Pure Talents Contest-Nominee Susanne Tesche: „Kreatives Chaos funktioniert für mich nicht.“

Foto: Susanne Tesche
Foto: Susanne Tesche

Susanne Tesche studiert Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. In einem Tischlermaschinenlehrgang erwarb die Wuppertalerin Grundkenntnisse in der Metall- und Kunststoffverarbeitung, Modelbau und konzeptionellem Denken. Bereits vor ihrem Studium sammelte sie in mehrjährigen Auslandsaufenthalten in Orlando, Florida (Academic High School Exchange) und Australien (Work and Travel) wichtige Erfahrungen. Im Interview spricht die Pure Talents Contest-Nominierte über die Berufsfelder von Designern, ihre Teilnahme am Wettbewerb und über Ruhe.

Pure Talents Contest-Nominee Guillaume Morillon: „Die imm cologne ist das Event in Deutschland.“

Foto: Guillaume Morillon
Foto: Guillaume Morillon

Der französische Designer Guillaume Morillon absolvierte seine Ausbildung an der Ensaama Olivier de Serres in Paris (Abschluss 2009) und der Design Academy Eindhoven in den Niederlanden (Abschluss 2014). In seinen Arbeiten experimentiert er mit Materialien, Farben und Texturen, um kraftvolle Bilder zu schaffen. Und manchmal entsteht aus diesen Arbeiten eine Hommage an das süße Nichtstun am Strand. Wie etwa bei der Liege Paresse, mit der am Pure Talents Contest 2017 teilnimmt.

Interview mit John Löfgren von Form Us With Love: „Die Grenzen verschwimmen“

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Das Team von Form Us With Love, mit den Gründern John Löfgren (links) und Jonas Pettersson (rechts)
Foto: Jonas Lindström

Die jungen Designer von Form Us With Love aus Stockholm wissen, woher sie kommen. Noch wichtiger: Sie wissen, wohin sie wollen. Dabei sind die Bedingungen für eine neue Generation von Entwerfern heute ganz anders, als sie für die großen skandinavischen Designer der Vergangenheit waren. Ein Gespräch mit John Löfgren, einem der Gründer des Studios, über Tradition, neue Lebensstile und die imm cologne als Business-Hotspot.

Pure Talents Contest-Nominee Pieter Peulen:
„Ich sollte mir häufiger besetzte Häuser ansehen.“

Foto: Pieter Peulen
Foto: Pieter Peulen

Der belgische Designer Pieter Peulen, geboren 1993, ist äußerst vielseitig interessiert ist. In seinen Arbeiten ist er immer auf die Lösung fokussiert und hält die Dinge gerne einfach. Inspiriert zu seinem Entwurf wurde Pieter Peulen schon zu seiner Studentenzeit, als er in eng bemessenem Wohnraum lebte. Durch die unterschiedliche Gestaltung der Rahmenkonstruktion kann Flexit zu einem Doppelbett, einem Schreibtisch oder einem Etagenbett werden. Wie er auf die Idee kam, erzählt er im Interview.

Pure Talents Contest-Nominee Enzo Zak Lux: „Die besten Ideen kommen mir beim Joggen.“

Foto: Enzo Zak Lux
Foto: Enzo Zak Lux

Der gebürtige Berliner (1992) Enzo Zak Lux studiert Design an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Studienbegleitend arbeitete er unter anderem bei Werner Aisslinger in Berlin und bei Philipp Mainzer / e15 in Frankfurt am Main. Am Pure Talents Contest der imm cologne 2017 nimmt der Gestalter mit einem Wandobjekt teil, das immer neue Farb- und Raumkompositionen entstehen lässt.

Pure Talents Contest Nominee Christoph Hauf: „Mich interessieren unterschiedliche Herstellungsmethoden“

Foto: Christoph Hauf
Foto: Christoph Hauf

Christoph Hauf, 1991 in Karlsruhe geboren, studiert Produktdesign in seiner Heimatstadt. Mit seinem Eckspiegel Slanted Mirror, wurde er für die Teilnahme am Pure Talents Contest der imm cologne 2017 nominiert. Die Spiegelform, ein gestrecktes Trapez, ermöglicht einen bündigen Kontakt zu Wand und Boden, ohne dabei einen Rahmen zu verwenden. Durch die diagonale Spiegelung des Zimmers will der Slanted Mirror die Betrachtung des Raums in neue Verhältnisse setzen. Sein Verhältnis zum Design beschreibt er im Interview.

Pure Talents Contest Nominee Bar Gantz: „Die imm ist eine tolle Gelegenheit meine Visionen mitzuteilen.“

Photo: Bar Gantz
Photo: Bar Gantz

Die Industriedesignerin Bar Gantz wuchs auf dem Land auf, in einem kleinen Dorf in Israel. Vor allem aber wuchs sie in einem Haus voller Autos und Traktoren auf – und mit drei älteren Brüdern. So interessierte sie sich schon in jungen Jahren für alles, was mit Mechanik, Reparaturen und der Lösung technischer Probleme zu tun hatte.