Barbara Busse über die Generation Z und ihre Möbel: „Der Markt wird sich stark fragmentieren.“

Foto: Future+You

Die kommende Generation lebt digital, konsumiert spontaner und richtet sich anders ein. Mit der Individualisierung wird alles kleinteiliger, vieles wird selbst gestaltet, Marken werden kurzlebiger und unbekannte Start-ups werden zu Stars gehypt. Für tradierte Unternehmen könnte es ein düsteres Zukunftsszenario werden, wenn sie sich nicht den sich verändernden Marktgegebenheiten anpassen. Wie dieses Szenario aussehen könnte erörtern wir im Gespräch mit Barbara Busse, Inhaberin von Future+You.

Studie über die Zukunftschancen für den Möbelmarkt in Deutschland: Die Digitalisierung schreitet voran

Foto: Edho Pratama

Der Bereich Home & Interior zählt zu den stärksten Konsumgütermärkten in Deutschland. Jedes Jahr geben die Deutschen mehr als 40 Milliarden Euro für die Gestaltung Interior Design und Accessoires aus. Ebenso wie in anderen Branchen nimmt die Digitalisierung auch in diesem Segment immer weiter zu. Onlinehandel gewinnt immer zunehmend an Bedeutung. Für Händler und Hersteller ergeben sich hieraus neben einigen Risiken auch diverse Chancen ihre Kunden neu zu begeistern.

Am Wochenende in The Stage: Tipps für Endkunden – Einrichten mit Farbe, Licht und Materialien

Foto: Lutz Sternstein, Koelnmesse

Mit The Stage bietet die imm cologne nicht nur den Profis und kreativen Partnern der Branche einen zentralen Anlaufpunkt – auch an den Besuchertagen bietet das Forum ein spannendes Programm. Denn am Wochenende geben Interior Designer und Designprofis den Endverbrauchern praktische Tipps rund ums Einrichten. Auf dem Programm stehen etwa Tipps zur Farbgestaltung (Axel Venn, Julia Hausmann), Möbel-Hacking (Sigurd Larsen), Raumgestaltung mit Licht (Thorsten Moortz), Ideen zum natürlichen Einrichten (Wibke Schaeffer und Moritz Zielke) und neue Materialien im Bad (Martina Brüssel).

The Stage am Freitag: Von Seelen-Farben, neuen DIY-Perspektiven und Bauen mit Naturmaterialien

Foto: Lutz Sternstein, Koelnmesse

Das angesehene Vortragsprogramm The Stage ist für viele Besucher der imm cologne ein erster Ausgangspunkt für ihren Besuch der internationalen Einrichtungsmesse in Köln. Designer, Kreative und Interior Designer informieren hier die Besucher über aktuelle Entwicklungen im Interior Design. Mit 55 Vorträge an den 7 Messetagen bietet das Vortragsforum jede Menge Programm. Heute stehen unter anderem die Themen Naturmaterialien im nachhaltigen Bauen (brandherm+krumrey), DIY aus einer neuen Perspektive (Sigurd Larsen), Hygge – glücklich wohnen (Barbara Delius) und Farben für Körper, Geist & Seele (Axel Venn) auf dem Programm.

The Stage am Donnerstag: Einblicke in die Grenzbereiche des Interior Designs

Foto: Lutz Sternstein, Koelnmesse

Ein Trendforum der größten Einrichtungsmesse des Jahres sollte auch dazu dienen, Grenzbereiche des Interior Designs zu beleuchten. Welche Bedeutung etwa der Einsatz von Düften für das Interior Design haben kann, erläutert Robert Müller-Grünow (Scentcommunication). Auch virtuelle Welten spielen in der Einrichtungsbranche eine immer größere Rolle. Um das Feld auch im Vortragsprogramm aufzugreifen, gibt Mara Michel (.futurize dietrendagentur) einen Einblick in die analoge Virtualität, während Michael Gairing (Blanx) sich mit dem Thema Augmented Reality auseinandersetzt. Zudem berichtet Barbara Busse (Future+You) von den Vorstellungen über Design und Marketing der Generation Z.

The Stage am Mittwoch:
Tag der Farben und Materialien

Foto: Lutz Sternstein, Koelnmesse

Besonders interessant sind natürlich die Farbtrends der neuen Interior Saison, die auch 2018 wieder von Karl Johann Bertilsson (NCS Colour Academy) vorgestellt werden. Dr. Hildegard Kalthegener hat zu den Trends im Interior Colour Design auch gleich die passenden Anti-Trends parat. Auch Materialien kommen im Vortragsforum The Stage nicht zu kurz. Hannes Bäuerle (Raumprobe) zeigt auf, wie wichtig die Verbindung von Materialien und Klang ist und Dr. Sascha Peters (Haute Innovation) stellt Materialien für eine dekarbonisierte Gesellschaft vor. Aber natürlich hat der Mittwoch noch mehr zu bieten:

Mini Living: Ein Gebäude für urbanes Zusammenleben in Shanghai

So soll der Mini Living-Komplex einmal aussehen. Foto: BMW Group

In den Großstädten wird attraktiver Wohnraum immer knapper. Immer mehr Menschen müssen auf immer weniger Raum leben. Der Autohersteller Mini hat sich mit diesen Entwicklungen auseinandergesetzt und will mit Mini Living das erste Co-Living-Projekt in China umsetzen. Gemeinsam mit dem chinesischen Projektentwickler Nova Property Investment Co. soll in einem ehemaligen Industriekomplex im Shanghaier Jing’An-Distrikt ein mehrschichtiges Angebot aus Apartments, Arbeitsräumen sowie Kultur- und Freizeitangeboten entstehen. Noch in diesem Jahr soll der Umbau beginnen.

OMLED Round: Wenn das Quadrat zum Kreis wird

© OMLED, David Mertl

OLED ist ein verhältnismäßig junges Leuchtmittel. Die Technologie findet ihren Einsatz vornehmlich in TV-Geräten und Smartphones oder Tablets. Aber auch bei den Leuchten der Marke OMLED kommen OLED zum Einsatz – und das ausschließlich. Die neuen Lampen mit dem Namen OMLED Round transformieren das blendfreie Licht der eigentlich quadratischen Leuchtdioden jetzt sogar zu einem kreisrunden leuchtenden Scheinen.