Discover interior ideas » Innovationen

Materialtechnologien neu gedacht:
Aufblasbares im 3D-Druckverfahren

Foto: BMW

Gemeinsam mit dem Self-Assembly Laboratory des MIT (Massachusetts Institute of Technology) hat die Designabteilung von BMW Technologien fĂŒr aufblasbare Materialien im 3-D-Druckverfahren entwickelt. Die Materialien können sich selbst verformen, anpassen und ihre Gestalt verĂ€ndern. Ein Projekt, das sicherlich auch bei der Polstermöbelindustrie auf großes Interesse stoßen wird. Das Ergebnis ist nun erstmalig in der Ausstellung The Future Starts Here im V&A in London zu sehen.

Selecta von Hansgrohe: Ein Klassiker wird 50

1968: Die weltweit erste Handbrause mit verstellbaren Strahlarten verkaufte sich ĂŒber 30 Mio. Mal.
Foto: hansgrohe

Im Jahre 1901 kehrte der Tuchmachermeister Hans Grohe dem Webereihandwerk den RĂŒcken und grĂŒndete einen Betrieb fĂŒr MetalldrĂŒckwaren. Obwohl das private Hausbad gerade erst in Mode kam, spezialisierte er sich auf Blechbrausen und wurde so zu einem Pionier der damals noch jungen SanitĂ€rbranche. Seitdem ist das Unternehmen geprĂ€gt von einem Innovationsgeist, dem vor 50 Jahren auch die weltweit erste Handbrause mit verstellbaren Strahlarten entsprang: die Selecta.

Apps zum Einrichten

Die gesamte Wohnung neu gestalten und dabei nur den kleinen Finger krĂŒmmen: Mit Apps zum Einrichten ist das möglich. Smartphones und Tablets machen unseren Alltag immer wieder spannend, indem sie zugleich informieren und unterhalten. Auch die vier Apps, die wir heute prĂ€sentieren, sind fĂŒr diese Funktionen perfekt geeignet. Sie können einfach zum Zeitvertreib abgespielt werden, zeigen aktuelle Trends und helfen beim Einrichten.

Mit der App „Home Design 3D Gold“ wird es fast kinderleicht, eine Wohnung einzurichten. Im 2D-Modus kann ein Grundriss gezeichnet werden, in dem ĂŒber 800 MöbelstĂŒcke arrangiert werden können. Im 3D-Modus lassen sich dann auch noch Wand und Boden frei gestalten. Wer unschlĂŒssig ist, wie ein bestimmtes Design an der gesamten Wand aussehen wĂŒrde, der kann ein Foto hochladen und es als Tapete testen. Um möglichst authentisch zu erfahren, wie es sich in der Wohnung lebt, kann man sie mit einem Kompass ausrichten und den Sonnenverlauf beobachten.

© Home Design 3D Gold
© Home Design 3D Gold

imm cologne 2014: LivingInteriors zeigt die ganze Einrichtungswelt fĂŒrs Bad, Boden, Wand und Licht

living_interiorsVom 13. bis 19. Januar 2014 wird in Köln zum zweiten Mal die LivingInteriors an den Start gehen. Zusammen mit der imm cologne zeigt die LivingInteriors dann ein umfassendes und innovativ inszeniertes Bild der gesamten Einrichtungswelt. Im Focus stehen die Themen Bad, Boden, Wand und Licht.

Das eventorientierte Messeformat steht unter dem Motto, DEKORIEREN, INSZENIEREN, LEBEN. Lebendig, vielfÀltig, interaktiv, zeigen nationale und internationale Aussteller ganzheitlich inszenierte Wohn- und Einrichtungskonzepte, die Lust aufs Einrichten machen.

imm cologne 2012 zeigt Wohntrends: Entgrenzung von Raum und Funktion schreitet voran

Im modernen Grundriss gibt es kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. (Foto: Rolf Benz)
Im modernen Grundriss gibt es kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. (Foto: Rolf Benz)

Wer kennt das nicht? In der KĂŒche wird mit Freunden bis in die Nacht gefeiert und im Wohnzimmer sitzt man nur noch mit dem Partner bei einem Glas Tee und einem guten Buch. „FrĂŒher war das anders. Da wurde in der KĂŒche lediglich das Essen zubereitet, welches mit GĂ€sten im feinen Esszimmer eingenommen wurde. Danach zog die ganze Gesellschaft ins Wohnzimmer um, wo der Rest des Abends auf dem gemĂŒtlichen Sofas verbracht wurde – mit Zigarre selbstverstĂ€ndlich -“, erinnert sich Dirk-Uwe Klaas, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Doch mit den sich Ă€ndernden AnsprĂŒchen ans Wohnen haben sich nun auch die Aufteilungen der RĂ€ume grundlegend verĂ€ndert. Es gibt im modernen Grundriss kaum noch geschlossene RĂ€ume. Die klar abgegrenzten Bereiche von einst verschmelzen miteinander. Und sie haben sich auch von ihren alten Funktionen gelöst. Moderne Bewohner fragen sich nicht mehr, was in ihr Wohnzimmer gehört, sondern was sie in ihrem so definierten Raum machen wollen. Das einstige „Entweder-Oder-Modell“ wird abgelöst durch ein eindeutiges „Sowohl-Als-Auch“.

interzum 2011: starke Beteiligung spanischer Hersteller auf mehr als 1500qm AusstellungsflÀche

SĂŒdeuropa ist durch die große PrĂ€senz verschiedener spanischer Zulieferer in diesem Jahr auf der interzum 2011 sehr gut vertreten. Der Verband „COFEARFE“, ein Zusammenschluss der spanischen Hersteller von Metall- und DIY-Waren, sowie „CONFEMADERA“, der spanische Verband der Holzindustrie, organisierte die Beteiligung einiger ihrer Mitgliedsunternehmen mit Hilfestellung des spanischen Außenhandels-Institut „ICEX“.

„COFEARFE“ konnte 21 seiner Mitgliedsunternehmen fĂŒr die Teilnahme begeistern, aus den Reihen von „CONFEMADERA“ kommen vier Firmen. Sie belegen insgesamt eine FlĂ€che von ĂŒber 1.500 Quadratmetern in den verschiedensten Hallen, um dort ihre neuen Produkte, Designs und Innovationen zu zeigen.

interzum Trends: Segmente Function & Parts und Components & Ergonomics zeigen Möbelkomponenten von morgen

Langsam aber sicher geht es in die „heiße“ Phase: Nicht nur seitens der Koelnmesse, auch die vielen ausstellenden Unternehmen arbeiten konsequent auf die Weltleitmesse interzum 2011 vom 25.–28. Mai 2011 in Köln hin. Denn die meisten von ihnen haben die Entwicklungszyklen ihrer Neuheiten auf dieses jedes zweite Jahr stattfindende Event abgestimmt und feilen nun daran, die Produkte bestmöglich zu prĂ€sentieren. Damit wird klar, dass die interzum 2011 erneut eine Trendshow der Superlative und vor allem BĂŒhne fĂŒr bisher nicht gezeigte Entwicklungen sein wird.

Zwei Segmente, bei denen die Besucher zu Recht gespannt sein dĂŒrfen, sind die Bereiche Components & Ergonomics in Halle 5.2 sowie Function & Parts in den Hallen 7 und 8. „Diese Hallen waren enorm begehrt und sehr frĂŒhzeitig bis auf den letzten Quadratmeter ausverkauft“, berichtet Frank Haubold, Produktmanager der interzum. „Alle fĂŒhrenden Unternehmen sind mit dabei“, ergĂ€nzt der Messeprofi. Und die meisten Unternehmen lassen auch nichts unversucht, um ihre Kunden auf das Messehighlight hinzuweisen.

interzum 2011 (25.-28.5.2011): Innovationen fĂŒr Architekten, Designer, Handwerker und Produktentwickler

In wenigen Wochen ist es endlich soweit: Die interzum 2011 öffnet vom 25. bis zum 28. Mai in den Kölner Messehallen ihre Pforten. Rund 1.400 Aussteller werden dann ihre neuen Innovationen dem Publikum aus aller Welt prĂ€sentieren. Die interzum hat aber weit mehr zu bieten als die reinen Produktausstellungen – eine ganze Reihe an Sonderausstellungen, Piazzen und Schwerpunkten, die ĂŒber die gesamte FlĂ€che der Messe verteilt sind und den Messebesuch zusĂ€tzlich attraktiv machen und zusĂ€tzlich zum Gedankenaustausch anregen.

Licht und Materialien auf dem Forum innovation of interior
Zum zweiten Mal gibt es in der Halle 4.2 das Forum innovation of interior, den neuen Anziehungspunkt fĂŒr Architekten, Designer und Produktentwickler. Die Themen Licht und Material stehen hier besonders im Fokus. DarĂŒber hinaus gibt es einen Informationsbereich, eine Lounge-, Speech- und Meeting-Zone und reduzierte, vorgegebene PrĂ€sentationsflĂ€chen renommierter Unternehmen, die sowohl optisch als auch thematisch eine perfekte Einheit bilden. Es ist das erklĂ€rte Ziel von innovation of interior, die Kommunikation auf Augenhöhe mit Partnern mit gleichen Bestreben und Werten auf aktuellstem Stand anzuregen.

imm cologne + LivingKitchen 2011 gestartet: Trends und Neuheiten in Köln live erleben

Wie wichtig die Möbel- und KĂŒchenherstellerbranche fĂŒr das Land Nordrhein-Westfalen ist, betonte gleich zu Beginn der Auftakt-Pressekonferenz am 17. Januar 2011 der Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger: „Die Landesregierung hat sich auf die Fahne geschrieben, den Möbel- und KĂŒchenherstellern gute Bedingungen zu schaffen und gute, wettbewerbsfĂ€hige ArbeitsplĂ€tze zu sichern“, so der Wirtschaftsminister. Damit wird Köln – und somit die imm cologne/LivingKitchen – gleichzeitig zum besten deutschen Messestandort fĂŒr die Branche gekĂŒrt.

Aber nicht nur deutsche Hersteller nutzen diese Plattform zur PrĂ€sentation ihrer Innovationen. „Köln ist der absolute Mittelpunkt der Möbelindustrie und vor allem auch wieder das Zuhause der internationalen KĂŒchenmöbelindustrie“, resĂŒmiert Gerald Böse, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Koelnmesse. Durch die LivingKitchen hat die Koelnmesse einen deutlichen Mehrwert fĂŒr Aussteller und Besucher geschaffen, der fĂŒr zusĂ€tzliche Besucherzahlen sorgen wird. „Es deutet sich an, dass sich die LivingKitchen innerhalb kĂŒrzester Zeit zu einer der wichtigsten Messen fĂŒr KĂŒchenmöbel, EinbaugerĂ€te und Zubehör weltweit entwickelt“, so Böse weiter.

Bereits zum Startschuss am 17. Januar 2011 sind einige Einrichtungstrends erkennbar, die Fachbesucher ab heute, 18. Januar 2011, sowie Endverbraucher ab Freitag, den 21. Januar 2011, in Köln live bei ĂŒber 1.200 Ausstellern in ausgebuchten Messehallen erleben können.