Dick Spierenburg: „Wir werden auf der imm cologne ein sehr sinnliches ‚Haus‘ erleben.“

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Als externer Berater und Creative Director entwickelte Dick Spierenburg für die imm cologne bereits die Messearchitektur des vor vier Jahren eingeführten Formats Pure Village. Hier kann das unter seiner kreativen Hand auf die Beine gestellte Design-Event „Das Haus – Interiors on Stage“ aufgrund des gelungenen Starts mit Doshi Levien (2012) und Luca Nichetto (2013) auch nächstes Jahr wieder seine Türen öffnen. Diesmal nach einem Entwurf der dänischen Designerin Louise Campbell.

Interview Michael Michalsky: „Es wird wieder gemütlicher und wohnlicher.“

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Eine Reportage über Karl Lagerfeld fasziniert den jungen Michael Michalsky so sehr, dass er den Entschluss fasst, Modedesigner zu werden. Nach einem Studium am College of Fashion in London arbeitet Michalsky u.a. für Levy’s, Adidas und MCM, bevor er sich 2006 in Berlin mit seinem eigenen Label selbständig macht. Drei Jahre später gründet der gebürtige Göttinger die Designagentur Michalsky designLab, die in den Bereichen Produktdesign, Interieur, Corporate Fashion und Kostümdesign tätig ist. Für A.S. Création hat Michalsky jetzt seine erste Tapetenkollektion entworfen. Im Interview spricht er über Einflüsse und die Verbindung von Wohnlichkeit und Tapeten.

Interview Marc Sadler: „Das hier ist nur ein erster Schritt”

Pure19_2015_Interview_Sadler_AufmacherFoto: burgbad

Der Badmöbel-Spezialist Burgbad ist bekannt für eine breite Palette an Waschtischlösungen, Spiegelschränken und Solitärprogrammen. Das neue System Cconceptwall ist ein modulares, vielfältige Funktionen integrierendes Programm, das die Grenzen zwischen Waschtisch und Möbel weiter verschmelzen lässt als bisher bekannt. Seine hohe Individualisierbarkeit macht es zu einem flexibel einsetzbaren Produkt für viele Bereiche, aber auch für viele Zielgruppen.

Matthias Pinkert: „Ich möchte der Menschheit etwas Bleibendes hinterlassen.“

Foto_Pinkert_AufmacherFoto: dreipuls

Seine gestalterische Laufbahn begann Matthias Pinkert 1992 als Tischler bei den Deutschen Werkstätten Hellerau in Dresden. Dort entwickelte er im weiteren Berufsverlauf ein Gespür für Design, verbunden mit den Bedürfnissen der Menschen. Die Fortbildung zum Gestalter im Handwerk und das nachfolgende Studium Produktgestaltung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden erlaubten ihm den Wechsel auf die andere Seite des Produktentstehungsprozesses und damit den Blick über den Tellerrand. Als Geschäftsführer und Designer der dreipuls GmbH folgt Pinkert nicht zuletzt mit Risikobereitschaft und Spaß seiner inneren Berufung.

Interview Nexus Product Design: „Wir brauchen den intelligent genutzten Raum.“

Pure36_2014_Interview_Nexus_AufmacherFotos: Andreas Körner

Ulli Finkeldey und Kai Uetrecht sind Nexus Product Design und haben zusammen mit dem Badmöbelhersteller Burgbad das Badmöbelkonzept rc40 entwickelt. Das innovative Modulsystem wurde zur ISH weiterentwickelt und durch zusätzliche Komponenten ergänzt. Das Programm eröffnet dem Architekten und Badplaner ganz neue Möglichkeiten, den Raum „Badezimmer“ zu strukturieren. Die beiden Bielefelder Designer erläutern im Interview ihre Ideen und Visionen zum Leben im Raum „Bad“.

D3-Contest-Teilnehmer KIMU: „Wir lassen Objekte miteinander kommunizieren.”

Foto: Kimu

Obwohl sie meist von unterschiedlichen Ländern aus arbeiten, sehen sich Lin Yi Hsien, Shih Hsiao Chun und Yeh Ting Wei vom Designstudio KIMU aus Taiwan als Team. Sie sind Perfektionisten, zerstreute Chaoten, Künstler und Forscher – anscheinend liegt ihre Kreativität im Spannungsfeld ihrer Charaktere. Es macht ihnen einfach mehr Spaß, zusammen zu arbeiten als alleine. Kommuniziert und „gelebt“ wird übers Internet. Denn „drei Köpfe sind immer besser als nur einer“, lautet ihr gemeinsames Statement.

D3 Contest-Teilnehmerin Tina Schmidt: „Manche Freunde denken, ich mache das Innere von Ü-Eiern.“

Foto: Tina Schmidt

Die besten Ideen kommen Tina Schmidt in ihrer Werkstatt oder im Schlaf. Gut möglich, dass ihr der Einfall zu ihren Objekten „Tilt“, die sie im Rahmen des D3 Contests auf der imm cologne präsentiert hat, auch im Traum erschienen sind. Die perspektivischen Grafiken ihrer Entwürfe verwandeln sich zu dreidimensionalen Objekten im Raum. Die Würfelgrafik lässt sich zu einem temporären Tisch ausklappen, der Quader zu einem stummen Diener.

D3 Contest-Teilnehmerin Ellen Heilmann: „Würden wir nicht weiter gestalten, würde kulturell viel fehlen.“

Foto: Ellen Heilmann

„Die Dinge, die ich gestalte, sind oft solche, die ich selbst gerne hätte oder die mir fehlen.“ Wenn viele andere Menschen ihren Wunsch teilen, ist das nicht der schlechteste Antrieb, um Designerin zu werden. Die D3-Contest-Teilnehmerin Ellen Heilmann hat Spaß daran, kreativ zu arbeiten und Ideen umzusetzen. Ein erster Erfolg ist die Realisierung und Markteinführung eines Sport- und Spielgerätes, das sie als Diplomarbeit entwickelt hat und das sich gut für therapeutische Zwecke einsetzen lässt. Den Großteil ihres Lebensunterhalts verdient die ausgebildete Ergotherapeutin und selbständige Designerin allerdings noch in ihrem alten Beruf. Das könnte sich durch die Teilnahme am D3 Contest der imm cologne aber bald ändern.