Doshi Levien: Ein perfektes Zuhause

Die internationale Einrichtungsmesse imm cologne hat ab 2012 wieder ein großes Design-Event: „Das Haus – Interiors on Stage“. Das Projekt richtet den Fokus auf die Gestaltung einer kĂŒnstlichen Wohnsituation innerhalb der Messe – ein öffentlicher und doch ganz persönlicher Wohnraum, gestaltet von Doshi Levien. Das Londoner Designstudio wird das neue Format im Januar 2012 eröffnen.

Bauen ist „in“: FertighausWelt Köln wird am 24. und 25. September 2011 mit großem Familienfest eröffnet

Foto: Die FertighausWelt Köln aus der Vogelperspektive. (Quelle: BDF)

Mit der FertighausWelt Köln öffnet am Wochenende 24./25. September die modernste Hausausstellung Europas ihre Tore. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) prÀsentiert 18 voll eingerichtete TraumhÀuser in energieeffizienter Holzfertigbauweise. Zum Auftakt wird im Europark Frechen ein zweitÀgiges Familienfest gefeiert.

„Die FertighausWelt Köln ist der sichtbare Beweis fĂŒr den Variantenreichtum und die TechnologiefĂŒhrerschaft moderner Fertighaus-Architektur“, sagt der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas.

D3 Contest: Ausstellung und Preis fĂŒr Nachwuchsdesign auf der imm cologne 2012

Im Auftrag der Koelnmesse kuratiert und organisiert der Rat fĂŒr Formgebung/German Design Council in diesem Jahr zum fĂŒnften Mal unter dem Titel D3 Contest die Ausstellung und den Preis fĂŒr Nachwuchsdesign auf der imm cologne 2012, der internationalen Einrichtungsmesse. Nominiert und ausgestellt werden zum neunten Mal in Folge bis zu 30 aktuelle Arbeiten von Designstudierenden und jungen Designern aus aller Welt.

imm cologne 2012 mit hohem Anmeldestand: starke FlÀchennachfrage aus Italien

Nach Ablauf der FrĂŒhbucherphase zieht die Koelnmesse eine optimistisch stimmende Bilanz fĂŒr die imm cologne 2012 (16. – 22.01.2012). Schon mehr als 200 Tage vor der Veranstaltung liegt das Vermietergebnis 18 Prozent ĂŒber den Zahlen zum vergleichbaren Zeitpunkt der letzten imm cologne. Insgesamt sind ĂŒber 70 Prozent der HallenflĂ€che vermietet.

“ Mit diesem Ergebnis knĂŒpfen wir nahtlos an die hervorragende imm cologne 2011 an“, kommentiert Gerald Böse, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Koelnmesse, den Anmeldestand. „Besonders erfreulich sind die Resultate, in punkto der internationalen Beteiligungen. Über große Nachfrage aus Deutschland hinaus gibt es verstĂ€rkt FlĂ€chenwĂŒnsche aus Italien, Frankreich und Spanien „, so der Vorsitzende der GeschĂ€ftsfĂŒhrung weiter.

Frank Haubold, Direktor der imm cologne, Ă€ußert sich wie folgt: „Wir sehen in der derzeitigen Entwicklung die BestĂ€tigung der imm cologne als wichtige internationale Businessveranstaltung. Wer mit Möbeln Geld verdienen will, kommt an Deutschland und damit an der imm cologne als der grĂ¶ĂŸten Veranstaltung in diesem Markt nicht vorbei.“ Mit Spannung erwartet wird auch die LivingInteriors, dem neuen Messeformat fĂŒr die Halle 4 und 5. Hier wird sich alles um die Themen Bad, Boden, Wand und Licht drehen.

Container Architektur: eine Ausstellung des NRW-Forum DĂŒsseldorf vom 8.6. bis 4.9.2011

Jure Kotnik „conhouse 2+“, 2008, ein Wochenend Haus aus zwei Containern. (Foto: Katalog NRW-Forum DĂŒsseldorf)
Jure Kotnik „conhouse 2+“, 2008, ein Wochenend Haus aus zwei Containern. (Foto: Katalog NRW-Forum DĂŒsseldorf)

Container stehen fĂŒr Erfolg oder Misserfolg der Weltwirtschaft – leere Containerschiffe signalisieren einen Abschwung, volle Containerschiffe oder gar Orders fĂŒr neue, noch grĂ¶ĂŸere Schiffe sind euphorisierende Bilder des Aufschwungs. Das Objekt selbst ist 2,44 Meter breit, 2,59 Meter hoch und 6,06 oder alternativ 12,192 Meter lang und seit 1956 das weltweit standardisierte Transportmodul. Dreißig Millionen von ihnen sind auf den Weltmeeren unterwegs. Jetzt fasziniert der Container auch die Architekten.

Das NRW-Forum DĂŒsseldorf fragte renommierte Architekten, Designer, KĂŒnstler aus aller Welt nach EntwĂŒrfen – und erhielt eine wahre Flut an Einreichungen: bereits realisierte Container GebĂ€ude und neue EntwĂŒrfe, die speziell fĂŒr die Ausstellung entworfen wurden: originell, praktikabel, fiktiv, sinnvoll, phantasievoll, minimalistisch, exotisch, pragmatisch, futuristisch. Zwei Dutzend dieser EntwĂŒrfe sind in der Ausstellung „Container Architektur“ als Modelle im großen Maßstab 1:5 nachgebaut – das höchste stĂ¶ĂŸt durch die Decke des Museums. Die mehr als 100 Einreichungen laufen als Bildfries rund um die AusstellungsrĂ€ume. Ein Katalog begleitet die Ausstellung.

„Manchmal ĂŒbersehen wir absichtlich die Grenzen“: Ergebnisse des 5. Internationalen Porzellanworkshop Kahla kreativ

Foto: Kahla
Arbeit von Alim Pasht-Han. (Foto: Kahla)

In einer dreiteiligen Ausstellung zeigt Kahla vom 14.05. bis 23.10.2011 im Porzellanikon Selb die Ergebnisse des 5. Internationalen Porzellanworkshop Kahla kreativ, des Hochschulprojekts „Erbgut“ sowie die Arbeiten von Designerin Barbara Schmidt aus ihrer mittlerweile 20-jĂ€hrigen TĂ€tigkeit fĂŒr Kahla. „Bei Kahla gibt es kein kurzes Briefing. Da wird ausgeholt, experimentiert, ĂŒber die tĂ€gliche Arbeit hinaus gedacht – es geht in der Tat ums Er-Finden“, sagt Barbara Schmidt, die als Designerin bei der Kahla/ThĂŒringen Porzellan GmbH Weltruhm erlangte.

Und das ist auch der Titel der Schau, die im Porzellanikon Selb zu sehen ist: „Erfinden.“ Gezeigt wird Porzellan aus dem 5. Internationalen Porzellanworkshop Kahla kreativ. Dazu gesellen sich die Ergebnisse einer Semesterarbeit, die Barbara Schmidt mit Studierenden der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin realisierte. Und schließlich die wichtigsten Produkte der Designerin selbst, die Barbara Schmidt in zwanzig Jahren fĂŒr Kahla entworfen und umgesetzt hat.

Designausstellung „Oh Studio Mio! im Koziol-Museum: bunte Arbeitstische von Designern aus aller Welt

Foto: Koziol.
Einblick in die Welt der Design-Arbeit erlaubt die Designausstellung "Oh Studio Mio! im Koziol-Museum. (Foto: Koziol)

Die Sonderausstellung „Oh Studio Mio!“ zeigt vom 1. Mai bis 11. November 2011 dreizehn Arbeitstische von koziol-Designern aus aller Welt. Erleben Sie einen Einblick in die Welt der Design-Arbeit und staunen Sie ĂŒber die Vielfalt der Arbeiten, die ein international gefeierter Designer im Laufe seines Berufes erschaffen hat. Der Gang durch das Museum wird durch die „Positionen“ angereichert und lĂ€dt zum Entdecken ein.

Die Sonderausstellung „Oh Studio Mio!“ ist eine PrĂ€sentation von Tino Valentinitsch dem Gestalter des koziol-Museums.

Das koziol-Museum zeigt die Unternehmensentwicklung von koziol, angefangen 1927 mit Elfenbeinschmuck, ĂŒber die Bedarfsartikel der Kriegsjahre, Souvenirbroschen der Wirtschaftswunderzeit bis hin zum vielfach preisgekrönten Design von heute. FĂŒr die Konzeption des Museums konnte der Wiener Designer Tino Valentinitsch gewonnen werden. Er schuf fĂŒr die Fabrik „Maschinen“ – Kunstwerke, die ihre jeweilige Zeit architektonisch, grafisch und ideell höchst inspirativ interpretieren.

Ein Stoff fĂŒr alle FĂ€lle – Kunststoffdesign im 20. Jahrhundert: eine Ausstellung im Wilhelm Wagenfeld Haus

Handgelenkradio Toot-a-loop, 1968. (Foto: Wilhelm Wagenfeld Haus)
Handgelenkradio Toot-a-loop, 1968. (Foto: Wilhelm Wagenfeld Haus)

Kunststoff – ein Stoff fĂŒr alle FĂ€lle? Dieser Frage geht eine Ausstellung des Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen vom 6. Mai bis 3. Oktober 2011 nach. Denn wir benutzen Kunststoff in vielen AusprĂ€gungen tĂ€glich und in allen Lebenslagen, beruflich und privat, beim Sport und im Verkehr.

Er kann durchsichtig sein oder in allen Farben schillernd, spröde oder biegsam, flockig oder elastisch – er hat keine eigene Form, und trotz seiner AllgegenwĂ€rtigkeit wissen wir recht wenig ĂŒber seine Eigenschaften. Wenn uns jemand fragt, aus welchem Material der neue Sessel, das Radio, die KĂŒchenmaschine etc. denn sei, sagen wir: aus Plastik.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen zunehmend neue Materialien, ohne die unser industrieller Fortschritt nicht möglich gewesen wĂ€re. Ob Bakelit oder Resopal, Plexiglas oder Nylon gewĂ€hlt wurde – schon frĂŒh haben die nahezu unerschöpflichen, sich bis heute stĂ€ndig erweiternden Möglichkeiten dieser vielfĂ€ltigen Materialien die Gestalter unserer Alltagskultur herausgefordert und ihnen ungeahnte FreirĂ€ume eröffnet.

interzum 2011 (25.-28.5.2011): Innovationen fĂŒr Architekten, Designer, Handwerker und Produktentwickler

In wenigen Wochen ist es endlich soweit: Die interzum 2011 öffnet vom 25. bis zum 28. Mai in den Kölner Messehallen ihre Pforten. Rund 1.400 Aussteller werden dann ihre neuen Innovationen dem Publikum aus aller Welt prĂ€sentieren. Die interzum hat aber weit mehr zu bieten als die reinen Produktausstellungen – eine ganze Reihe an Sonderausstellungen, Piazzen und Schwerpunkten, die ĂŒber die gesamte FlĂ€che der Messe verteilt sind und den Messebesuch zusĂ€tzlich attraktiv machen und zusĂ€tzlich zum Gedankenaustausch anregen.

Licht und Materialien auf dem Forum innovation of interior
Zum zweiten Mal gibt es in der Halle 4.2 das Forum innovation of interior, den neuen Anziehungspunkt fĂŒr Architekten, Designer und Produktentwickler. Die Themen Licht und Material stehen hier besonders im Fokus. DarĂŒber hinaus gibt es einen Informationsbereich, eine Lounge-, Speech- und Meeting-Zone und reduzierte, vorgegebene PrĂ€sentationsflĂ€chen renommierter Unternehmen, die sowohl optisch als auch thematisch eine perfekte Einheit bilden. Es ist das erklĂ€rte Ziel von innovation of interior, die Kommunikation auf Augenhöhe mit Partnern mit gleichen Bestreben und Werten auf aktuellstem Stand anzuregen.

Interior Innovation Award 2011 – And the winners are …

Im Rahmen der Eröffnungsfeier zur imm cologne wurden am 17. Januar 2011 die diesjĂ€hrigen Best of Best des Interior Innovation Award bekannt gegeben. DarĂŒber hinaus wurden die drei besten internationalen Nachwuchsdesigner mit dem Interior Innovation Award gekĂŒrt. Alle prĂ€mierten Produkte werden auf Sonderschauen der imm cologne ausgestellt.

Die große Award-Ausstellung Boulevard of Innovations auf dem nördlichen Boulevard zeigt die von der Jury mit dem Label Winner 2011 prĂ€mierten Produkte sowie die aus dieser Vorauswahl gekĂŒrten 15 Best of Best 2011. Die prĂ€mierten Arbeiten der drei besten Newcomer sind gemeinsam mit rund 30 Prototypen internationaler Nachwuchsdesigner in der Ausstellung [D3] Contest, in der Halle 3.2., zu sehen.