Designed by Nature:
Möbel aus natürlichen Rohstoffen

Foto: Danielle Trofe

Die Natur ist verschwenderisch, produziert im Überfluss. Doch was sie im Überfluss produziert, verwertet sie auch vollständig wieder. Der Mensch produziert ebenfalls im Überfluss. Allerdings ist vieles davon nicht wiederverwertbar und kann auch nicht ohne weiteres entsorgt werden. Das gilt auch für die Interior-Branche. Dennoch gibt es immer mehr Menschen, die sich dem Kreislauf der Natur bedienen.

Interlübke: Eine Traditionsmarke meldet sich zurück

Das Sideboard Jorel war eine der Neuheiten, die interlübke auf imm Cologne im Januar präsentiert hat.
Foto: interlübke, VDM

Vor fünf Jahren hatte mit Interlübke eines der deutschen Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden müssen. Nach Konsolidierung mit neuen Inhabern und neuer Geschäftsführung – der Schwede Patrik Bernstein leitet seit August 2016 das operative Geschäft – leitete der Möbelhersteller nun den Turnaround ein. Rechtzeitig zum 80-jährigen Bestehen.

Eine Kombination aus Design, Haptik und Funktion

Foto: Pia Kintrup

Mit Möbeln richten wir uns ein, drücken unseren Stil aus und wollen vielleicht sogar ein visuelles Statement setzen. Doch nicht nur die Optik entscheidet darüber, ob uns ein Tisch oder ein Sofa gefällt, sondern auch Haptik und Funktion. Die Kunst besteht darin, alle drei Faktoren miteinander zu verbinden. Mit seiner Masterarbeit an der Folkwang Universität, dem Sekretär „Kabinett“, ist es Tim zum Hoff sogar gelungen, das haptische Erleben mit einer Funktion direkt zu verknüpfen. Denn durch das sanfte Streichen über die Oberfläche werden die Fächer des Sekretärs beleuchtet.

Der Pure Talents Contest der imm cologne
geht in die 15. Runde

© Koelnmesse

Zur imm cologne 2018 findet bereits zum 15. Mal der messeeigene Nachwuchswettbewerb Pure Talents Contest statt, bei dem sich junge Design-Talente aus der ganzen Welt mit ihren Prototypen um einen Ausstellungsplatz auf der Kölner Einrichtungsmesse bewerben können. Die Anmeldung zum Nachwuchs-Designwettbewerb ist kostenlos. Teilnahmeschluss ist der 22. September 2017.

Lucie Koldova will Das Haus 2018 zu einem poetischen Experiment über Licht machen

Foto: Lucie Koldova

Lucie Koldova ist Guest of Honor von Das Haus 2018. Die junge tschechische Designerin aus Prag ist bekannt für ihr außerordentliches Gespür bei der Gestaltung von Leuchten und Lichtstimmungen. Bereits zum siebten Mal lädt die imm cologne einen internationalen Designer dazu ein, mit einer Wohnhaus-Simulation aus Architektur, Interior Design und Möblierung ein persönliches Statement zum zeitgenössischen Wohnen zu setzen.

Pure Architects:
neues Messeformat auf der imm cologne

© Constantin Meyer, Koelnmesse

Die imm cologne präsentiert 2018 erstmals das neue Messeformat Pure Architects. Ein Schwerpunkt dieses Segments wird auf den Themen Bad und Smart Home liegen. Mit der interaktiven Installation Smart Home widmet sich die imm cologne nicht nur einem wichtigen Zukunftsthema, sondern zeigt live wie sich die neuen Technologien auf die Gestaltung des Wohnraums auswirken und wie das Interior Design darauf reagiert. Für Aussteller aus dem Themenbereich Bad bietet Pure Architects die einmalige Gelegenheit ihre kreativen Ideen für zeitgemäße Badezimmerwelten im Kontext einer internationalen Einrichtungsmesse zu zeigen.

Designgeschichte: Midgards lenkbares Licht – die Wiederentdeckung eines Klassikers

© Midgard
© Midgard

Curt Fischer gilt heute als Erfinder des beweglichen Lichts. Als er 1919 eine Maschinenfabrik zur Produktion von Industrieporzellan übernahm, störte ihn die Beleuchtungssituation in seiner Firma. Bereits im gleichen Jahr fand er eine Lösung und gründete die Marke „Midgard“, unter der das Unternehmen Industriewerk Auma Ronneberger und Fischer von nun an Leuchten herstellte. Und das, obwohl das elektrische Licht damals noch in den Kinderschuhen steckte.

Interview mit Tassilo Bost: „Ich wollte die private Einkehr mit dem Ausblick auf den Hafen verbinden.“

Innenarchitekt Tassilo Bost © Westin
Innenarchitekt Tassilo Bost
© Westin

Bis zu ihrer Fertigstellung hat die Elbphilharmonie mit allerlei Schwierigkeiten kämpfen müssen. Doch ihre faszinierende Form, die raffinierte Wellen-Referenz auf das Wasser um sie herum sowie die Verbindung von altem Kaispeicher mit moderner Glas-Architektur machen sie bereits jetzt zu einem Wahrzeichen der Hamburger Hafencity. Doch auch im Inneren will das Gebäude Zeichen setzen – wie etwa bei dem Badkonzept des integrierten Hotels Westin. Im Interview spricht Tassilo Bost über seine Planung – und warum in einem Bad mit Ausblick die „Erhabenheit des Ortes“ fast zu einer erotischen Erfahrung werden kann.