FĂ€rg & Blanche entwerfen Sessel fĂŒr
Design House Stockholm

Foto: Design House Stockholm

Die Arbeiten des Designer-Duos Fredrik FĂ€rg und Emma Marga Blanche sind geprĂ€gt durch ihre NĂ€he zur Mode und zu verspielten textilen Details. FĂŒr Design House Stockholm hat das schwedisch-französische Duo jetzt den Ram Easy Chair entworfen. Die markanten NĂ€hte des Sessels und die AufschlĂ€ge an den Armlehnen erinnern an maßgeschneiderte Hemden.

Nicht von der Stange: Maßgeschneiderte Sofas von Sophisticated Living

Grafik: Sophisticated Living

Das Sofa ist Hingucker und Hauptaufenthaltsort im Wohnzimmer. Doch oftmals ist der Wohnraum individueller gestaltet als das Angebot der Polstermöbler. Nischen, VorsprĂŒnge, DachschrĂ€gen, Öfen oder TĂŒren machen unserem eigentlichen Lieblingssofa einen Strich durch die Rechnung. Hier ist es den berĂŒhmten Zentimeter zu breit, da passen die Lehnen nicht oder es ist etwas zu tief. Dann gehen wir, auch wenn der Trend zur Individualisierung in immer mehr Einrichtungsbereiche Einzug erhĂ€lt, beim Kauf der Couch Kompromiss-Entscheidungen ein und kaufen das Sofa von der Stange.

InterlĂŒbke: Eine Traditionsmarke meldet sich zurĂŒck

Das Sideboard Jorel war eine der Neuheiten, die interlĂŒbke auf imm Cologne im Januar prĂ€sentiert hat.
Foto: interlĂŒbke, VDM

Vor fĂŒnf Jahren hatte mit InterlĂŒbke eines der deutschen Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden mĂŒssen. Nach Konsolidierung mit neuen Inhabern und neuer GeschĂ€ftsfĂŒhrung – der Schwede Patrik Bernstein leitet seit August 2016 das operative GeschĂ€ft – leitete der Möbelhersteller nun den Turnaround ein. Rechtzeitig zum 80-jĂ€hrigen Bestehen.

Raw Color spielen fĂŒr Nanimarquina mit Farbe

Foto: Nanimarquina

Das niederlĂ€ndische Design Studio Raw Color lĂ€sst bei seinen EntwĂŒrfen gerne gestalterische Disziplinen verschmelzen und verbindet dabei Elemente aus Fotografie, Grafik- und Textildesign. Die Materialisierung von Farben spielt bei ihrer Arbeit meist eine SchlĂŒsselrolle. Jetzt hat das Designer-Duo Daniera ter Haar und Christoph Brach die Kollektion „Blend“ fĂŒr Nanimarquina entworfen und dabei mit der optischen Wahrnehmung von Farbe gespielt.

Messe-Premiere: Zuzunaga prÀsentiert Pixel-Möbel auf der imm cologne 2017

Foto: Zuzunaga
Foto: Zuzunaga

Als er 2007 sein Designunternehmen grĂŒndete, war es Cristian Zuzunagas Wunsch, Dinge herzustellen, die die Dynamik des modernen Lebens erfassen und widerspiegeln. Inspiriert wird er durch die moderne Architektur von MillionenstĂ€dten wie London, Barcelona, New York oder Shanghai Auf der imm cologne 2017 will er zeigen, wie Anleihen aus der digitalen Welt Raum fĂŒr Lebendigkeit schaffen.

Designgeschichte: Der Sessel F51 im Direktorenzimmer von Walter Gropius

© Tecta
© Tecta

1923 fĂŒr die „Große Bauhausausstellung“ entworfen, gilt das Direktorenzimmer von Walter Gropius als erste gesamtheitliche Raumkomposition der Moderne weltweit. Konzipiert wurde es als Schauraum eines idealen Arbeitszimmers, das eine Sitzgruppe sowie einen Arbeitsplatz mit Stuhl und Schreibtisch beherbergte. In dem mit 5 m3 streng kubistischen Raum wurde ein weiterer Kubus als „Ruhezone“ definiert und durch einen quadratischen Teppich sowie eine genau durchdachte Anordnung der Möbel markiert, die alle die kubische Form und den rechten Winkel aufnahmen.

Ronan und Erwan Bouroullec kreieren wolkige Vasen fĂŒr Vitra

Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec
Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec

Mit dem modularen Regalsystem „Clouds“ haben Ronan und Erwan Bouroullec 2002 erstmals eine Form geschaffen, die an Wolkengebilde denken lĂ€sst. Die einzelnen Elemente lassen sich organisch zu Gruppen und großen Kompositionen zusammenfĂŒgen. Ihre FlĂ€che wird durch acht röhrenförmige Einschnitte gegliedert, die gemeinsam auch die Außenkontur bilden. Jetzt haben die beiden Designer fĂŒr die Vase Nuage von Vitra diese Form erneut aufgegriffen.

Aus alt mach neu:
SitzbezĂŒge aus recycelten GetrĂ€nkeflaschen

© Brunner
© Brunner

Polyethylenterephthalat oder kurz PET. Das ist der Stoff aus dem die GetrĂ€nkeflaschen sind, die nach Gebrauch im Supermarkt bei der PfandrĂŒckgabe zurĂŒckgegeben werden können. Doch was geschieht mit den nicht mehr gebrauchten, zerquetschten Flaschen? Aus einigen werden wieder Flaschen, aus anderen T-Shirts oder Fleecepullis. Und aus wieder andern werden SitzbezĂŒge. So verwendet auch Brunner fĂŒr viele seiner Produkte einen Bezugsstoff aus 100 Prozent recyceltem Polyester.

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