Paschen & Companie: Moderne BĂŒcherwĂ€nde fĂŒr jede Raum- und Lebenssituation

Paschen Bibliotheken - perfekte Bibliothekslösungen fĂŒr jede Sammelleidenschaft. (Foto: Paschen & Companie)
Paschen Bibliotheken - perfekte Bibliothekslösungen fĂŒr jede Sammelleidenschaft. (Foto: Paschen & Companie)

„Der schönste Platz fĂŒr große Geschichten“, so bringt Jan Paschen, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Paschen & Companie die Firmenphilosophie auf den Punkt. Damit greift er einen Gedanken seines Vaters GĂŒnter auf, der maßgeblich zur Entstehung der Paschen Bibliotheken beigetragen hat: „Dinge sammeln sich an“.

Das kann eine Sammlung edler Pfeifen oder seltener Muscheln sein, oder eine Vorliebe fĂŒr extravagante Sonnenbrillen. An allererster Stelle standen jedoch von Anfang an BĂŒcher. „Sie gehören untrennbar zu uns und wir sollten ihnen den besten Platz geben – in einer Paschen Bibliothek“, sagt Jan Paschen. Wie in den letzten Jahren hat das traditionsreiche Unternehmen auch 2011 auf der imm cologne das Messepublikum mit seiner Produkt- und QualitĂ€tsphilosophie sowie seinen innovativen Ideen beeindruckt.

Minimalistische Lichtflöte: Stehleuchte LUM von Thonet

Thonet bringt mit LUM erstmals eine Leuchte heraus, die mit ihrem verchromten Stahlrohrgestell den Bauhaus-Stil zitiert und perfekt auf die klassischen Möbelkollektionen des Unternehmens abgestimmt ist. Die von Designer Ulf Möller entworfene Stehleuchte LUM vereint klassisches Design und modernste Technik mit hoher Energieeffizienz.

In der Form auf ein Minimum reduziert, passt sie mit ihrem nur mittels Biegung geformten, linearen Körper perfekt zu der Stahlrohr-Möbelkollektion mit Modellen von Designern wie Marcel Breuer bis James Irvine. Im Gegensatz zur schlichten Optik bietet LUM in der Funktionsweise zahlreiche Details: Ein- und Ausschalten lĂ€sst sich die Leuchte durch eine leichte Handbewegung entlang des wie eine Flöte gestalteten und mit einer BerĂŒhrungsautomatik ausgestatteten, schwenkbaren LichtbĂŒgels.

Sie verfĂŒgt außerdem ĂŒber eine Einschlafautomatik und lĂ€sst das Gestell sanft glĂŒhen, wenn man sie als Nachtlicht nutzen will. Eine Memory-Funktion lĂ€sst die Leuchte beim Wiedereinschalten in der zuletzt eingestellten, gedimmten LichtstĂ€rke erstrahlen.

Thonet stellt seine Neuheiten vom 17.01.2011 bis zum 23.01.2011 auf der imm cologne aus.

Richard Neutra in Europa: umfassende Werkschau ĂŒber die Projekte des RaumvisionĂ€rs

Richard Neutra Haus Pescher. Foto: Iwan Baan, Amsterdam.

MARTa Herford eröffnete am Freitag, 7. Mai, eine umfassende Ausstellung mit OriginalentwĂŒrfen, aquarellierten Skizzen, ausgefertigten BauplĂ€nen, Modellen und Fotografien des Architekten Richard Neutra (*1892 in Wien, † 1970 in Wuppertal). International bekannt wurde Neutra mit seinen epochemachenden Villenbauten in den USA, die bereits seit Generationen als Ikonen unseren Begriff der amerikanischen Moderne in der Architektur prĂ€gen.

Abbilder seiner lichten und luftigen Raumschöpfungen gehören lĂ€ngst zu unserem kollektiven Bilderschatz. Dem breiten Publikum weniger bekannt waren bislang die europĂ€ischen Bauten aus Neutras letztem Jahrzehnt. Die Ausstellung leistet nun AufklĂ€rungsarbeit ĂŒber die Wirkungsgeschichte dieses einflussreichen Baumeisters, der seine Laufbahn in Europa begann, Ideen des Bauhaus mit in die USA nahm und schließlich die amerikanische Moderne nach Europa brachte.

Wie formbar ist eine Marke? Fragen an Oliver Kleine, Leonardo

leonardoDie Marke mit den weißen Wolken im Emblem hat sich in den vergangenen Jahren von einem Glas- und Geschenkeartikel- Anbieter zur modernen Lifestylemarke entwickelt. Heute kennen rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung LEONARDO, die seit 1972 eingetragene Lifestylemarke der Firma Glaskoch aus Bad Driburg. Dort gibt der LEONARDO glass cube der Marke seit seiner Eröffnung im Mai 2007 ein architektonisches Gesicht. GeschĂ€ftsführer Oliver Kleine feierte in diesem Jahr 150-jĂ€hriges FirmenjubilĂ€um.

Trendbook imm cologne 2010 stellt die Einrichtungstrends 2010 vor

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Wer gedacht hat, dass die Menschen sich angesichts der Bedrohung ihres Lifestyles, der Diskussion um Gesellschaftswerte und Wirtschaftssysteme nicht mehr allzu sehr für Design oder die Wohnzimmergestaltung interessieren würden, hat sich geirrt.

Im Gegenteil. Design scheint vielen wichtiger denn je. Es wird genauer hingeschaut, stĂ€rker selektiert, und Werte werden überprüft. WĂ€hrend für die meisten Konsumenten das heimelige Nest noch wichtiger wird, scheinen es viele einflussreiche Designer leid zu sein, Design nur um des Designs willen zu machen.

Es wurde noch nie so viel experimentiert auf der Suche nach intelligenten Lösungen, nach den Formen und Grenzen des Designs und nach nachhaltigen Einsatzmöglichkeiten für neue und alte Materialien, attestieren die Kreativen im Trendboard, dem Expertengremium der imm cologne. Auf der anderen Seite freilich wird auf Nummer Sicher gesetzt, BewĂ€hrtes verfeinert und die SoliditĂ€t des puren Materials gesucht.

Auch wenn nicht alles auf die globale Erfahrung der Wirtschaftskrise zurĂŒckzufĂŒhren ist, so ist diese in den Augen des Trendboards der imm cologne doch die treibende Kraft bei dem erwarteten starken Ausschlag in vier sehr unterschiedliche Richtungen. „Discipline”, „Trickery”, „Comfort Zone” und „Rehab” heißen die wichtigsten Entwicklungen fĂŒr die Einrichtungsbranche, die im Trendbook „Interior Trends 2010” dargestellt werden.

Was ist Deutsches Design? Aktuelle Konzepte jenseits des rechten Winkels

Möbeldesign aus Deutschland ist nicht nur bequem, sondern auch unbequem, nicht nur geradlinig, sondern auch mal schrĂ€g. Seine Ästhetik erschließt sich nicht immer auf den ersten Blick, hĂ€lt dafĂŒr aber ein ganzes Leben. Ein Blick unter die OberflĂ€che verrĂ€t, warum.

Designlegenden der Bauhaus-Bewegung wie Marcel Breuer, Marcel Breuer und Mies van der Rohe wĂŒrden die Welt nicht mehr verstehen: Dem deutschen Design geht die Luft aus. Regale verlieren ihre Struktur, Sofas mĂŒssen ausgestopft werden, merkwĂŒrdig geknickte Tischbeine halten die Platte scheinbar zufĂ€llig in der Waage, und Lampen sehen aus wie ein durch StoffbĂ€nder zusammengehaltenes Drahtskelett.