Designgeschichte: Der Sessel F51 im Direktorenzimmer von Walter Gropius

© Tecta
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1923 fĂŒr die „Große Bauhausausstellung“ entworfen, gilt das Direktorenzimmer von Walter Gropius als erste gesamtheitliche Raumkomposition der Moderne weltweit. Konzipiert wurde es als Schauraum eines idealen Arbeitszimmers, das eine Sitzgruppe sowie einen Arbeitsplatz mit Stuhl und Schreibtisch beherbergte. In dem mit 5 m3 streng kubistischen Raum wurde ein weiterer Kubus als „Ruhezone“ definiert und durch einen quadratischen Teppich sowie eine genau durchdachte Anordnung der Möbel markiert, die alle die kubische Form und den rechten Winkel aufnahmen.

Ronan und Erwan Bouroullec kreieren wolkige Vasen fĂŒr Vitra

Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec
Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec

Mit dem modularen Regalsystem „Clouds“ haben Ronan und Erwan Bouroullec 2002 erstmals eine Form geschaffen, die an Wolkengebilde denken lĂ€sst. Die einzelnen Elemente lassen sich organisch zu Gruppen und großen Kompositionen zusammenfĂŒgen. Ihre FlĂ€che wird durch acht röhrenförmige Einschnitte gegliedert, die gemeinsam auch die Außenkontur bilden. Jetzt haben die beiden Designer fĂŒr die Vase Nuage von Vitra diese Form erneut aufgegriffen.

Aus alt mach neu:
SitzbezĂŒge aus recycelten GetrĂ€nkeflaschen

© Brunner
© Brunner

Polyethylenterephthalat oder kurz PET. Das ist der Stoff aus dem die GetrĂ€nkeflaschen sind, die nach Gebrauch im Supermarkt bei der PfandrĂŒckgabe zurĂŒckgegeben werden können. Doch was geschieht mit den nicht mehr gebrauchten, zerquetschten Flaschen? Aus einigen werden wieder Flaschen, aus anderen T-Shirts oder Fleecepullis. Und aus wieder andern werden SitzbezĂŒge. So verwendet auch Brunner fĂŒr viele seiner Produkte einen Bezugsstoff aus 100 Prozent recyceltem Polyester.

Skia von Ligne Roset: Das leichte Spiel mit Licht

© Ligne Roset
© Ligne Roset

Vincent Tordjman, der französische Designer, BĂŒhnenbildner und Lehrbeauftragte an der Kunsthochschule in Paris, betrachtet seine Arbeit ganzheitlich und sieht ein permanentes Befruchten aller Disziplinen untereinander. Das Spiel von materiellen mit immateriellen Komponenten ist Gegenstand seiner Forschung und Innovation. Bei seiner Leuchte Skia lĂ€sst er Materie (die Stehleuchte selbst) und das immaterielle Licht interagieren.

Sol von Team 7: Ein Möbel fĂŒr jeden Raum

© TEAM 7
© TEAM 7

Ob Schreibtisch, Konsole oder Schminktisch: Sol bietet viele Einsatzmöglichkeiten. Zwei ineinander laufende, ausziehbare Schalen – die eine aus Naturholz, die andere mit Leder bezogen – bilden die Grundidee. Aus ihr leiten sich zwei individuelle Varianten ab, von zwei Beinen gestĂŒtzt oder vierfĂŒĂŸig. So findet Sol im Home-Office ebenso seinen Platz, wie in Schlafzimmer, Diele oder Bad.

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