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Qualitativ hochwertige Kinder- und Jugendmöbel sind „in“: Jedes sechste in Deutschland produzierte Möbel ist für Kids

Im Kinderzimmer wird gerne weiß mit bunten Unis kombiniert. (Pinolino/VDM)
Im Kinderzimmer wird gerne weiß mit bunten Unis kombiniert. (Pinolino/VDM)

Bei der Geburt ihres ersten Kindes sind Mütter heute durchschnittlich 29,2 Jahre alt. Die dazugehörigen Premiereväter sind in der Regel noch etwas älter. Damit sind Eltern heute deutlich älter als in allen früheren Generationen. „Kinder haben in unserer Gesellschaft einen anderen Stellenwert bekommen. Sie sind für die meisten Eltern Wunschkinder und in ihrer anteiligen Bevölkerungszahl außerdem rückläufig. Die Sprösslinge sind für viele Konsumgüterbranchen eine exquisite und attraktive Zielgruppe geworden“, weiß Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Auch die Möbeldesigner haben diesen Trend erkannt und setzen auf schicke Entwürfe, die nicht nur ins Kinderzimmer passen. Die deutsche Möbelindustrie macht in diesem Jahr einen näherungsweise berechneten Umsatz von rund 3 Mrd. € mit Kinder- und Jugendmöbeln und damit 18 Prozent ihres Jahresumsatzes.

Das kompetente Messe-Duo: imm cologne und interzum

Welche Hölzer liegen im Trend? Was gibt es Neues in Sachen Sitzkomfort? Welche Funktionen bieten die neuen Schränke in Küche, Wohn- und Schlafzimmer? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, besucht die interzum, die Leitmesse für die Zulieferindustrie im Möbel- und Innenausbau. Oder die imm cologne, die internationale Möbelmesse.

Doch am besten durchstreift er gleich beide. „Diese bedeutenden Kölner Messen haben nicht nur interessante Schnittmengen zu bieten, sondern ergänzen sich in geradezu idealer Weise.“ betont Udo Traeger, Geschäftsbereichsleiter Wohnen, Einrichten und Textil der Koelnmesse. „Was auf der interzum als innovative Detail- oder Systemlösung vorgestellt wird, ist nur kurze Zeit später auf der imm cologne in konkreter Produktanwendung zu finden – in Formen und Funktionen, deren Ideenreichtum immer wieder überrascht.“