Pure Talents Contest: Drei Fragen an Marco Dessí

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Marco Dessí
© Matthias Aschauer

Mit dem Pure Talents Contest veranstaltete die imm cologne 2017 bereits zum 14. Mal einen der international renommiertesten Wettbewerbe für junge Gestalter. In diesem Jahr wurde Bernhard Osann für seine Leuchte „Neo!“ ausgezeichnet. Der Wiener Marco Dessí teilt diese Erfahrung. Seine Teilnahme am Wettbewerb 2009 war der Startschuss für die erfolgreiche Designer-Karriere. Drei Fragen zur Bedeutung des Wettbewerbs für angehende Designer.

Interview mit Patricia Urquiola: „Jeder Raum lässt sich vielfältig nutzen.“

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Patricia Urquiola 
Foto: Georg Jensen

Im Design geht es mittlerweile um mehr, als einen Tisch oder Stuhl zu gestalten, sagt Patricia Urquiola. Wichtiger ist, wie sich Räume durch unterschiedlichste Nutzungen zeitweise wandeln können. Wir sprachen mit der spanischen Designerin und Architektin darüber, was die heutigen Veränderungen im Lifestyle für ihre Arbeit bedeuten. Und über ihre neue Aufgabe als Art Director der italienischen Topmarke Cassina.

Walter Gropius

Walter Gropius 1919  © Louis Held
Walter Gropius 1919
© Louis Held

Walter Gropius gilt als einer der großen Architekten des 20. Jahrhunderts – und als Begründer des Bauhaus. Gemeinsam mit Mies van der Rohe und Le Corbusier zählte er zu den Vordenkern einer neuen Architektengeneration. Am 18. Mai 1883 in Berlin geboren wurde seine Berufswahl schon früh geprägt.

Patricia Urquiola

Foto: Koelnmesse, Andreas Körner, Patricia Urquiola

Für die 1961 in Oviedo geborene Spanierin Patricia Urquiola sollte Design etwas vom Leben reflektieren – und das ist nun einmal komplex. Wie zum Trost sind Ihre Entwürfe aber auch ausgesprochen sinnesfreudig. Urquiola studierte Architektur in Madrid und Mailand und verfasste bei Achille Castiglioni ihre Examensarbeit.

Stefan Diez

Foto: Koelnmesse, Andreas Körner, Stefan Diez

Stefan Diez ist einer der international am meisten beachteten Designer Deutschlands. Seine oftmals überaus erfolgreichen Entwürfe vereinen klassische Eleganz, handwerkliche Perfektion und einen ambitionierten, aus dem Material abgeleiteten Formwillen, wie er gerade wieder mit seinem Stuhl CH Houdini für das Label e15 unter Beweis gestellt hat.

Christian Werner

Foto: Christian Werner

Christian Werner, geboren 1959 in Berlin, entwirft Möbel für Unternehmen wie Rolf Benz, JAB Anstoetz und andere namhafte Marken. In seinem Designstudio entstehen neben Möbeln, Leuchten und Accessoires für das gehobene Designsegment auch innenarchitektonische Konzepte für Läden, Restaurants und Messestände.

Arik Levy

Foto: Koelnmesse, Andreas Körner, Arik LevyDer in Paris lebende Designer Arik Levy gilt als Grenzgänger zwischen Design und Kunst. Seine Arbeiten und Installationen sind genauso in Kunstgalerien wie in Designausstellungen zu finden. Levy stammt aus Tel Aviv und startete seine berufliche Karriere als Grafikdesigner, bevor er nach Europa ging und 1991 ein Industriedesign-Studium am Art Center Europe in der Schweiz absolvierte.

Johanna Grawunder

Foto: Koelnmesse, Lutz Sternstein, Johanna Grawunder

Johanna Grawunder lässt sich nicht so leicht in eine Schublade packen. Sie baut Häuser, entwirft Interiors und klassische Industrieprodukte, unter anderem für Boffi, Flos, B&B oder WMF. Vor allem aber kreiert sie exklusive Möbel- und Lichtobjekte für Galerien in Europa und den USA, bei denen sie gerne LEDs integriert und die Formen dabei fast zu entmaterialisieren scheint.

Cecilie Manz

Foto: Koelnmesse, Lutz Sternstein, Cecilie Manz

Cecilie Manz gilt als eine der prominentesten Vertreterinnen des jungen und erfolgreichen Produkt- und Möbeldesigns aus Dänemark. Gerade erst erhielt sie den Bruno Mathsson Preis. Die 1972 geborene und in Kopenhagen und Helsinki ausgebildete Designerin betreibt seit 1998 in Kopenhagen ihr eigenes Designstudio und arbeitet für Firmen wie Fritz Hansen, Mooment, LightYears, Nils Holger Moormann oder den Glashersteller Holmegaard.

Konstantin Grcic

Foto: Koelnmesse, Andreas Körner, Konstantin GrcicIhm wäre es wohl nur recht, schlicht als Industriedesigner bezeichnet zu werden – und gut. Vielleicht sind noch ein paar Stationen zu nennen: die Ausbildung zum Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Dorset (1985 bis 1987), das Möbeldesign- Studium am Royal College of Art in London und das anschließende Jahr als Assistent von Jasper Morrison, sowie 1991 die Gründung seines Büros „Konstantin Grcic Industrial Design“ in München.