Pure Talents Contest-Nominee Pieter Peulen:
„Ich sollte mir häufiger besetzte Häuser ansehen.“

Foto: Pieter Peulen
Foto: Pieter Peulen

Der belgische Designer Pieter Peulen, geboren 1993, ist äußerst vielseitig interessiert ist. In seinen Arbeiten ist er immer auf die Lösung fokussiert und hält die Dinge gerne einfach. Inspiriert zu seinem Entwurf wurde Pieter Peulen schon zu seiner Studentenzeit, als er in eng bemessenem Wohnraum lebte. Durch die unterschiedliche Gestaltung der Rahmenkonstruktion kann Flexit zu einem Doppelbett, einem Schreibtisch oder einem Etagenbett werden. Wie er auf die Idee kam, erzählt er im Interview.

Pure Talents Contest-Nominee David Ciernicki: „Der schönste Moment ist, wenn eine Idee Form annimmt.“

Foto: David Ciernicki
Foto: David Ciernicki

David Ciernicki, 1987 in Düsseldorf geboren, brachte das Interesse an Fotografie und Mode an die Universität der Künste in Berlin. Hier entdeckte er Produktdesign als seine Profession. In einer Welt, die zu viel Müll produziert, ist das ruhelose Nacheifern nach Trends seiner Meinung nach der falsche Ansatz.

Pure Talents Contest-Nominee Enzo Zak Lux: „Die besten Ideen kommen mir beim Joggen.“

Foto: Enzo Zak Lux
Foto: Enzo Zak Lux

Der gebürtige Berliner (1992) Enzo Zak Lux studiert Design an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Studienbegleitend arbeitete er unter anderem bei Werner Aisslinger in Berlin und bei Philipp Mainzer / e15 in Frankfurt am Main. Am Pure Talents Contest der imm cologne 2017 nimmt der Gestalter mit einem Wandobjekt teil, das immer neue Farb- und Raumkompositionen entstehen lässt.

Pure Talents Contest Nominee Christoph Hauf: „Mich interessieren unterschiedliche Herstellungsmethoden“

Foto: Christoph Hauf
Foto: Christoph Hauf

Christoph Hauf, 1991 in Karlsruhe geboren, studiert Produktdesign in seiner Heimatstadt. Mit seinem Eckspiegel Slanted Mirror, wurde er für die Teilnahme am Pure Talents Contest der imm cologne 2017 nominiert. Die Spiegelform, ein gestrecktes Trapez, ermöglicht einen bündigen Kontakt zu Wand und Boden, ohne dabei einen Rahmen zu verwenden. Durch die diagonale Spiegelung des Zimmers will der Slanted Mirror die Betrachtung des Raums in neue Verhältnisse setzen. Sein Verhältnis zum Design beschreibt er im Interview.

Pure Talents Contest Nominee Bar Gantz: „Die imm ist eine tolle Gelegenheit meine Visionen mitzuteilen.“

Photo: Bar Gantz
Photo: Bar Gantz

Die Industriedesignerin Bar Gantz wuchs auf dem Land auf, in einem kleinen Dorf in Israel. Vor allem aber wuchs sie in einem Haus voller Autos und Traktoren auf – und mit drei älteren Brüdern. So interessierte sie sich schon in jungen Jahren für alles, was mit Mechanik, Reparaturen und der Lösung technischer Probleme zu tun hatte.

Pure Talents Contest Nominee Thélonious Goupil:
„Man muss von dem Material lernen.“

Foto: Thélonious Goupil
Foto: Thélonious Goupil

Der französische Industriedesigner Thélonious Goupil hat seinen Abschluss 2016 in Ensci-Les Ateliers gemacht. Während der Arbeit an seiner Abschlussarbeit mit dem Titel „Formality“ entwickelte er ein besonderes Interesse an der Beziehung von Objekten mit ihrer Umgebung und daran, Produkte für ganz bestimmte Orte zu entwerfen. Ein solches Objekt ist die Seaside Bench, die er eigens für den Strand von Saint-Pierre-en-Port entwarf, und die er beim Pure Talents Contest auf der imm cologne dem Messepublikum vorstellt.

Pure Talent Contest Nominees Hermes/Jessen: „Hier in Köln kommt man fast schon familiär zusammen.“

Foto: Hermes / Jessen
Foto: Hermes / Jessen

Philipp Hermes und Dustin Jessen arbeiten zusammen, seit sie sich 2006 an der Folkwang Universität der Künste (UdK) in Essen kennengelernt haben. Nach ihrem Studium arbeiteten sie zunächst bei dem Kölner Designer Eric Degenhardt. 2017 nehmen sie mit dem Garderobenbügel „Hello, Goodbye“ am Pure Talents Contest der imm cologne teil.

Pure Talents Contest-Nominee Vera Aldejohann: „Konzeptuelle Arbeiten bewegen mich am stärksten.“

Foto: Vera Aldejohann
Foto: Vera Aldejohann

Nach ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin arbeitete Vera Aldejohann zunächst bei Schmuckwerk in Ratingen, bevor sie an der Fachhochschule Düsseldorf Kunst und Design studierte. Bereits während ihres Studiums sammelte die Wuppertalerin Erfahrung bei zahlreichen Aussteuungen und Events im In- und Ausland. Mit ihrem Garderobenobjekt qualifizierte sich Aldejohann für den Pure Talents Contest der imm cologne 2017. Das Objekt stellt eine gewichtssensitive überdimensionale Waage dar und stellt ist analoge Reaktion auf die fortschreitende Digitalisierung im Wohnbereich.

Drei Fragen an: Karim El-Ishmawi von Kinzo

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Karim El-Ishmawi
Foto: Debora Mittelstaedt

Die Berliner Entwerfer von Kinzo sehen sich nicht als gewöhnliches Architekturbüro. Für international tätige Kunden betrachten sie das große Ganze – entwickeln Lösungen mit ungewöhnlichen Ansätzen und neuen, oftmals überraschenden Gestaltungsideen. Drei Fragen an Karim El-Ishmawi, Gründungsmitglied und Partner von Kinzo, zur imm cologne als Inspirationsquelle und Möglichkeitsraum.

Interview mit Ben van Berkel: Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit

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Ben van Berkel
© Inga Powilleit

Entwürfe von Ben van Berkel finden sich regelmäßig auf der imm cologne. Spätestens seit seiner Neugestaltung der Halle 11 im Jahr 2008 ist der niederländische Architekt und Designer der Messe verbunden. Wir sprachen mit ihm über die Möglichkeiten heutiger Produktgestaltung und das zunehmende Verwischen der Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit.