amorph

In gewissem Sinne das Gegenteil von Design, denn der Begriff bedeutet formlos, gestaltlos, irgendwo zwischen fest und flüssig. Zerfließende, an keine festen, geometrischen oder gegenständlichen Formen erinnernde Gebilde werden als amorph bezeichnet. Amorphe Formen können auch organisch wirken, wenn etwa Möbel als Volumen und nicht als Strukturen gestaltet werden.

Ambiente

Ambiente ist eine Bezeichnung für „Umfeld“, „Umwelt“, „Milieu“ im Sinne einer besonderen Atmosphäre, die eine Persönlichkeit, einen Raum oder ein Kunstwerk umgibt oder ihm eigen ist. Im Interior Design stellt das Ambiente das Ergebnis der gezielten ästhetischen Gestaltung dieser Atmosphäre dar und bezeichnet die Ausstrahlung eines Raumes.

Accessoires

Dem Französischen entlehnter und meist im Plural verwendeter Sammelbegriff für ergänzendes Zubehör (franz. „accessoires“ = Nebensachen). Vor allem im Modedesign wird mit Accessoires gearbeitet, um stark trendabhängige Akzente zu setzen (vgl. Styling). Im Interior Design weniger stark der Mode verpflichtet, sorgen Accessoires wie Textilien, Deko-Artikel, Bilder, Kerzen, Vasen für die Durchgängigkeit/Konsistenz eines Gestaltungskonzepts bzw. „Looks“.

Begriffe Design-Lexikon

A
Accessoires
Ambiente
amorph
Archetyp
architektonisch
Architektur
Ă„sthetik
ästhetisch
asymmetrisch
ausgewogen
Ausstellungskonzept
Authentizität/authentisch
Avantgarde/avantgardistisch

B
Balance
Barock
Bauhaus
bildhaft
Bildsprache
bodenständig
Boontje, Tord

C
Charakter
Citterio, Antonio
Colani, Luigi
Collage
Contemporary Design
Corporate Design
Corporate Identity

D
Design
dezent
Dimension
Display
dominant
durchgängiges Design
dynamisch

E
Eklektizismus/eklektisch
Eleganz/elegant
Ergonomie/ergonomisch
extravagant

F
Farbklima
Form
Formensprache
Form follows function
Frog Design
Funktionalismus
futuristisch

G
Goldener Schnitt
Grafikdesign
grafisch

H
Haptik/haptisch
Harmonie/harmonisch
Hightech
homogen

I
Identität
Image
Innenarchitektur
Innovation/innovativ

J
Jacobsen, Arne
Jugendstil

K
Klassiker
klassisch
Komplexität/komplex
konkav
Konservativ
Konsistenz/konsistent
konstruktiv
Konstruktivismus
Kontrast
konventionell
konvex
Konzept/konzeptionell
kubisch
Kult
Kultur

L
Lifestyle
Luxus/luxuriös

M
Marke
Massaud, Jean-Marie
materialgerecht
Minimalismus/minimalistisch
modern
modular
monochrom
monoton
monumental

N
naturalistisch
naturhaft
natĂĽrlich
Neue Bescheidenheit
Neues Design
Nostalgie/nostalgisch

O
Opulenz/opulent
Organische Gestaltung
Original
originell
Ornament

P
Plagiat
plastisch
Polarisierung
Postmoderne
Produktdesign
Profil
Proportion/proportional
Purismus/puristisch

Q
Qualität

R
Radical Design
Raumkonzept
retro
rustikal

S
selbsterklärend
skulptural
solide
Spannung/spannend
Starck, Philippe
Statik/statisch
Stil
Stilmix
stilvoll
stringent
Stromlinienform
strukturiert
Styling
Symbol
Symmetrie

T
Trend
Typographie

U
Ulmer Schule
Unikat
Universal Design

V
Volumen

W

Z
Zeitgeist
zeitgenössisch
zeitlos
Zitat

Jörg Boner

Studio Jörg Boner

Jörg Boner (Jahrgang ’68) entwirft und entwickelt Produkte und Räume. Er studierte Innenarchitektur und Produktgestaltung an der Basler Schule für Gestaltung und schloss sich 1997 mit anderen Schulabgängern zur Designgruppe N2 zusammen. Zwei Jahre später gründete er sein eigenes Büro unter dem Namen „Jörg Boner product/ interior design“ in Basel. 2001 siedelte er nach Zürich um, in eine ehemalige Garage im Industriequartier Binz.

Frédéric Dedelley

Marvin Zilm, Frédéric Dedelley

Der Schweizer Frédéric Dedelley (*1964) absolvierte seine Ausbildung als Product Designer an der ECAL, Lausanne, und am Art Center College of Design (Europe), La Tour-de-Peilz. Seit 1995 arbeitet er als selbstständiger Produktdesigner im eigenen Atelier für Produkt- und Raumgestaltung in Zürich. Seit 2001 ist Frédéric Dedelley Professor an der FHNW|HGK Basel, Institut für Innenarchitektur und Szenografie. Er konzipiert und realisiert zahlreiche Ausstellungs- und Raumprojekte, wie etwa die Ausstellung „Nature Design“ für das Museum für Gestaltung Zürich.

Jean-Marie Massaud

Atelier MassaudEine Symbiose zwischen Mensch, Natur und Raum herzustellen — das ist die Leitidee des französischen Designers Jean- Marie Massaud. 1966 in Toulouse/Frankreich geboren, besuchte er die renommierte Schule „Les Ateliers“, Ecole Nationale Supérieure de Création Industrielle in Paris. Sein gestalterisches Ziel ist die Verschmelzung von Design und Architektur. 2000 gründete er zusammen mit Daniel Pouzet das Studio Massaud, in dem sie gemeinsam architektonische Projekte wie das Tanabe House in Fukuoka, Japan realisieren. Immer das Individuum im Fokus

Jaime HayĂłn

Jaime HaylónNach einer Ausbildung als Industriedesigner in Madrid und Paris begann der 1974 in Madrid geborene Jaime Hayón seine berufliche Laufbahn 1997 im Entwicklungsteam von Benetton im italienischen Treviso. Nur ein Jahr später verpflichteten ihn Luciano Benetton und Kommunikationsguru Oliviero Toscani als Leiter des Designbüros, verantwortlich für die Inneneinrichtungen hochkarätiger Shops und Restaurants.