Interview mit Tassilo Bost: „Ich wollte die private Einkehr mit dem Ausblick auf den Hafen verbinden.“

Innenarchitekt Tassilo Bost © Westin
Innenarchitekt Tassilo Bost
© Westin

Bis zu ihrer Fertigstellung hat die Elbphilharmonie mit allerlei Schwierigkeiten kämpfen müssen. Doch ihre faszinierende Form, die raffinierte Wellen-Referenz auf das Wasser um sie herum sowie die Verbindung von altem Kaispeicher mit moderner Glas-Architektur machen sie bereits jetzt zu einem Wahrzeichen der Hamburger Hafencity. Doch auch im Inneren will das Gebäude Zeichen setzen – wie etwa bei dem Badkonzept des integrierten Hotels Westin. Im Interview spricht Tassilo Bost über seine Planung – und warum in einem Bad mit Ausblick die „Erhabenheit des Ortes“ fast zu einer erotischen Erfahrung werden kann.

Interview mit Patricia Urquiola: „Jeder Raum lässt sich vielfältig nutzen.“

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Patricia Urquiola 
Foto: Georg Jensen

Im Design geht es mittlerweile um mehr, als einen Tisch oder Stuhl zu gestalten, sagt Patricia Urquiola. Wichtiger ist, wie sich Räume durch unterschiedlichste Nutzungen zeitweise wandeln können. Wir sprachen mit der spanischen Designerin und Architektin darüber, was die heutigen Veränderungen im Lifestyle für ihre Arbeit bedeuten. Und über ihre neue Aufgabe als Art Director der italienischen Topmarke Cassina.

Interview mit Tom Dixon: „Wir versuchen, so viele Disziplinen wie möglich abzudecken“

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Tom Dixon
Foto: Peer Lindgreen

Tom Dixon gehört zu den bekanntesten internationalen Designern. Von Anfang an gestaltete er nicht nur Objekte, sondern stellte sie auch selber her. Ein Ansatz, durch den er sich sowohl mit Materialien und Herstellungsprozessen als auch mit Kreativität und Business beschäftigte. Wir sprachen mit ihm über die Verbindung all dieser Aspekte und über grundlegende Veränderungen in der Designwelt.

Pure Talents Contest-Nominee Susanne Tesche: „Kreatives Chaos funktioniert fĂĽr mich nicht.“

Foto: Susanne Tesche
Foto: Susanne Tesche

Susanne Tesche studiert Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel. In einem Tischlermaschinenlehrgang erwarb die Wuppertalerin Grundkenntnisse in der Metall- und Kunststoffverarbeitung, Modelbau und konzeptionellem Denken. Bereits vor ihrem Studium sammelte sie in mehrjährigen Auslandsaufenthalten in Orlando, Florida (Academic High School Exchange) und Australien (Work and Travel) wichtige Erfahrungen. Im Interview spricht die Pure Talents Contest-Nominierte über die Berufsfelder von Designern, ihre Teilnahme am Wettbewerb und über Ruhe.

Pure Talents Contest-Nominee Guillaume Morillon: „Die imm cologne ist das Event in Deutschland.“

Foto: Guillaume Morillon
Foto: Guillaume Morillon

Der französische Designer Guillaume Morillon absolvierte seine Ausbildung an der Ensaama Olivier de Serres in Paris (Abschluss 2009) und der Design Academy Eindhoven in den Niederlanden (Abschluss 2014). In seinen Arbeiten experimentiert er mit Materialien, Farben und Texturen, um kraftvolle Bilder zu schaffen. Und manchmal entsteht aus diesen Arbeiten eine Hommage an das süße Nichtstun am Strand. Wie etwa bei der Liege Paresse, mit der am Pure Talents Contest 2017 teilnimmt.

„Die Grenzen verschwimmen“: Ein Interview mit John Löfgren von Form Us With Love

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Das Team von Form Us With Love, mit den Gründern John Löfgren (links) und Jonas Pettersson (rechts)
Foto: Jonas Lindström

Die jungen Designer von Form Us With Love aus Stockholm wissen, woher sie kommen. Noch wichtiger: Sie wissen, wohin sie wollen. Dabei sind die Bedingungen für eine neue Generation von Entwerfern heute ganz anders, als sie für die großen skandinavischen Designer der Vergangenheit waren. Ein Gespräch mit John Löfgren, einem der Gründer des Studios, über Tradition, neue Lebensstile und die imm cologne als Business-Hotspot.

Pure Talents Contest-Nominee Roee Magdassi:
„Meine EntwĂĽrfe sollen viele Menschen erreichen.“

Foto: Roee Magdassi
Foto: Roee Magdassi

Der Produktdesigner Roee Magdassi wurde in Jerusalem geboren und lebt und arbeitet heute in Tel Aviv. Aus seiner Sicht sollte Design vor allem praktisch sein und sich um Einfachheit und Geradlinigkeit bemĂĽhen. Ganz so wie die Couchtischgarnitur „Edge“, die er im Rahmen des Pure Talents Contest in Köln präsentieren wird.

Pure Talents Contest-Nominee Pieter Peulen:
„Ich sollte mir häufiger besetzte Häuser ansehen.“

Foto: Pieter Peulen
Foto: Pieter Peulen

Der belgische Designer Pieter Peulen, geboren 1993, ist äußerst vielseitig interessiert ist. In seinen Arbeiten ist er immer auf die Lösung fokussiert und hält die Dinge gerne einfach. Inspiriert zu seinem Entwurf wurde Pieter Peulen schon zu seiner Studentenzeit, als er in eng bemessenem Wohnraum lebte. Durch die unterschiedliche Gestaltung der Rahmenkonstruktion kann Flexit zu einem Doppelbett, einem Schreibtisch oder einem Etagenbett werden. Wie er auf die Idee kam, erzählt er im Interview.