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InterlĂĽbke: Eine Traditionsmarke meldet sich zurĂĽck

Das Sideboard Jorel war eine der Neuheiten, die interlübke auf imm Cologne im Januar präsentiert hat.
Foto: interlĂĽbke, VDM

Vor fünf Jahren hatte mit Interlübke eines der deutschen Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden müssen. Nach Konsolidierung mit neuen Inhabern und neuer Geschäftsführung – der Schwede Patrik Bernstein leitet seit August 2016 das operative Geschäft – leitete der Möbelhersteller nun den Turnaround ein. Rechtzeitig zum 80-jährigen Bestehen.

Eine Kombination aus Design, Haptik und Funktion

Foto: Pia Kintrup

Mit Möbeln richten wir uns ein, drücken unseren Stil aus und wollen vielleicht sogar ein visuelles Statement setzen. Doch nicht nur die Optik entscheidet darüber, ob uns ein Tisch oder ein Sofa gefällt, sondern auch Haptik und Funktion. Die Kunst besteht darin, alle drei Faktoren miteinander zu verbinden. Mit seiner Masterarbeit an der Folkwang Universität, dem Sekretär „Kabinett“, ist es Tim zum Hoff sogar gelungen, das haptische Erleben mit einer Funktion direkt zu verknüpfen. Denn durch das sanfte Streichen über die Oberfläche werden die Fächer des Sekretärs beleuchtet.

Pure Architects:
neues Messeformat auf der imm cologne

© Constantin Meyer, Koelnmesse

Die imm cologne präsentiert 2018 erstmals das neue Messeformat Pure Architects. Ein Schwerpunkt dieses Segments wird auf den Themen Bad und Smart Home liegen. Mit der interaktiven Installation Smart Home widmet sich die imm cologne nicht nur einem wichtigen Zukunftsthema, sondern zeigt live wie sich die neuen Technologien auf die Gestaltung des Wohnraums auswirken und wie das Interior Design darauf reagiert. Für Aussteller aus dem Themenbereich Bad bietet Pure Architects die einmalige Gelegenheit ihre kreativen Ideen für zeitgemäße Badezimmerwelten im Kontext einer internationalen Einrichtungsmesse zu zeigen.

Designgeschichte: Midgards lenkbares Licht – die Wiederentdeckung eines Klassikers

© Midgard
© Midgard

Curt Fischer gilt heute als Erfinder des beweglichen Lichts. Als er 1919 eine Maschinenfabrik zur Produktion von Industrieporzellan übernahm, störte ihn die Beleuchtungssituation in seiner Firma. Bereits im gleichen Jahr fand er eine Lösung und gründete die Marke „Midgard“, unter der das Unternehmen Industriewerk Auma Ronneberger und Fischer von nun an Leuchten herstellte. Und das, obwohl das elektrische Licht damals noch in den Kinderschuhen steckte.

Literaturtipp: Karl Hugo Schmölz – Architekturfotografie der Nachkriegszeit

Die Kölner Bastei mit Blick auf den Rhein. © Artbookers, Archiv Wim Cox, Köln
Die Kölner Bastei mit Blick auf den Rhein.
© Artbookers, Archiv Wim Cox, Köln

Karl Hugo Schmölz zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Architekturfotografie der Nachkriegszeit. Mit seiner Plattenkamera hat der Kölner Fotograf nicht nur die zerstörte Stadt in äußerst sachlichem Stil dokumentiert, sondern auch den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder in seiner baulichen Gestaltung begleitet. Der Verlag Artbookers hat bisher größtenteils unveröffentlichte Arbeiten aus der Zeit zwischen 1944 und 1958 auf eine ungewöhnliche Art präsentiert – als E-Book.

Junges Design aus BrĂĽssel: Das MAD OFFICE auf der imm cologne

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The Mad office
Foto: MAD Brussels

Elf Designer aus Brüssel zeigen sich auf der imm cologne im MAD OFFICE. Die Präsentation des Fashion- und Design-Centers MAD stellt die blühende Designszene der belgischen Hauptstadt vor. Im puristischen Coworking Space in Halle 2.2 sind Messebesucher eingeladen, sich an einem Brainstorming zu beteiligen, an einem Projekt teilzuhaben oder einfach nur Ideen und Inspirationen auszutauschen.

Design-Ausstellung im Kölner MAKK zur imm cologne
FULL HOUSE: Design by Stefan Diez

Foto: MAKK
Foto: MAKK

Stefan Diez zählt zu den international am meisten beachteten Designern Deutschlands. Seine Entwürfe vereinen klassische Eleganz und handwerkliche Perfektion mit einem ambitionierten, aus dem Material abgeleiteten Formwillen. Die Ausstellung „FULL HOUSE: Design by Stefan Diez“ ist als Werkschau konzipiert und umfasst seine Arbeiten der letzten 15 Jahre.

Die Deutschen mögen’s blau

Foto: e15, Kerman
Foto: e15, Kerman

Die Lieblingsfarbe der Deutschen ist Blau. Mit 19 Prozent liegt diese Farbe noch vor Grün (14%) und Rot (13%). Der in der Summe beliebteste Farbbereich ist das Spektrum von Beige (10%) über Gelb (7%) bis Orange (6%). Das ergab eine bundesweite, repräsentative Umfrage von 1.000 Bundesbürgern zwischen 16 und 75 Jahren im Auftrag des Deutschen Lackinstituts in Frankfurt (DLI).