imm cologne wird das Möbelevent im Jahr 2011

Nach dem schwungvollen Start ins Möbeljahr 2010 treibt ein starker Wind die imm cologne weiter voran. Egal ob im Inland oder im Ausland, Köln ist bei vielen Unternehmen wieder gesetzt.

„Der derzeitige Anmeldestand sieht vielversprechend aus – so haben wir deutlich mehr Aussteller und Fläche unter Vertrag im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt der Vorveranstaltung. In einigen Bereichen sind die zur VerfĂĽgung stehenden Flächen nahezu ausverkauft „, kommentiert Gerald Böse, Vorsitzender der GeschäftsfĂĽhrung der Koelnmesse, den Anmeldestand.

Insgesamt sind über 70 Prozent der geplanten Fläche bereits jetzt gebucht. Alle Indikatoren deuten somit darauf hin, dass die imm cologne 2011 die erfolgreiche Messe 2010 noch übertreffen wird. Ähnlich erfreulich wie bei der imm cologne ist die Entwicklung der LivingKitchen.

Live-Stream zum Thema „Wirtschaftsfaktor KĂĽche in Deutschland“

Erstmals hat die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) mit einigen Projektpartnern (u. a. der GfK in Nürnberg) wesentliche „Wirtschaftsdaten der Küchenindustrie in Deutschland“ ermittelt. Dies umfasst insbesondere die Küchenmöbel, die Einbaugeräte, Spülen und Armaturen.

Welche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und volkswirtschaftliche Relevanz steckt in der Küchenindustrie? Wie hoch ist der Umsatz, wie viele Beschäftigte sind in diesem Segment in Deutschland tätig? Die aktuellen Ergebnisse werden Ihnen AMK-Vorstandssprecher Hans Hermann Hagelmann, Friedemann Stöckle (GfK Nürnberg) und AMK-Geschäftsführer Frank Hüther im Rahmen eines Pressegespräches am 17.5.2010, 11.00h vorstellen.

Das Pressegespräch wird Montag, 17.5.2010 ab 11.00h live im Internet gesendet. Der Live-Stream kann kostenlos unter http://bit.ly/cOvdo0 abgerufen werden und steht auch nach dem Live-Sendetermin weiter für den Abruf jederzeit zur Verfügung.

Richard Neutra in Europa: umfassende Werkschau über die Projekte des Raumvisionärs

Richard Neutra Haus Pescher. Foto: Iwan Baan, Amsterdam.

MARTa Herford eröffnete am Freitag, 7. Mai, eine umfassende Ausstellung mit Originalentwürfen, aquarellierten Skizzen, ausgefertigten Bauplänen, Modellen und Fotografien des Architekten Richard Neutra (*1892 in Wien, † 1970 in Wuppertal). International bekannt wurde Neutra mit seinen epochemachenden Villenbauten in den USA, die bereits seit Generationen als Ikonen unseren Begriff der amerikanischen Moderne in der Architektur prägen.

Abbilder seiner lichten und luftigen Raumschöpfungen gehören längst zu unserem kollektiven Bilderschatz. Dem breiten Publikum weniger bekannt waren bislang die europäischen Bauten aus Neutras letztem Jahrzehnt. Die Ausstellung leistet nun Aufklärungsarbeit über die Wirkungsgeschichte dieses einflussreichen Baumeisters, der seine Laufbahn in Europa begann, Ideen des Bauhaus mit in die USA nahm und schließlich die amerikanische Moderne nach Europa brachte.

Die Essenz der Dinge: Ausstellung im Vitra Design Museum

Es liegt in der Natur des Menschen, stets nach der einfachsten Lösung zu suchen. Tatsächlich wurden edle Einfalt und stille Größe nicht erst im Klassizismus idealisiert und das „Weniger ist Mehr“ des modernen Designs wirkt als Leitgedanke ĂĽber die Postmoderne hinaus bis in unsere Zeit.

Die Ausstellung „Die Essenz der Dinge“ beleuchtet die EinflĂĽsse und Motive eines Prinzips, das die Gestaltung raum- und zeitĂĽbergreifend geprägt hat. Die Vielfalt dieses Phänomens belegen Beispiele von Thonets legendärem Stuhl No. 14 ĂĽber Möbel und Produktdesign von Gerrit Rietveld, Le Corbusier, den Eames, Max Bill, Dieter Rams, Shiro Kuramata oder Jasper Morrison bis hin zum iPod.

Ergänzt werden diese um Fotos aus Architektur, Mode und Kunst. Bei aller Rationalisierung von Verfahren und Materialien, der Konzentration auf funktional Wesentliches und der Abstraktion von Formen bis hin zum Verschwinden der Dinge zeigt sich, wie komplex das Prinzip der Einfachheit ist.

Wilhelm Wagenfeld-Ausstellung in Bremen: Retrospektive zum 110. Geburtstag

Bauhausleuchte, Metallversion, Wilhelm Wagenfeld, 1924, Reedition: Tecnolumen, Bremen, seit 1980, © Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Foto Joachim Fliegner, Bremen.
Bauhausleuchte, Metallversion, Wilhelm Wagenfeld, 1924, Reedition: Tecnolumen, Bremen, seit 1980, © Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Foto Joachim Fliegner, Bremen.

Die Wilhelm-Wagenfeld-Stifung in Bremen ehrt den Industriedesigner zum 110. Geburtstag mit einer großen Jubiläumsausstellung vom 16.04.2010 bis 12.09.2010 im Wilhelm-Wagenfeld-Haus. Wagenfeld wurde unter anderem wegen der Bauhaus-Leuchte oder durch die taillierten Salz- und Pfefferstreuer Max und Moritz bekannt.

Erstmalig können die Besucher der Jubiläumsausstellung das in seiner einzigartigen Qualität und Vielfalt beeindruckende Werk des bedeutendsten deutschen Industriedesigners Wilhelm Wagenfeld in all seinen Facetten erleben: von der ersten Skizze bis zur ausgefeilten Werbung und Verpackung. Denn für das Jubiläum des in Bremen geborenen Gestalters hat die Wilhelm Wagenfeld Stiftung ihre in den vergangenen 15 Jahren bedeutend gewachsene Sammlung von Originalen und Dokumenten für die Besucher ganz neu aufbereitet und öffnet nun die Tore für die breite interessierte Öffentlichkeit.

In Wagenfelds Arbeit stand nie „seine“ Entwurfsidee, sondern immer der Nutzen fĂĽr den späteren Käufer im Mittelpunkt. Und sie haben es ihm gedankt: nur so konnten seine Serien fĂĽr die Industrie ihre ĂĽberragende Langlebigkeit erreichen.

Qualität hat eine Form: red dot zeigt ausgezeichnetes Kommunikationsdesign in Basel

Kommunikationsdesigner rund um den Globus sind kreativ wie nie zuvor – davon können sich im Frühjahr auch Designinteressierte in der Schweiz überzeugen. Mit der Ausstellung „Qualität hat eine Form. red dot präsentiert: Ausgezeichnetes Kommunikationsdesign in Basel“ zeigt red dot vom 13. April bis zum 9. Mai 2010 in den Ausstellungsräumen der Schule für Gestaltung auf der Lyss alle Arbeiten des im red dot award: communication design 2009 ausgezeichneten Kommunikationsdesigns. Die Vernissage findet am 12. April 2010 in feierlichem Rahmen statt.

Basel galt lange Zeit als eine der europäischen Hochburgen für hervorragendes Grafikdesign. Große Grafikerpersönlichkeiten – darunter Niklaus Stöcklin, Burkhard Mangold, Herbert Leupin, Donald Brun, Armin Hofmann und Emil Ruder – haben die Geschichte der Kommunikationsgestaltung und das Ansehen der Stadt im Ausland über Jahrzehnte geprägt. Die Ausstellung der Preisträger des red dot award: communication design 2009 knüpft an diese Vergangenheit an und will das Bewusstsein für die globale Bedeutung gestalterischen Schaffens auch künftig sichern.

ART COLOGNE: Nationale und internationale Top-Galerien laden zum Messebesuch ein

Nach erfolgreichem Neuanfang im FrĂĽhjahr 2009 ist es der ART COLOGNE gelungen, zur 44. Ausgabe des Internationalen Kunstmarktes (21.-25. April 2010) weitere groĂźe Namen zurĂĽck zu gewinnen und gleichzeitig junge Galerien in die Messe einzubinden.

„FĂĽr 2010 konnten wir wichtige internationale Galerien gewinnen. Gleichzeitig wird die ART COLOGNE mit hochkarätigen Teilnehmern aus Berlin, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, MĂĽnchen und dem Rheinland die Galerienszene aus ganz Deutschland abbilden“, so Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE.

Liam Gillick: Design trifft Kunst in der Bundeskunsthalle in Bonn

Liam Gillick,  Closure of a plant, 2007, Collection Jumex, courtesy Eva  Presenhuber, ZĂĽrich
Liam Gillick, Closure of a plant, 2007, Collection Jumex, courtesy Eva Presenhuber, ZĂĽrich

Eine Ausstellung mit Arbeiten von Liam Gillick ist ab Donnerstag (1. April) in der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen. Der 1964 in England geborene Liam Gillick gehört seit Beginn der 1990er-Jahre zu den prominentesten Vertretern der Weiterentwicklung konzeptueller Kunst und zählt zu den einflussreichsten Künstlern der Gegenwart.

2009 wurde er ausgewählt, den Deutschen Pavillon bei der 53. Biennale in Venedig zu gestalten. Die Bundeskunsthalle widmet Liam Gillick nun erstmals in Deutschland eine umfangreiche Einzelausstellung, die die Entwicklung seines Werkes anhand wichtiger Werkgruppen und Themen darstellt. Gut 60 Kunstwerke aus fast zwei Jahrzehnten bilden eine theoretische und sinnliche Plattform, auf der Stringenz, Kontinuität und Schönheit des Werkes erfahrbar werden.

Die Schau wird bis zum 8. August gezeigt. Sie ist dienstags und mittwochs von 10.00 bis 21.00 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt für einen Erwachsenen kostet acht Euro.

Design Post Köln: Kreativer FH-Nachwuchs präsentiert innovative Möbelkonzepte

Einmal mehr bietet die Design Post Köln dem Designnachwuchs ein öffentliches Forum. Studierende des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen stellen neue und innovative Möbelkonzepte fĂĽr den Schnittstellenbereich In- und Outdoor aus. Der Titel der Ausstellung lautet „in_side_out“.

Das Semesterprojekt wurde unter der Leitung von Prof. Dipl. Des. Matthias Rexforth, in Kooperation mit dem Unternehmen Reichenberg & Weiss und dem Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Aachen unter Prof. Dr. Paschmann, durchgefĂĽhrt.

Ausstellung in Essen: Mies van der Rohe Award for European Architecture

Opern- und Balletthaus Oslo. Foto: Jiri-Havran

Der Mies van der Rohe Award zählt zu den renommiertesten Architekturpreisen in Europa. Wer ihn erhält, reiht sich ein in die Liste weltberühmter Preisträger. Dazu gehören zum Beispiel Lord Norman Foster, Peter Zumthor, Rem Kohlhaas oder Zaha Hadid.

Das M:AI Museum fĂĽr Architektur und Ingenieurkunst NRW präsentiert die Ausstellung zum 2009er-Award in der Kokerei Zollverein (Essen) vom 21. März bis zum 20. April 2010 – die einzige Station der Ausstellung in Deutschland. Gezeigt werden die 49 Projekte der engeren Auswahlrunde.

Den Award 2009 erhielt das Architekturbüro Snǿhetta für sein Opern- und Balletthaus in Oslo. Der Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, zeichnet besonders qualitätvolle und zukunftsweisende Architekturen aus, würdigt innovative Technologien und prämiert nachhaltige Konzepte. Er fokussiert die aktuelle architektonische Landschaft Europas und deren Vielfältigkeit. Die Ausstellung zum Award gibt einen Überblick über Strömungen zeitgenössischer Architektur und ist zugleich die Essenz aktueller Baukunst.