Designgeschichte: Der Sessel F51 im Direktorenzimmer von Walter Gropius

© Tecta
© Tecta

1923 fĂŒr die „Große Bauhausausstellung“ entworfen, gilt das Direktorenzimmer von Walter Gropius als erste gesamtheitliche Raumkomposition der Moderne weltweit. Konzipiert wurde es als Schauraum eines idealen Arbeitszimmers, das eine Sitzgruppe sowie einen Arbeitsplatz mit Stuhl und Schreibtisch beherbergte. In dem mit 5 m3 streng kubistischen Raum wurde ein weiterer Kubus als „Ruhezone“ definiert und durch einen quadratischen Teppich sowie eine genau durchdachte Anordnung der Möbel markiert, die alle die kubische Form und den rechten Winkel aufnahmen.

Gesundes Sitzen:
Wie Sie Ihren Arbeitsplatz ideal einrichten

Höhenverstellbare Schreibtische helfen den RĂŒcken zu entlasten. © String Furniture
Höhenverstellbare Schreibtische helfen den RĂŒcken zu entlasten. © String Furniture

Ob im BĂŒro, im Auto oder zuhause vor dem Fernseher: wir sitzen zu viel und zu lange. Laut einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Krankenversicherung DKV und der Sporthochschule Köln durchgefĂŒhrt hat, verbringen wir werktags durchschnittlich 450 Minuten oder 7,5 Stunden im Sitzen. Da reichen allgemeine Tipps wie regelmĂ€ĂŸig aufstehen und sich bewegen allein nicht aus. Wichtig ist auch, dass wir richtig sitzen und unsere Sitzmöbel dieses Sitzen unterstĂŒtzen.

Ronan und Erwan Bouroullec kreieren wolkige Vasen fĂŒr Vitra

Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec
Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec

Mit dem modularen Regalsystem „Clouds“ haben Ronan und Erwan Bouroullec 2002 erstmals eine Form geschaffen, die an Wolkengebilde denken lĂ€sst. Die einzelnen Elemente lassen sich organisch zu Gruppen und großen Kompositionen zusammenfĂŒgen. Ihre FlĂ€che wird durch acht röhrenförmige Einschnitte gegliedert, die gemeinsam auch die Außenkontur bilden. Jetzt haben die beiden Designer fĂŒr die Vase Nuage von Vitra diese Form erneut aufgegriffen.

Aus alt mach neu:
SitzbezĂŒge aus recycelten GetrĂ€nkeflaschen

© Brunner
© Brunner

Polyethylenterephthalat oder kurz PET. Das ist der Stoff aus dem die GetrĂ€nkeflaschen sind, die nach Gebrauch im Supermarkt bei der PfandrĂŒckgabe zurĂŒckgegeben werden können. Doch was geschieht mit den nicht mehr gebrauchten, zerquetschten Flaschen? Aus einigen werden wieder Flaschen, aus anderen T-Shirts oder Fleecepullis. Und aus wieder andern werden SitzbezĂŒge. So verwendet auch Brunner fĂŒr viele seiner Produkte einen Bezugsstoff aus 100 Prozent recyceltem Polyester.

BĂ€der fĂŒr Jung und Alt

© Geberit
© Geberit

Single, Familie, Alter – das moderne Bad soll allen gerecht werden. Es soll stylische WohlfĂŒhloase, kindersicherer Experimentierraum und sicherer Hafen in einem sein. Und sich unseren unterschiedlichen BedĂŒrfnissen anpassen. Trendforscher sagen, dass variable Grundrisse und moderne Installationssysteme die WandlungsfĂ€higkeit des Bades kĂŒnftig soweit erhöhen könnten, dass das Bad sich dem Leben seiner Nutzer leichter anpassen lĂ€sst – zumindest, wenn Renovierungsmöglichkeiten und Platzangebot die Voraussetzungen dafĂŒr bieten.

Designkonzept: Stahlwanne im Stoffkleid

© Bette
© Bette

Alle zwei Jahre bietet die imm cologne mit Pure Textile den Stoff-Editeuren eine BĂŒhne, auf der sie das aktuelle Trendgeschehen im Einrichtungsbereich prĂ€sentieren können. Dass Textilien dabei durchaus spannend mit anderen Materialien kombiniert werden können zeigt ein aktuelles Designkonzept des Stahl-Emaille-Spezialisten Bette. Mit diesem Konzept möchte Bette die sinnliche QualitĂ€t von Stoff im Kontext des Badezimmers neu erkunden.