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Interview mit Tassilo Bost: „Ich wollte die private Einkehr mit dem Ausblick auf den Hafen verbinden.“

Innenarchitekt Tassilo Bost © Westin
Innenarchitekt Tassilo Bost
© Westin

Bis zu ihrer Fertigstellung hat die Elbphilharmonie mit allerlei Schwierigkeiten kämpfen müssen. Doch ihre faszinierende Form, die raffinierte Wellen-Referenz auf das Wasser um sie herum sowie die Verbindung von altem Kaispeicher mit moderner Glas-Architektur machen sie bereits jetzt zu einem Wahrzeichen der Hamburger Hafencity. Doch auch im Inneren will das Gebäude Zeichen setzen – wie etwa bei dem Badkonzept des integrierten Hotels Westin. Im Interview spricht Tassilo Bost über seine Planung – und warum in einem Bad mit Ausblick die „Erhabenheit des Ortes“ fast zu einer erotischen Erfahrung werden kann.

Literaturtipp: Karl Hugo Schmölz – Architekturfotografie der Nachkriegszeit

Die Kölner Bastei mit Blick auf den Rhein. © Artbookers, Archiv Wim Cox, Köln
Die Kölner Bastei mit Blick auf den Rhein.
© Artbookers, Archiv Wim Cox, Köln

Karl Hugo Schmölz zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Architekturfotografie der Nachkriegszeit. Mit seiner Plattenkamera hat der Kölner Fotograf nicht nur die zerstörte Stadt in äußerst sachlichem Stil dokumentiert, sondern auch den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder in seiner baulichen Gestaltung begleitet. Der Verlag Artbookers hat bisher größtenteils unveröffentlichte Arbeiten aus der Zeit zwischen 1944 und 1958 auf eine ungewöhnliche Art präsentiert – als E-Book.

Plattform für Contract Business: Die imm cologne 2017 fördert das Objektgeschäft

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Motorola Headquarters, Chicago/USA (Architektur: Gensler), Sitzmöbel Scope von COR
Foto: COR

Aussteller und Fachbesucher schätzen die imm cologne als Plattform für das Objektgeschäft. Die Ausstattung von Hotels, Shops und anderen Projekten hat für Hersteller aus der Möbel- und Einrichtungsbranche eine wachsende Bedeutung. In Köln bieten sie vom 16. bis zum 22. Januar 2017 ein vielfältiges Angebot für diesen Bereich – von neuen Produkten über individuelle Beratung bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen.

Projekt der Woche: W Prime Building von Cappellini

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W-Prime Building, Tel Aviv/Israel, Lobby (Interior Design: Michal Han)
Foto: © Amit Geron

Design von Ausstellern der imm cologne 2017 findet sich in weltweiten Objekten. Diese Woche stellen wir ein Projekt des italienischen Designlabels Cappellini vor. Dessen ikonische Möbel verleihen einem Wohnhochhaus in Tel Aviv eine exklusive Note. Im Interior Design des israelischen Entwerfers Michal Han machen sie eine besonders gute Figur.

Lifestyle Experiments: Neues Retail-Design von Nendo

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Shopping Mall Siam Discovery, Bangkok/Thailand (Interior Design: Nendo)
© Siam Piwat Co., Ltd.

Oki Sato und sein Studio Nendo haben für zahlreiche Aussteller der imm cologne Produkte entworfen. Neben Möbeln konzipiert das japanische Studio auch wegweisendes Interior Design. So könnte das von Nendo gestaltete Einkaufscenter Siam Discovery in Bangkok für die Zukunft des Shoppings stehen. Ist doch der Mitte des Jahres eröffnete Konsumtempel eine Welt für sich: Vielfältiges und überraschendes Interior Design macht hier das Einkaufen zum Erlebnis.

Design-Geschichte zum Anfassen

© GAG Köln
© GAG Köln

Die Germaniasiedlung in Köln-Höhenberg, zehn Autominuten von der Koelnmesse entfernt, ist für sich alleine schon eine architektonische Besonderheit. Zwischen 1920 und 1928 auf dem ehemaligen Gelände der Zeche „Germania“ errichtet, waren zum Teil namhafte Architekten an der Planung beteiligt. Heraus kamen verschiedene Baustile der Weimarer Republik, die sich hier zu einem Gesamtwerk vereint haben, das schon damals als vorbildlich für den städtischen Wohnungsbau galt. Die Weimarer Straße beherbergt eine weitere Besonderheit: Haus Nummer 15, 1. OG, rechts. Hier im Paul-Schwellenbach-Haus wurde eine Museumswohnung eingerichtet, die das Wohngefühl der 1920er Jahre vermitteln soll.

Projekt der Woche: „Louis Pretty“ von e15

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Deli „Louis Pretty“ in Berlin mit Stühlen von e15
© e15/Steve Herud

Unsere Aussteller sind an der Ausstattung weltweiter Projekte beteiligt. In dieser Woche stellen wir das „Louis Pretty“ in Berlin vor – ein neues Deli in Kreuzberg mit jüdisch-amerikanischer Küche und Möbeln von e15. Philipp Mainzer, Chefdesigner des Frankfurter Möbelherstellers, gestaltete das Interieur mit schönen Material- und Farbkontrasten: zwischen Holz und Beton, orange, pink und schwimmbadblau.

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