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Flachheit siegt – der Flatmate von MĂŒller MöbelwerkstĂ€tten

Der Flatmate besticht durch sein minimalistisches Design und nĂŒtzliche Funktionen. (Foto: MĂŒller MöbelwerkstĂ€tten)
Der Flatmate besticht durch sein minimalistisches Design und nĂŒtzliche Funktionen. (Foto: MĂŒller MöbelwerkstĂ€tten)

Wie ein echter Kumpel oder ein guter Mitbewohner in der Studenten-WG macht sich der SekretĂ€r Flatmate aus dem Hause MĂŒller MöbelwerkstĂ€tten dĂŒnne, wenn er nicht gebraucht wird. Im geschlossenen Zustand weist er eine GrundflĂ€che von lediglich 0,09 mÂČ auf und begibt sich so auf Rekordjagd nach dem kleinsten voll ausgestatteten SekretĂ€r auf dem Markt.

Durch seine geringe Bautiefe und das schlichte unauffĂ€llige Design kann er selbst lange Altbauflure bei Bedarf in ein Home-Office verwandeln, im Schlafzimmer einen intimen Platz zum Briefeschreiben bieten oder im Wochenendhaus als temporĂ€rer Arbeitsplatz dienen. Damit gelingt es dem Flatmate, RestrĂ€ume oder ungenutzte Ecken sinnvoll nutzbar zu machen, die fĂŒr konventionelles Mobiliar ungeeignet sind. Auf Grund seiner kompakten Abmessungen ist diese Neuinterpretation des SekretĂ€rs zudem ideal fĂŒr mobil lebende Nutzer – quasi als SekretĂ€r to go.

Home Office: Wenn der Job es sich auf dem Sofa gemütlich macht

IntimsphĂ€re ist der Luxus des 21. Jahrhunderts. Die Wohnung öffnet sich zunehmend der Außenwelt, wird zur Bühne, zur ArbeitsstĂ€tte. Und wĂ€hrend die WĂ€nde des Kokons dünner werden und die Grenzen verwischen, vermischt sich auch der Formenkanon privater und öffentlicher Ästhetik.

Von Natur aus ist der Mensch ein Nomade. Eigentlich. Jahrtausende lang beschrĂ€nkte sich sein Nestbautrieb auf Höhlen und das, was wir heute „temporĂ€re Architektur” nennen würden – mehr oder weniger provisorische Schutzhütten. Man trat hinein oder hinaus, innen war innen und außen außen. Fensterlöcher wurden verrammelt, und das Zimmer mit Aussicht ist eine romantische Erfindung. Die Wohnung als Lebensmittelpunkt mit individueller Ästhetik und privatem Charakter ist nicht nur ein neuzeitliches, sondern geradezu modernes PhĂ€nomen.

Der Trend „Homing“: Per Knopfdruck gemĂŒtlich

Die Kölner Einrichtungsmesse imm cologne 2009 (19. bis 25. Januar 2009) ist ein Spiegel der Einrichtungstrends von morgen. Nicht nur die Möbel und Interior Design Konzepte, sondern auch die Wohnstrukturen erzÀhlen von dem Wandel unseres Lebensalltags.

„Trends sind wie Wellen im Ozean sie gleiten langsam heran und langsam wieder zurĂŒck, und wandern dabei auf eine andere Ebene“, meint Eero Koivisto, der schwedische Architekt und Designer, der als Trendboard-Mitglied im Auftrag der koelnmesse die kĂŒnftigen Stil-Entwicklungen im Interior Design analysiert. Der Vergleich ist umso treffender, als viele Trends nach einiger Zeit in leicht verĂ€nderter Form wiederkehren – schließlich sind auch Wellen nichts anderes als immer neue Formen eines Stoffes, der sich in stetiger Bewegung befindet.