D3-Contest-Teilnehmer Julian Sterz: „Ich wollte immer schon mal was zersĂ€gen.“

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Der Weg zum Design kam fĂŒr Julian Sterz ĂŒber Umwege. Bei seiner Ausbildung zum Industriemechaniker hat er nach einer Verbindung zwischen Technik und seinem Interesse an Graffiti und Kunst gesucht. Industrial Design schien ihm da der beste Weg. Den kĂŒnstlerisch-konzeptionellen Ansatz sieht man seinen EntwĂŒrfen allerdings auf den ersten Blick an. Auf der imm cologne hat der Nachwuchsdesigner dem Messepublikum seinen Entwurf des Ÿ-Platzhalter-Stuhls vorgestellt.

D3-Contest-Teilnehmerin Hanna KrĂŒger: „Dinge spiegeln auch immer einen Zeitgeist wider“

Foto: Hannah KrĂŒger

FĂŒr Hanna KrĂŒger ist Zeichnen und Entwerfen eine andere Form des Denkens, eine Arbeit, die sie glĂŒcklich macht. Besonders gefallen der Perfektionisten die Arbeiten der berĂŒhmten Designer Ettore Sottsass und Tapio Wirkkala. Nicht so sehr, „weil ich alle Objekte bedingungslos schön finde, sondern viel mehr aufgrund Ihrer starken Eigenwilligkeit. Diese beeindruckt mich, daran kann man sich reiben“, erklĂ€rt KrĂŒger. Ihre eigenen StĂ€rken sieht die gebĂŒrtige Berlinerin gerade darin, die Gedanken ihres kĂŒnstlerisch-konzeptionellen Schaffens mit dem direkten Tun, auch mit den eigenen HĂ€nden, zu verbinden.

Interview Dick Spierenburg: „Pure ist ein Format fĂŒr DesignqualitĂ€t“

Foto: Koelnmesse; Andreas KörnerFotos: Andreas Körner, Koelnmesse

Auf dem Weg von einer Möbelmesse zu einer Einrichtungsmesse mit ganzheitlichem Anspruch verĂ€ndert die imm cologne immer mehr ihr Gesicht – auch in Bezug auf die Architektur des Segments Pure, in dem traditionell die primĂ€r designorientierten Markenunternehmen ausstellen. Ablesbar ist dies an der Etablierung von Pure-Ablegern, die das Segment fĂŒr weitere Interior Design-Sortimente öffnen (Pure Village) oder Spezialsortimenten eine exklusive Plattform bieten (Pure Textile). Als externer Berater und Creative Director entwickelte Dick Spierenburg bereits die Messearchitektur des vor drei Jahren eingefĂŒhrten Formats Pure Village.

Dick Spierenburg: „Es ist nicht möglich, jedes Jahr völlig neue Trends zu benennen.“

Dick Spierenburg studierte an der TU Delft Architektur und ist seit Ende der 70er-Jahre als Designer tĂ€tig. Als MitbegrĂŒnder des Nederlands Interieur Collectief unterstĂŒtzt er die Zusammenarbeit von niederlĂ€ndischen Designherstellern und -importeuren. Nach seiner Mitarbeit beim Architektur- und StĂ€dtebaubĂŒro Bo.2 betrieb er von 2001 bis 2008 zusammen mit Karel Boonzaaijer ein eigenes Designstudio. Er entwirft Möbel fĂŒr den Wohnbereich und das BĂŒro, etwa fĂŒr Artifort, Arco oder Moroso und ist als Art Direktor fĂŒr die Koelnmesse tĂ€tig. Im Interview spricht Spierenburg ĂŒber die Begriffe Trends und Entwicklungen in der Interior Design-Szene.

„Wir wollen architektonische Wunden vermeiden“ – Matteo Thun im Interview

Der international renommierte SĂŒdtiroler Designer und Architekt Matteo Thun prĂ€gt seinen Stil mit umweltfreundlicher, unverfĂ€lschter Architektur und unbehandelten Materialien. 1952 in Bozen geboren, studierte an der Akademie fĂŒr Kunst in Salzburg und an der UniversitĂ€t von Florenz. Mit Ettore Sottsass war er MitbegrĂŒnder der ‘Memphis’- Gruppe in Mailand und von 1980 – 1984 Partner der ‘Sottsass Associati’, bevor er sein eigenes Studio in Mailand eröffnete.