Literaturtipp: Karl Hugo Schmölz – Architekturfotografie der Nachkriegszeit

Die Kölner Bastei mit Blick auf den Rhein. © Artbookers, Archiv Wim Cox, Köln
Die Kölner Bastei mit Blick auf den Rhein.
© Artbookers, Archiv Wim Cox, Köln

Karl Hugo Schmölz zĂ€hlt zu den bedeutendsten Vertretern der Architekturfotografie der Nachkriegszeit. Mit seiner Plattenkamera hat der Kölner Fotograf nicht nur die zerstörte Stadt in Ă€ußerst sachlichem Stil dokumentiert, sondern auch den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder in seiner baulichen Gestaltung begleitet. Der Verlag Artbookers hat bisher grĂ¶ĂŸtenteils unveröffentlichte Arbeiten aus der Zeit zwischen 1944 und 1958 auf eine ungewöhnliche Art prĂ€sentiert – als E-Book.

Pure Talents Contest: Drei Fragen an Marco DessĂ­

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Marco DessĂ­
© Matthias Aschauer

Mit dem Pure Talents Contest veranstaltete die imm cologne 2017 bereits zum 14. Mal einen der international renommiertesten Wettbewerbe fĂŒr junge Gestalter. In diesem Jahr wurde Bernhard Osann fĂŒr seine Leuchte „Neo!“ ausgezeichnet. Der Wiener Marco DessĂ­ teilt diese Erfahrung. Seine Teilnahme am Wettbewerb 2009 war der Startschuss fĂŒr die erfolgreiche Designer-Karriere. Drei Fragen zur Bedeutung des Wettbewerbs fĂŒr angehende Designer.

And the winners are: Sieger des Pure Talents Contests auf der imm cologne 2017 prÀsentiert

Die drei Gewinner, Katharina C. Hamma, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Koelnmesse und die Jurymitglieder. Foto: Lutz Sternstein, Koelnmesse
Die drei Gewinner, Katharina C. Hamma, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Koelnmesse und die Jurymitglieder.
Foto: Lutz Sternstein, Koelnmesse

Am ersten Messetag war es wieder so weit: Auf der imm cologne wurden die drei Gewinner des 14. Pure Talents Contest prÀsentiert. Aus den 21 nominierten BeitrÀgen, die auf der Kölner Einrichtungsmesse ausgestellt werden, wurden Bernhard Osann mit seiner Leuchte Neo, Simon Diener mit seiner Leuchte Pong und Christoph Hauf mit seinem rahmenlosen Spiegel Slanted Mirror prÀmiert.

Messe-Premiere: Zuzunaga prÀsentiert Pixel-Möbel auf der imm cologne 2017

Foto: Zuzunaga
Foto: Zuzunaga

Als er 2007 sein Designunternehmen grĂŒndete, war es Cristian Zuzunagas Wunsch, Dinge herzustellen, die die Dynamik des modernen Lebens erfassen und widerspiegeln. Inspiriert wird er durch die moderne Architektur von MillionenstĂ€dten wie London, Barcelona, New York oder Shanghai Auf der imm cologne 2017 will er zeigen, wie Anleihen aus der digitalen Welt Raum fĂŒr Lebendigkeit schaffen.

Weltpremiere auf der imm cologne: Birkenstock prÀsentiert erstmals Betten und Schlafsysteme

© Birkenstock, Modell Canbarra
© Birkenstock, Modell Canbarra

Die Traditionsmarke Birkenstock kennt fast jeder. Bereits seit 1774 steht der Name fĂŒr handwerklich hergestelltes Schuhwerk und fĂŒr gesunde FĂŒĂŸe durch anatomisch angepasste Fußformen. Jetzt erweitert das Unternehmen sein Portfolio und wird kĂŒnftig auch Schlafsysteme und Betten anbieten. Die sollen beim Liegen das ĂŒbernehmen, das beim Gehen bereits die Schuhe fĂŒr Gelenke und RĂŒcken leisten. Denn genauso wie das Fußbett der natĂŒrlichen Form des Fußes entspricht, soll die Passform der Schlafsysteme auf die Regeneration des gesamten Körpers beim Liegen und Schlafen abgestimmt sein.

Ronan und Erwan Bouroullec kreieren wolkige Vasen fĂŒr Vitra

Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec
Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec

Mit dem modularen Regalsystem „Clouds“ haben Ronan und Erwan Bouroullec 2002 erstmals eine Form geschaffen, die an Wolkengebilde denken lĂ€sst. Die einzelnen Elemente lassen sich organisch zu Gruppen und großen Kompositionen zusammenfĂŒgen. Ihre FlĂ€che wird durch acht röhrenförmige Einschnitte gegliedert, die gemeinsam auch die Außenkontur bilden. Jetzt haben die beiden Designer fĂŒr die Vase Nuage von Vitra diese Form erneut aufgegriffen.

Reflectacoustic von Création Baumann:
Mit Metall WĂ€rme, Licht und Akustik regulieren

© Création Baumann
© Création Baumann

Im BĂŒro der Zukunft mĂŒssen WĂ€rme, Licht und Akustik optimal reguliert werden können. Dies verlangt die Energieeffizienz ebenso wie der Nutzerkomfort. Besonders Open Space Offices stellen hohe Anforderungen an Blend-, Sicht- und Sonnenschutz sowie effizienten WĂ€rmeschutz. Gleichzeitig fordern offene BĂŒrokonzepte mit schallharten FlĂ€chen wie BetonwĂ€nden und großzĂŒgigen Glasfenstern auch Lösungen fĂŒr die Reduktion des Stressfaktors LĂ€rm.

Designkonzept: Stahlwanne im Stoffkleid

© Bette
© Bette

Alle zwei Jahre bietet die imm cologne mit Pure Textile den Stoff-Editeuren eine BĂŒhne, auf der sie das aktuelle Trendgeschehen im Einrichtungsbereich prĂ€sentieren können. Dass Textilien dabei durchaus spannend mit anderen Materialien kombiniert werden können zeigt ein aktuelles Designkonzept des Stahl-Emaille-Spezialisten Bette. Mit diesem Konzept möchte Bette die sinnliche QualitĂ€t von Stoff im Kontext des Badezimmers neu erkunden.