Neues Wohnen in Köln: Ein Architektur-Rundgang durch geplante Stadtquartiere

Gerling Quartier, Perspektive © ksg
Gerling Quartier, Perspektive
© ksg

Köln ist mit der imm cologne nicht nur ein traditioneller Messe- und Designstandort, sondern hat auch eine äußerst lebendige Architekturszene. Viele namhafte Büros und junge Architekten, aber auch zahlreiche Initiativen sind in der Stadt beheimatet oder von hier aus tätig. Zu den aktuell wichtigsten Bauaufgaben für etablierte und aufstrebende Entwerfer in der Domstadt gehört der Wohnungsbau. Denn wie viele andere Metropolen weltweit hat Köln einen enormen Bedarf an innerstädtischem Wohnraum. Und dieser wird kurzfristig noch steigen: Bis zum Jahr 2020 rechnet die Stadt mit einem Zuwachs von 50.000 Einwohnern. Auf der anderen Seite gibt es in Köln viele leere Büros und einige nicht mehr genutzte Industrieareale. Was also liegt näher, als dieses brachliegende Potenzial für neuen Wohnraum zu nutzen? Ehemalige Bürolagen in der Innenstadt oder am Rheinufer wandeln sich zurzeit in gehobene Wohnadressen, alte Industrieflächen werden zu trendigen Quartieren. Ein Blick auf diese aktuellen Bauprojekte lohnt – denn was hier entsteht, wird die Stadt nachhaltig verändern.

„Dat Wasser vun Kölle es jot.“

„Dat Wasser vun Kölle es jot.“ lautet das Motto unserer Foto-Aktion „Köln möbliert“. Auch dieses Jahr nahmen wieder einige mutige imm cologne-Aussteller die Herausforderung an,  schon einige Wochen vor dem Start der Leitmesse für Möbel und Einrichtung ihre Prototypen und ersten Produkte vertrauensvoll zur Verfügung zu stellen. Und wieder sind ganz besondere Momentaufnahmen entstanden, die Köln und die imm cologne zusammenbringen.

Das diesjährige Thema war eigentlich auch Programm: Das „kölsche“ Wasser wurde nicht nur bildlich bemüht – es kam auch vom Himmel. Dementsprechend waren Fotograf, Stylist und Kreativteam nach eigenem Bekunden froh, das Motto angesichts der widrigen Wetterbedingungen in der eisigkalten, schauerdurchzogenen Kölner Novemberwoche öfters im Warmen umsetzen zu können. Wie zum Beispiel im Thermalbad Claudius Therme, im Dufthaus 4711 in der Glockengasse oder im Sudhaus Sünner der Sünner-Brauerei.

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Kunst- und Designmetropole Köln: Zwischen très chic und Trash-Schick

Neue Trends und innovative Einrichtungskonzepte: Jeden Januar wird Köln zur glamourösen Designmetropole und zum Mekka der Interior-Szene. Der Startschuss fällt am 12. Januar. Am Vorabend der imm cologne verleihen die internationale Einrichtungsmesse und das Magazin „Architektur & Wohnen“ die renommierten Interior Innovation Awards; anschließend steigt die große Opening Party. Die Ausstellung mit den Preisträger-Arbeiten zählt zu den Höhepunkten der diesjährigen imm cologne. Ebenso: „Das Haus – Interiors on Stage“ – die inspirierende Wohn-Installation wird in diesem Jahr von der dänischen Designerin Louise Campbell eingerichtet. Weitere Highlights sind das das neu geschaffene Segment Pure Elegance – eine glanzvolle Bühne für luxuriöses High-End-Design – und die LivingInteriors, die Schau für Wohnaccessoires, Heimtextilien und alles, was eine Wohnung zum Zuhause macht. Mit Pure One und dem Young Designers Wettbewerb [D³] Contest hat die imm cologne zudem großartige Plattformen für junges Design und die kommenden Stars der Szene geschaffen. Unter den über 1.100 Ausstellern auf der Messe finden sich auch zahlreiche hell leuchtende und verheißungsvoll aufgehenden Sterne, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.

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Einiges los in der Design-Welt

Die Begeisterung für Design mit einer Reise verbinden? Nichts lieber als das!

Die imm cologne bietet in Kombination mit ihrem Veranstaltungsort Köln zahlreiche gute Gründe für einen Besuch. Das große, international relevante Ausstellerspektrum und die hohen Besucherzahlen machen die imm cologne zur Weltleitmesse für Möbel und Design im Herzen Europas. Der Messestandort überzeugt durch eine sehr gute Infrastruktur: Dank dem internationalen Flughafen Köln/Bonn und der Nähe zu Frankfurt/Main mit nur einer Stunde Zugfahrt im modernen ICE ist die Stadt für jeden Besucher gut erreichbar. Auch das Messegelände selbst liegt zentral gegenüber des Kölner Doms und Hauptbahnhofs, direkt auf der anderen Seite des Rheins. Hinzu kommt, dass Aussteller- und Besuchereintrittskarten als Fahrkarte für das öffentliche Verkehrssystem (VRS) gelten.

Neben diesen praktischen Gründen hat Köln noch einiges mehr zu bieten: Historische Sehenswürdigkeiten, zahlreiche Design-Veranstaltungen, eine vielfältige Gastro-Szene von urig-gemütlich bis modern-gehoben – in der ganzen Stadt finden Besucher jede Menge Möglichkeiten, einen langen Messetag angenehm ausklingen zu lassen.

Auch im Rest der Welt gibt es zahlreiche Architektur- und Design-Events, die eine Reise wert sind. Einen Überblick bietet der „World Design Guide“ des Online-Magazins Dezeen. Ob Messen, Ausstellungen, Kongresse oder Festivals – die interaktive Weltkarte zeigt auf den ersten Blick, was in der Designwelt los ist. Jetzt gibt es diesen gelungenen Event-Lotsen für 2014, weitere Updates und Erweiterungen des Tools sind in Planung. Eine empfehlenswerte, praktische Hilfe für alle Designbegeisterten!

Das Design-Segment Pure wird zur imm cologne 2014 deutlich erweitert: Pure Elegance schafft mehr Raum für exklusiven Lifestyle

imm_Logo_rounded_RGB_rotNach der guten Performance der imm cologne 2013 schafft die internationale Einrichtungsmesse Raum für qualitative und quantitative Weiterentwicklung. Dabei spielt das Segment Pure eine Schlüsselrolle. Mit Pure Elegance, dem neuen Format für den luxuriösen High-End-Bereich und die stärkere Akzentuierung des jungen kreativen Designs in der Halle 1, geht die Messe konsequent ihren Weg hin zur Einrichtungsmesse. „Pure als Bereich für die Präsentation des internationalen High-End-Designs, hat sich in den vergangenen Jahren am dynamischsten entwickelt – teils aufgrund neuen Ausstellerinteresses und an den Rhein zurückkehrender Aussteller, teils durch neue Anreize seitens der Messe in Form neuer Formate und Themen,“ kommentiert Frank Haubold, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement diese Entwicklung.

Fertighauswelt 360: erste vollständig online begehbare Musterhaus-Ausstellung eröffnet

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Der virtuelle Rundgang durch die FertighausWelt hilft Bauinteressierten, sich auf einen Besuch der Musterhäuser vor Ort in Frechen vorzubereiten. (Foto: BDF)

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) präsentiert die erste vollständig online begehbare Musterhaus-Ausstellung. Internetnutzer können sich unter der Adresse fertighauswelt360.de durch das parkähnliche Gelände und alle 21 voll eingerichteten Häuser der „FertighausWelt Köln“ bewegen.

In der Realität befindet sich Europas modernster Musterhauspark in Frechen am Autobahnkreuz Köln West und hat bereits mehr als 90.000 Besucher angezogen. Jetzt wurde die gesamte, 20.000 Quadratmeter große FertighausWelt mit mehr als 200 hochauflösenden Panoramaaufnahmen komplett digitalisiert. Das Ergebnis ist ein virtueller Rundgang, bei dem die 21 beeindruckenden Referenzhäuser führender Fertigbauunternehmen nicht nur von außen betrachtet, sondern auch betreten und von innen besichtigt werden können. Dabei bewegt sich der Nutzer nahtlos durch die Ausstellung, ohne die Anwendung zu verlassen.

„Das Haus“ etabliert sich mit Luca Nichetto als Guest of Honour endgültig als experimentelle Plattform für Interior

Stand: Das Haus, Halle 3.1Es war ein Design-Event der leiseren, subtileren Töne. Hier wurde weder mit spektakulärer Geste eine neue Designphilosophie verkündet, noch eine neue Kollektion in messetypischer Inszenierung präsentiert, um das Produkt in einem perfekt gestylten Umfeld optimal zur Geltung zu bringen, wie man es von den Pure-Segmenten der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne gewohnt ist. Vielmehr handelte es sich bei „Das Haus – Interiors on Stage“ um eine halb realistische, halb visionäre Darstellung eines Traums vom Wohnen – in diesem Fall Luca Nichettos Traum. In dem neuen Design-Format der imm cologne, das erst vor einem Jahr eingeführt wurde, geht es weniger um einzelne Produkte als um das Zusammenspiel aller Faktoren des Interior Designs. Möbel sind hier wichtige Solisten innerhalb des Ensembles, aber eben keine Superstars.

Die imm cologne hat mit dem Konzept für „Das Haus“ und mit der Wahl der bisherigen Designer – 2012 Doshi Levien, 2013 Luca Nichetto – unterstrichen, dass es ihr mit der Zielsetzung einer viele Sortimente abbildenden „Einrichtungsmesse“ ernst ist. Und Luca Nichettos Interpretation von „Das Haus“ hat eindrucksvoll bewiesen, dass dies ein ernst zu nehmendes Format für die Disziplin des Interior Designs ist – vielleicht das erste seiner Art auf einer so wichtigen Einrichtungsmesse.

imm cologne 2014: LivingInteriors zeigt die ganze Einrichtungswelt fürs Bad, Boden, Wand und Licht

living_interiorsVom 13. bis 19. Januar 2014 wird in Köln zum zweiten Mal die LivingInteriors an den Start gehen. Zusammen mit der imm cologne zeigt die LivingInteriors dann ein umfassendes und innovativ inszeniertes Bild der gesamten Einrichtungswelt. Im Focus stehen die Themen Bad, Boden, Wand und Licht.

Das eventorientierte Messeformat steht unter dem Motto, DEKORIEREN, INSZENIEREN, LEBEN. Lebendig, vielfältig, interaktiv, zeigen nationale und internationale Aussteller ganzheitlich inszenierte Wohn- und Einrichtungskonzepte, die Lust aufs Einrichten machen.

„Mach was Solides. Mit Holz!“: Startschuss zur Ausbildungskampagne „Berufe-mit-Profil“ auf der didacta gefallen

HDH-Startschuss-didactaPünktlich zu Beginn der weltweit größten Bildungsmesse didacta am 19. Februar in Köln ist auch der Startschuss zur Ausbildungskampagne „Berufe-mit-Profil“ der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HDH) gefallen.

Unter dem Motto „Mach was Solides. Mit Holz!“ können sich Lehrer, Schüler und weitere Interessierte bis Samstag, 23. Februar, am Stand der Bildungsagentur Care-line in Halle 9, B 048, über die breitgefächerten Ausbildungsmöglichkeiten in der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie informieren.

imm cologne 2013 Möbel- und Farbtrends: Blaue und grüne Töne sind „in“

Der blaue Ecksessel passt als flexibler Abschluss an eine modernes Polstermöbel. (Foto: VDM / freistil Rolf Benz)
Der blaue Ecksessel passt als flexibler Abschluss an eine modernes Polstermöbel. (Foto: VDM / freistil Rolf Benz)

Farben wirken Wunder – das wurde auch im Rahmen der imm cologne 2013 in Köln deutlich. Ob bewusst wahrgenommen oder unbewusst gespürt, Farben umgeben uns ständig. Der Wunsch nach knalligen Farbtönen hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. So werden in der kommenden Saison starke Unis erwartet. Die Psychologen sind sich einig: Wenn die Farben kräftiger werden, liegt Optimismus in der Luft und meist geht es wirtschaftlich bergauf. Der neueste Farbtrend bei Möbeln der kommenden Saison sind kräftiges Blau und weiterhin Grün.

Blau ist die Lieblingsfarbe der meisten Deutschen und der selbstbewusste Newcomer der kommenden Möbelsaison. Blau war allerdings die vergangenen 20 Jahre kaum als Möbelfarbe zu sehen. Blau wird in Zukunft das neue Schwarz, denn Blau wirkt leichter als Schwarz und doch sehr seriös. Es wirkt außerdem stabil und strahlt Sicherheit aus. Blau gehört zu den kalten Farben, wirkt klar und steht daher auch für Harmonie und Zufriedenheit. Außerdem soll es beruhigend und ausgleichend wirken. „Blau ist eine tolle und moderne Möbelfarbe für komplette Sofas oder als Akzent in Wohnwand und Küche“, summiert Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, und ergänzt: „Blau ist eine relativ unproblematische Farbe, die mit den meisten anderen Farben harmoniert. Im Möbel kann eine blaue Front daher mit Holz oder Metall kombiniert werden und als Bezugsstoff beim Sofa passt sie zu andersfarbigen Heimtextilien ebenfalls gut.“