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Aktuelle Einrichtungstrends imm cologne 2015 – Teil 4: Back to Tangibles – das neue Ideal materieller Werte

Ob beim Musik hören, Arbeiten oder Einkaufen – die Digitalisierung beeinflusst unser Leben. Sicherlich, dieser Megatrend scheint faszinierend. Doch richtig nachvollziehen lassen sich all die Nullen und Einsen, die unser Leben strukturieren, nicht. Und weil das so ist, sehnen wir uns zunehmend nach den Tagen zurück, in denen die Dinge noch handfest und durchschaubar waren. 

 

imm 2015, Foto: Vitra; Lounge Chair
imm 2015, Foto: Vitra; Lounge Chair

Aktuelle Einrichtungstrends imm cologne 2015 – Teil 3: „Black Celebration“: Nachts sind alle Katzen grau

Black is back! Schon die einzigartige Gabrielle „Coco“ Chanel wusste: Schwarz geht immer. Nachdem für eine sehr lange Zeit die Unschuldsfarbe Weiß über jedermanns Einrichtung triumphierte, erobert ihr dunkler Gegenspieler in einer „Black Celebration“ neben den Laufstegen dieser Welt nun auch das Interior Design zurück.

 

imm 2015, Foto: Création Baumann; Eprisma
imm 2015, Foto: Création Baumann; Eprisma

Aktuelle Einrichtungstrends imm cologne 2015 – Teil 2: „Private Office“

Nicht nur Smartphones und Laptops werden zunehmend wieder kleiner, auch im Bereich des Home Office wird derzeit komprimiert was das Zeug hält. Als Abendtäschchen unter den Möbeltypen mischt das „Private Office“ den Bereich für private Büroeinrichtung auf und forciert so das Verschwinden des klassischen Arbeitszimmers, wie wir es kennen. 

 

imm 2015, Foto: Thonet; Programm S 1200
imm 2015, Foto: Thonet; Programm S 1200

„Das Haus 2015“ by Neri & Hu: Wo unsere Seele wohnt

„Unser Ziel ist es, Konventionen zu hinterfragen, und zwar auf mehreren Ebenen“, erläutert Rossana Hu die diskussionsfreudige Haltung des Architektenpaares aus Shanghai. „Zunächst einmal: Muss ein Wohnzimmer wirklich immer so aussehen: ein Sofa, zwei bequeme Polstersessel und ein zentraler Couchtisch? Oder kann man das auch ganz anders auffassen? Wie kommen wir zu etwas Einzigartigem, etwas, das uns herausfordert und anders ist als das, was wir aus den letzten zehn Jahren gewohnt sind?“

 

Lyndon Neri & Rossana Hu, Gestalter von "Das Haus 2015" der imm cologne 2015
Lyndon Neri & Rossana Hu, Gestalter von „Das Haus 2015“ der imm cologne 2015

imm cologne und LivingKitchen 2013 auf Erfolgskurs: 142.000 Besucher aus 137 Ländern – Internationalität der Besucher steigt um 13 Prozent

imm+lkNach sieben intensiven Messetagen schloss die imm cologne mit guten bis sehr guten Ergebnissen am Sonntag ihre Tore. 1.250 Unternehmen aus mehr als 50 Ländern zeigten die neuesten Trends des kommenden Jahres und lockten – Schätzungen des letzten Messetages miteinbezogen – 142.000 Besucher nach Köln.

Die Internationalität der Besucher konnte in diesem Jahr mit einem Plus von 13 Prozent signifikant gesteigert werden: Vor allem in den fĂĽr die Branche wichtigen Zukunftsmärkten Osteuropa und Asien verzeichnete die internationale Einrichtungsmesse ein positives Wachstum. „Dieses Ergebnis ist ein tolles Signal fĂĽr die imm cologne und bestätigt die Leistungsfähigkeit einer internationalen Leitmesse“, so das ResĂĽmee eines sichtlich zufriedenen Messechefs Gerald Böse. „Mit diesem Messedoppel haben wir die Erfolgsstory imm cologne und LivingKitchen fortgeschrieben. Köln ist der absolute Mittelpunkt der Möbel- und KĂĽchenindustrie vor allem, wenn es um das Thema Business geht“, so der Messechef weiter.

Zu einem ähnlich positiven Fazit kam auch Dirk-Uwe Klaas, HauptgeschäftsfĂĽhrer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie: „Die imm cologne 2013 war eine hervorragende Messe, mit der die deutsche Möbelindustrie mehr als zufrieden ist. Trotz des winterlichen Wetters strömten die Besucher in Scharen auf das Messegelände. Wir konnten zahlreiche neue Kontakte und Kunden sowie erfreulich viele Ordertätigkeiten verzeichnen. Die deutliche Steigerung der Anzahl ausländischer Fachbesucher ist ein weiterer wichtiger Baustein fĂĽr den dauerhaften und nachhaltigen Erfolg der Messe.“

Einrichtungstrends 2012: moderne Möbel vereinen Technik und Natur in kompakter und intelligenter Form

Möbel werden kleiner und passen sich der Größe der technischen Geräte an. (Foto: Müller Möbelwerkstätten/VDM)
Möbel werden kleiner und passen sich der Größe der technischen Geräte an. (Foto: Müller Möbelwerkstätten/VDM)

Die individuelle Kommunikation ist ein immer wichtiger werdendes Thema in den meisten deutschen Haushalten. Menschen jeder Altersgruppe benutzen Smartphones, Netbooks oder Tablet-Computer. „So wie die Technik deutlich kleiner wird, sind auch die Möbel der kommenden Saison deutlich kleiner“, so der Verband der Deutschen Möbelindustrie mit.

Man braucht nur noch einen kleinen Schreibtisch, weil man keinen großen Monitor mehr aufbaut. Man braucht nur noch ein schmales Bücherregal, weil die Speichermedien wie beispielsweise elektronische Bücher kaum noch Platz benötigen. Der Flachbildschirm in der Wohnwand ragt nicht in den Raum hinein und macht insgesamt die Wohnwand schmaler. Mit der Verwirklichung der neuen Technologien steigt auf der andern Seite das Bedürfnis nach uriger Natur. Man könnte diese scheinbar gegenläufige Entwicklung als „Robinson Crusoe mit Handy“ bezeichnen.

imm cologne zeigt das Bad als einen Lebensraum mit vielen Gesichtern

Hauptsache hygienisch und leicht zu reinigen: Das Bild vom kühlen, wandhoch gefliesten Bad mit steriler Atmosphäre ist noch tief in den Köpfen vieler Menschen verankert. Dass dieses Bild nicht mehr zeitgemäß ist, macht aktuell eine Sonderausstellung auf der LivingInteriors deutlich, dem neuen, parallel zur internationalen Möbelmesse imm cologne stattfindenden Messeformat für Bad, Boden, Wand und Licht.

Die Inszenierung einer abwechslungsreich eingerichteten Raumfolge mit unterschiedlichen Badezimmer-Typen, Sauna, Schlafbereich, Ankleide und einer Terrasse mit Pool demonstriert beispielhaft, dass sowohl die technischen Möglichkeiten und das Produktangebot als auch die Ansprüche an modernes Baddesign ganz neue Interior Design-Konzepte verlangen. Offenere Raumstrukturen, die Wohnen und Baden verbinden, durchgängige Gestaltungselemente wie Böden, Material und Farben bei der Innenausstattung sowie eine allgemein wohnlichere Möblierung und Auffassung des Badezimmers bestimmen die Zukunft dieses immer noch unterschätzten Wohnraums.

Einrichtungstrends 2012: mobil@home trifft Natur – runde Formen statt Ecken und Kanten

Wer kennt das nicht: In der KĂĽche wird mit Freunden bis in die Nacht gefeiert und im Wohnzimmer sitzt man nur noch mit dem Partner bei einem Glas Tee und einem guten Buch.

FrĂĽher war das anders. Da wurde in der KĂĽche lediglich das Essen zubereitet, welches mit Gästen im feinen Esszimmer eingenommen wurde. Danach zog die ganze Gesellschaft ins Wohnzimmer um, wo der Rest des Abends auf dem gemĂĽtlichen Sofa verbracht wurde – mit Zigarre selbstverständlich.

Rahmenprogramm Architektouren 2012 präsentiert architektonische Highlights im Großraum Köln

Ein ganz klarer Fall: ohne Architektur kein Wohnen. Immer wieder sind es herausragende architektonische Werke, die maßgeblichen Einfluss auf innovative Wohnkonzepte haben. Denn mit den Vorlieben bei zeitgenössischen Bauten verändern sich auch die Geschmäcker, was deren Einrichtung angeht. Im Hinblick auf Baustile im privaten Raum lässt sich erkennen, dass mit der Veränderung bestimmter Gegebenheiten ganze Raumkonzepte neu angepasst werden.

Wo es frĂĽher beispielsweise eine ganz klare Trennung zwischen KĂĽche, Wohn- und Esszimmer gab, da hat die Lust auf groĂźzĂĽgige, loftähnliche Raumeinteilungen zum aktuellen Megatrend „WohnkĂĽche“ gefĂĽhrt. Als weltweites Trendbarometer fĂĽr modernes Wohnen bietet die imm cologne 2012 neben dem breiten Angebot innerhalb der Messehallen unterschiedliche „Architektouren“ im GroĂźraum Köln an.

Die Idee, Ausflüge zu den architektonischen Spitzenleistungen verschiedener Epochen bis hin zur Neuzeit zu organisieren, setzte die Koelnmesse bereits zur imm cologne 2011 sehr gelungen um. Das Tourenprogramm war so erfolgreich, dass es im Jahr 2012 noch umfangreicher ausfällt. Denn gerade Köln hat in Sachen Architektur mit Weltgeltung so einiges zu bieten.