„Manchmal ĂŒbersehen wir absichtlich die Grenzen“: Ergebnisse des 5. Internationalen Porzellanworkshop Kahla kreativ

Foto: Kahla
Arbeit von Alim Pasht-Han. (Foto: Kahla)

In einer dreiteiligen Ausstellung zeigt Kahla vom 14.05. bis 23.10.2011 im Porzellanikon Selb die Ergebnisse des 5. Internationalen Porzellanworkshop Kahla kreativ, des Hochschulprojekts „Erbgut“ sowie die Arbeiten von Designerin Barbara Schmidt aus ihrer mittlerweile 20-jĂ€hrigen TĂ€tigkeit fĂŒr Kahla. „Bei Kahla gibt es kein kurzes Briefing. Da wird ausgeholt, experimentiert, ĂŒber die tĂ€gliche Arbeit hinaus gedacht – es geht in der Tat ums Er-Finden“, sagt Barbara Schmidt, die als Designerin bei der Kahla/ThĂŒringen Porzellan GmbH Weltruhm erlangte.

Und das ist auch der Titel der Schau, die im Porzellanikon Selb zu sehen ist: „Erfinden.“ Gezeigt wird Porzellan aus dem 5. Internationalen Porzellanworkshop Kahla kreativ. Dazu gesellen sich die Ergebnisse einer Semesterarbeit, die Barbara Schmidt mit Studierenden der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin realisierte. Und schließlich die wichtigsten Produkte der Designerin selbst, die Barbara Schmidt in zwanzig Jahren fĂŒr Kahla entworfen und umgesetzt hat.

Designausstellung „Oh Studio Mio! im Koziol-Museum: bunte Arbeitstische von Designern aus aller Welt

Foto: Koziol.
Einblick in die Welt der Design-Arbeit erlaubt die Designausstellung "Oh Studio Mio! im Koziol-Museum. (Foto: Koziol)

Die Sonderausstellung „Oh Studio Mio!“ zeigt vom 1. Mai bis 11. November 2011 dreizehn Arbeitstische von koziol-Designern aus aller Welt. Erleben Sie einen Einblick in die Welt der Design-Arbeit und staunen Sie ĂŒber die Vielfalt der Arbeiten, die ein international gefeierter Designer im Laufe seines Berufes erschaffen hat. Der Gang durch das Museum wird durch die „Positionen“ angereichert und lĂ€dt zum Entdecken ein.

Die Sonderausstellung „Oh Studio Mio!“ ist eine PrĂ€sentation von Tino Valentinitsch dem Gestalter des koziol-Museums.

Das koziol-Museum zeigt die Unternehmensentwicklung von koziol, angefangen 1927 mit Elfenbeinschmuck, ĂŒber die Bedarfsartikel der Kriegsjahre, Souvenirbroschen der Wirtschaftswunderzeit bis hin zum vielfach preisgekrönten Design von heute. FĂŒr die Konzeption des Museums konnte der Wiener Designer Tino Valentinitsch gewonnen werden. Er schuf fĂŒr die Fabrik „Maschinen“ – Kunstwerke, die ihre jeweilige Zeit architektonisch, grafisch und ideell höchst inspirativ interpretieren.

Ein Stoff fĂŒr alle FĂ€lle – Kunststoffdesign im 20. Jahrhundert: eine Ausstellung im Wilhelm Wagenfeld Haus

Handgelenkradio Toot-a-loop, 1968. (Foto: Wilhelm Wagenfeld Haus)
Handgelenkradio Toot-a-loop, 1968. (Foto: Wilhelm Wagenfeld Haus)

Kunststoff – ein Stoff fĂŒr alle FĂ€lle? Dieser Frage geht eine Ausstellung des Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen vom 6. Mai bis 3. Oktober 2011 nach. Denn wir benutzen Kunststoff in vielen AusprĂ€gungen tĂ€glich und in allen Lebenslagen, beruflich und privat, beim Sport und im Verkehr.

Er kann durchsichtig sein oder in allen Farben schillernd, spröde oder biegsam, flockig oder elastisch – er hat keine eigene Form, und trotz seiner AllgegenwĂ€rtigkeit wissen wir recht wenig ĂŒber seine Eigenschaften. Wenn uns jemand fragt, aus welchem Material der neue Sessel, das Radio, die KĂŒchenmaschine etc. denn sei, sagen wir: aus Plastik.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen zunehmend neue Materialien, ohne die unser industrieller Fortschritt nicht möglich gewesen wĂ€re. Ob Bakelit oder Resopal, Plexiglas oder Nylon gewĂ€hlt wurde – schon frĂŒh haben die nahezu unerschöpflichen, sich bis heute stĂ€ndig erweiternden Möglichkeiten dieser vielfĂ€ltigen Materialien die Gestalter unserer Alltagskultur herausgefordert und ihnen ungeahnte FreirĂ€ume eröffnet.

Furnier im Wohnbereich: langlebig, attraktiv und individuell von Natur aus

Holzfurnier wertet den Wohnbereich auf. (Foto: Initiative Furnier + Natur)
Holzfurnier wertet den Wohnbereich auf. (Foto: Initiative Furnier + Natur)

Furnier – als OberflĂ€chenmaterial fĂŒr exklusive Möbel, TĂŒren und den gesamten Innenausbaubereich – ist Holz in seiner schönsten Form. „FurnierblĂ€tter sind keine Reproduktion, sondern Natur pur. Die Farbe des Holzes, seine Maserung und die gesamte Struktur unterscheiden sich je nach den verschiedenen bei der Herstellung verwendeten Holzarten und des von Baum zu Baum andersartigen Wuchses“, erklĂ€rt Alexandra Kiefer, Vorsitzende der Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V.

Gute GrĂŒnde fĂŒr Parkett: nĂŒtzliche Tipps zur Wahl des richtigen Fußbodenbelags aus echtem Holz

Kaum ein anderer Bodenbelag vereinigt so viele Vorteile in sich wie Parkett. (Foto: vdp)
Kaum ein anderer Bodenbelag vereinigt so viele Vorteile in sich wie Parkett. (Foto: vdp)

Der Boden einer Wohnung ist fĂŒr das Wohlbefinden ebenso von Bedeutung, wie die darin befindlichen Möbel. Kaum ein anderer Bodenbelag vereint so viele Vorteile in sich wie das Parkett: Es ist langlebig, belastbar, natĂŒrlich, einfach zu reinigen und zu renovieren. Aber was genau ist Parkett und wie wird es verarbeitet?

„Unter Parkett versteht man einen hochwertigen Fußbodenbelag aus echtem Holz“, so der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp), Michael Schmid: „FĂŒr die Herstellung wird in der Regel hartes Holz von LaubbĂ€umen ausgewĂ€hlt, in Form gesĂ€gt und zu traditionellen Verlegemustern zusammengesetzt.“ Parkettboden ist dauerhaft und muss bei starker Beanspruchung nur abgeschliffen, nicht aber erneuert werden. Bei Laminatböden handelt es sich dagegen nicht um Parkett, sondern um ein mit Melaminharz getrĂ€nktes 0,7 mm dickes Dekorpapier, das auf einen TrĂ€gerwerkstoff, meist eine Spanplatte, geklebt wird.

interzum 2011 Schlussbericht: Mehr Aussteller und mehr Besucher sorgen fĂŒr gute Stimmung

„Sensationell. Das war unsere beste interzum„, so das durchgĂ€ngige ResĂŒmee der Aussteller am Ende der diesjĂ€hrigen interzum. Mit 52.400 Fachbesuchern aus 147 LĂ€ndern konnte die internationale Leitmesse fĂŒr die Möbelzulieferindustrie im Vergleich zur letzten Veranstaltung 2009 um 13 Prozent zulegen. Die traditionell schon hohe InternationalitĂ€t der Besucher konnte in diesem Jahr mit einem Plus von 24 Prozent noch einmal signifikant gesteigert werden.

„Ich bin total begeistert. Was in den letzten Tagen hier passiert ist, ist unglaublich. Über vier Tage haben die Aussteller ein wahres Feuerwerk in den Hallen gezĂŒndet. Hier hat sich eine Branche zu Recht selber gefeiert“, so das Fazit von Frank Haubold, Produktmanager der interzum und Direktor der imm cologne. „Mit dieser interzum hat die Koelnmesse ihre Position als Leuchtturm fĂŒr die Möbelindustrie ganz klar unterstrichen. Ich glaube, es gibt keinen Messeplatz weltweit, an dem so konzentriert und in so kurzer Zeitfolge drei absolute Leitmessen ihrer jeweiligen Branche so erfolgreich stattfinden. Damit schaffen wir Fakten fĂŒr eine aussichtsreiche Zukunft“, Ă€ußert sich ein sichtlich zufriedener Gerald Böse, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Koelnmesse.

Die interzum war in diesem Jahr der internationale Treffpunkt der Zulieferbranche. Die Stimmung war außerordentlich gut, die Aussteller konnten neue Kontakte knĂŒpfen und GeschĂ€fte forcieren. Und die Besucher hatten die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. In allen Bereichen gab es neuentwickelte Produkte auf hohem Niveau zu sehen.

Die interzum 2011 – das meint die Branche

Die interzum 2011 war ein voller Erfolg, hier einige Statements von Branchenvertretern:

Hubert Schwarz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Blum GmbH
„Die sehr gute Besucherfrequenz und das große Potential internationaler Besucher aus der ganzen Welt haben die interzum als Leitmesse bestĂ€tigt. Die interzum ist die Plattform, um Innovationen vorzustellen, Markttests zu machen und die LeistungsfĂ€higkeit des Unternehmens zu prĂ€sentieren. Der sehr positive Messeverlauf hat gezeigt, welch große Bedeutung die Messe fĂŒr Aussteller, Besucher und Medien aus aller Welt hat. Das zeigt, dass die Koelnmesse zusammen mit der Branche gute Arbeit geleistet hat.“

Tobias Lorenz, Teamleiter Marketing SĂŒddekor GmbH
„Wir sind sehr zufrieden. Der Besucherzuspruch war deutlich stĂ€rker als erwartet, das Publikum Ă€ußerst international und auch die QualitĂ€t der Kontakte war hoch. Insgesamt war die Stimmung sehr positiv. FĂŒr uns war es die richtige Entscheidung nach Köln zu kommen.“

Massivholzmöbel: Die erste Wahl fĂŒr jeden Raum – auch fĂŒrs BĂŒro

Möbel aus Massivholzmöbel regulieren das Raumklima und tragen damit zum Wohlbefinden der Bewohner bei. (Foto: Initiative Pro Massivholz)
Möbel aus Massivholzmöbel regulieren das Raumklima und tragen damit zum Wohlbefinden der Bewohner bei. (Foto: Initiative Pro Massivholz)

Echtes Holz wird aufgrund seiner positiven Eigenschaften seit jeher in der ganzen Welt hoch geschĂ€tzt. Das Naturmaterial zeichnet sich durch seine NatĂŒrlichkeit und Langlebigkeit aus, und das in jeder RĂ€umlichkeit: Nicht nur im Wohn- oder Schlafzimmer, auch in KĂŒche, Bad und BĂŒro machen Möbel aus massivem Holz eine gute Figur.

„Ein großer Vorteil von Holz ist, dass es sich wie kaum ein anderer Werkstoff an wechselnde klimatische Bedingungen anpasst“, sagt der Vorsitzende der Initiative Pro Massivholz, Lucas Heumann. Nicht nur in der Natur, auch in RĂ€umen gibt es Schwankungen im Raumklima – und darauf reagiert massives Holz ideal und trĂ€gt zum Wohlbefinden der Bewohner bei.

interzum 2011: Alle Vorzeichen weisen auf eine erfolgreiche Veranstaltung hin

Das Jahr 2011 ist wirklich gut gestartet: Die meisten Unternehmen aus der Möbelindustrie und den angrenzenden Bereichen verzeichnen vermehrte AuftragseingĂ€nge und steigende Umsatzzahlen. Und auch der Export lĂ€uft nach dem Abklingen der Finanzkrise wieder besser – expandierende MĂ€rkte wie die TĂŒrkei, China, Kanada oder SĂŒdamerika tragen dazu bei. Diese gute Stimmung war bereits bei den KonsumgĂŒtermessen imm cologne und LivingKitchen im Januar in Köln und auf weiteren KonsumgĂŒtermessen deutlich spĂŒrbar. Dies alles sind unverkennbare und vor allem positive Vorzeichen fĂŒr eine erfolgreiche interzum, die vom 25. bis zum 28. Mai 2011 in Köln stattfindet.

„Egal, mit wem wir in diesen Tagen sprechen: Die gesamte Zulieferbranche blickt erwartungsvoll in Richtung Weltleitmesse interzum. Und das nicht nur, weil sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein Meilenstein fĂŒr Trends und Innovationen sein wird. Sondern vor allem, weil eine sehr gute Frequenz seitens der Besucher zu erwarten ist“, erlĂ€utert Frank Haubold, Produktmanager der interzum. Wichtige Gradmesser im Vorfeld einer Veranstaltung kennt eine Messeorganisation natĂŒrlich und kann daraus entsprechende SchlĂŒsse ziehen. Im Falle der interzum ist dies zum Beispiel die Tatsache, dass bereits seit geraumer Zeit sĂ€mtliche Hotels im Großraum Köln beinahe vollstĂ€ndig ausgebucht sind. Ein wichtiger Anzeiger in Richtung Besucheranzahl sind die Gutscheine, die die Messe allen Teilnehmern kostenlos nach Bedarf zur VerfĂŒgung stellt: Die Nachfrage war enorm und wurde von den Ausstellern der interzum 2011 voll ausgeschöpft. Im Vergleich zu 2009 sind auch die VorverkĂ€ufe der Besuchertickets mit 50 Prozent deutlich gestiegen. „Zusammengerechnet wird zwar erst am Ende der Veranstaltung. Dennoch stehen alle Zeichen auf Erfolg und die Vorfreude in der Branche ist förmlich spĂŒrbar“, so Haubold.

Outdoor-Living: Was tun, wenn Holz auf der Terasse alt aussieht?

So schön wie am ersten Tag: Holz bedarf der regelmĂ€ĂŸigen Reinigung und Pflege. (Foto: WeishĂ€upl/VDM)
So schön wie am ersten Tag: Holz bedarf der regelmĂ€ĂŸigen Reinigung und Pflege. (Foto: WeishĂ€upl/VDM)

Zur Pflege unserer Haut geben wir Jahr fĂŒr Jahr viel Geld aus. Jeder weiß, dass Feuchtigkeit und Schutz wichtig sind und dem frĂŒhzeitigen Altern vorbeugen. Genauso ist das auch bei der natĂŒrlichen OberflĂ€che Holz. Holz ist kein geschlossenes Material wie etwa Metall oder Stein. Holz ist offenporig und lebt, genau wie die menschliche Haut. Daher hat man mit Holz einen zuverlĂ€ssigen und langlebigen Werkstoff, der aber auch seine Streicheleinheiten braucht. Der allzeit beliebte Hochdruckreiniger ist fĂŒr Holz viel zu aggressiv, denn er zerstört und zerhackt die feine OberflĂ€chenstruktur des Holzes.

Im Fachhandel werden deshalb spezielle VorsatzgerĂ€te fĂŒr die Terrassendielen- und Möbelreinigung angeboten. Doch es ist trotzdem FingerspitzengefĂŒhl geboten, auch wenn das Hochdruckspritzen so viel Spaß macht. Im Fachhandel können auch spezielle Reinigungsmittel gegen Holzergrauen und gegen algen- und moosbefallene FlĂ€chen erworben werden. Inzwischen gibt es sogar Antirutsch-Öle fĂŒr Terrassendielen, die auf eher verschatteten FlĂ€chen durchaus Sinn machen.