Hans J. Wegner-Ausstellung im Vitra Schaudepot

Hans J. Wegner am Zeichentisch. Foto: Wilstrup

Y-Stuhl, Pfauenstuhl, Runder Stuhl: Die Namen der Entwürfe von Hans Jørgensen Wegner (1914–2007) sind einfach, aber plakativ, genau wie seine Werke selbst. Sie vereinen ausdrucksvolle Formensprache, praktischen Funktionalismus und dänische Handwerkskunst Nicht umsonst zählt der dänische Möbeldesigner zählt zu den wichtigsten skandinavischen Vertretern der Nachkriegsmoderne.

Pure Talents Contest: Drei Fragen an Marco DessĂ­

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Marco DessĂ­
© Matthias Aschauer

Mit dem Pure Talents Contest veranstaltete die imm cologne 2017 bereits zum 14. Mal einen der international renommiertesten Wettbewerbe für junge Gestalter. In diesem Jahr wurde Bernhard Osann für seine Leuchte „Neo!“ ausgezeichnet. Der Wiener Marco Dessí teilt diese Erfahrung. Seine Teilnahme am Wettbewerb 2009 war der Startschuss für die erfolgreiche Designer-Karriere. Drei Fragen zur Bedeutung des Wettbewerbs für angehende Designer.

Interview mit Patricia Urquiola: „Jeder Raum lässt sich vielfältig nutzen.“

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Patricia Urquiola 
Foto: Georg Jensen

Im Design geht es mittlerweile um mehr, als einen Tisch oder Stuhl zu gestalten, sagt Patricia Urquiola. Wichtiger ist, wie sich Räume durch unterschiedlichste Nutzungen zeitweise wandeln können. Wir sprachen mit der spanischen Designerin und Architektin darüber, was die heutigen Veränderungen im Lifestyle für ihre Arbeit bedeuten. Und über ihre neue Aufgabe als Art Director der italienischen Topmarke Cassina.

Interview mit Ben van Berkel: Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit

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Ben van Berkel
© Inga Powilleit

Entwürfe von Ben van Berkel finden sich regelmäßig auf der imm cologne. Spätestens seit seiner Neugestaltung der Halle 11 im Jahr 2008 ist der niederländische Architekt und Designer der Messe verbunden. Wir sprachen mit ihm über die Möglichkeiten heutiger Produktgestaltung und das zunehmende Verwischen der Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit.

Interview mit Graft: „Am Ende setzt sich Qualität meistens durch.“

GRAFT
Die GrĂĽndungspartner von GRAFT: Wolfram Putz (v.l.), Thomas Willemeit, Lars KrĂĽckeberg
© Ali Kepenek

Berlin, Los Angeles und Beijing – die international tätigen Architekten von Graft sorgen mit ihren Projekten immer wieder für Aufsehen. Ein Gespräch mit den Gründungspartnern Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit über Wohnen in der Stadt, kommunikative Architektur und neue Kooperationsfelder für die Zukunft.

Portrait Luca Nichetto: Die Kunst des Zuhörens

Eigentlich ist Luca Nichetto ein Designer der alten Schule. Das scheint im Widerspruch zu stehen mit seinem Ruf als Rebell und Vertreter einer neuen Designergeneration Italiens, die sich von der Mailänder Szene zu emanzipieren sucht. Doch der Venezianer beruft sich bewusst auf Vorbilder wie Achille Castiglioni oder Vico Magistretti. Nicht auf ihren Stil – denn den hätten sie nicht gehabt, betont Nichetto beim Gespräch in seinem Studio, Stil hätte erst nach Memphis an Bedeutung gewonnen –, sondern auf ihr Selbstverständnis. „Meine Herangehensweise ist dieselbe: ich höre erst einmal zu, was der Kunde will … und dann versuche ich das Material zu verstehen. Die Form ist dann letztlich das Ergebnis dessen, was möglich ist.“

Portrait Doshi Levien: Die Einheit der Gegensätze

Mit ihren zwischen exotischem Charme und puristischer Formgebung changierenden Möbeln bringen Nipa Doshi und Jonathan Levien nicht nur eine neue Optik in die Einrichtungswelt, sondern verleihen ihr auch Individualität. Ganz persönlich wird auch ihre Installation „Das Haus – Interiors on Stage“, das die beiden jungen Designer aktuell für die nächste imm cologne planen.

Walter Gropius

Walter Gropius 1919  © Louis Held
Walter Gropius 1919
© Louis Held

Walter Gropius gilt als einer der großen Architekten des 20. Jahrhunderts – und als Begründer des Bauhaus. Gemeinsam mit Mies van der Rohe und Le Corbusier zählte er zu den Vordenkern einer neuen Architektengeneration. Am 18. Mai 1883 in Berlin geboren wurde seine Berufswahl schon früh geprägt.

Patricia Urquiola

Foto: Koelnmesse, Andreas Körner, Patricia Urquiola

Für die 1961 in Oviedo geborene Spanierin Patricia Urquiola sollte Design etwas vom Leben reflektieren – und das ist nun einmal komplex. Wie zum Trost sind Ihre Entwürfe aber auch ausgesprochen sinnesfreudig. Urquiola studierte Architektur in Madrid und Mailand und verfasste bei Achille Castiglioni ihre Examensarbeit.