix aus verschiedenen Dessins, Materialien in unterschiedlichen Weiß-Tönen.

Als spektakulĂ€r bezeichnet Jab Anstoetz seinen Artikel Rixa. Dicht aneinander gestickte Halbkreise auf einem Fond aus ErbstĂŒll sollen an unzĂ€hlige Lamellen erinnert. Der in LĂ€ngsrichtung verarbeitete Artikel wird ausschließlich in Schneeweiß geliefert. Durch unregelmĂ€ĂŸige feine Streifen mit unterschiedlicher Garndichte wirkt der Dekostoff Elvis mal transparenter, mal dichter und soll so ein tĂ€nzelndes Licht-Schatten-Spiel in den Raum zaubern.

Patricia Urquiola, Defne Koz, Harald GrĂŒndl, Martin Leuthold, Marco Velardi: Trendboard der imm cologne in völlig neuer Besetzung

Das imm cologne Trendboard: Patricia Urquiola (Mailand), Defne Koz (Chicago/ Mailand/Ankara), Harald GrĂŒndl (EOOS, Wien), Martin Leuthold (Jakob Schlaepfer, St. Gallen) und Marco Velardi („apartamento“, Mailand/Barcelona). Foto: Koelnmesse
Das imm cologne Trendboard: Patricia Urquiola (Mailand), Defne Koz (Chicago/ Mailand/Ankara), Harald GrĂŒndl (EOOS, Wien), Martin Leuthold (Jakob Schlaepfer, St. Gallen) und Marco Velardi („apartamento“, Mailand/Barcelona). (Foto: Koelnmesse)

Was ist eigentlich wirklich neu an den Interior Trends 2011? Welche Gemeinsamkeiten verstecken sich hinter den immer zahlreicher und heterogener werdenden Trends und Produktneuheiten? Und was unterscheidet sie? Was treibt die Designer an? Was sehen die Konsumenten in den DesignentwĂŒrfen?

Das Trendboard der imm cologne, das dieses Jahr in völlig neuer Besetzung zusammengetreten ist, um die Trends in der Einrichtungswelt zu analysieren und in die Zukunft zu projizieren, diskutierte ĂŒber PhĂ€nomene wie Individualisierung, Nachhaltigkeit, Stilentwicklungen, Materialien, Farben und Formen.

„Goldenes M“ steht fĂŒr QualitĂ€t und Sicherheit bei Möbeln

Selbst beim direkten Vergleich zweier MöbelstĂŒcke sind die QualitĂ€tsunterschiede optisch oft nicht zu erkennen. Es kommt darauf an, welche Materialien verwendet wurden und wie aufwĂ€ndig die Verarbeitung ist. Oft steckt der Unterschied im Inneren des Möbels. „MöbelstĂŒcke, die Ă€hnlich aussehen, können trotzdem von sehr unterschiedlicher QualitĂ€t sein“, weiß Jochen Winning, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Deutschen GĂŒtegemeinschaft Möbel (DGM).

Ob ein Sitzmöbel etwa schnell verschleißt oder dauerhaft komfortabel bleibt, bestimmt der Aufbau der Polsterung. „Gerade die unsichtbaren Faktoren machen zum Teil den Preisunterschied bei Möbeln aus. Daher hilft eine QualitĂ€tsprĂŒfung dem Kunden, den Wert eines MöbelstĂŒcks richtig einzuschĂ€tzen“, sagt Jochen Winning. Diese PrĂŒfung ĂŒbernimmt die DGM fĂŒr die Kunden. Sie vergibt das RAL-GĂŒtezeichen „Goldenes M“ nur an die MöbelstĂŒcke, die in Labortests ihre StabilitĂ€t, ihre VerarbeitungsqualitĂ€t, ihre FunktionsfĂ€higkeit und ihre Sicherheit unter Beweis gestellt haben. Außerdem muss der Hersteller nachweisen, dass die Produktion seiner Möbel auf einem gleich bleibend hohen QualitĂ€tsniveau ablĂ€uft. Alle DGM-Möbel werden von neutralen PrĂŒfinstituten und SachverstĂ€ndigen auf Herz und Nieren getestet.

Arik LĂ©vy und die Möbeltrends 2009: “Trends sind Werkzeuge, die uns helfen, zu verstehen, was wir sehen.”

arik_levyWelche Trends prÀgen in diesem Jahr das Einrichtungs- und Möbeldesign? Wir fragten Designer, Hersteller, HÀndler und Journalisten nach ihren EinschÀtzungen und Beobachtungen.

Arik LĂ©vy, Designer, Paris:
Die letzte Zeit war für uns alle außerordentlich spannend. Vieles hat sich in den Augen, dem
Gemüt und der Denkweise der Menschen verĂ€ndert. Meiner Meinung nach – und dies wurde durch die Messe und einige der gezeigten Produkte bekrĂ€ftigt – sind Trends Werkzeuge, Hilfsmittel, die uns helfen, zu verstehen, was wir sehen.

Trends Ă€ndern sich so schnell, dass womöglich gar nicht der Trend selbst wichtig ist, sondern vielmehr die Gründe für seinen Wandel und die Art und Weise wie er sich vollzieht. Der derzeitige Trend besteht in einer Rückkehr zur eigenen IdentitĂ€t, zu Aufrichtigkeit und zur Hingabe an eigene, authentische Ideen.