The Stage: Martina Brüßel stellt smarte Lösungen fürs Bad vor

© Aqua Cultura
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„Smart Being“ ist der aktuelle Wohntrend, der Life Balance und Digitalisierung miteinander verbindet. Dank technischer Entwicklungen rund um das „Smart Home“ wird das eigene Zuhause immer stärker in die persönliche Vernetzung integriert. So auch das private Badezimmer. Denn moderne Technik soll den Alltag im Bad komfortabler gestalten. Aufgeteilt nach den einzelnen Zonen im Bad stellt Martina Brüßel smarte Lösungen, einzelne Produkte, die Vernetzbarkeit und der daraus resultierende Mehrwert dar.

The Stage: Martina BrĂĽĂźel beschreibt das Bad als Gesundheitstempel

© Aqua Cultura
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Gesundheit ist einer der aktuellen Megatrends und nimmt durch die Ausbreitung in allen Lebensbereichen Einfluss auf den Menschen und sein Verhalten. Gesund sein bedeutet für die meisten sich wohlzufühlen und eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu besitzen. In ihrem Vortrag beschreibt Martina Brüßel einen Megatrend, der auch den privaten, individuellen Wohnraum beeinflusst und die damit verbundene Architektur – im Besonderen die Badarchitektur.

Weltpremiere auf der imm cologne: Birkenstock präsentiert erstmals Betten und Schlafsysteme

© Birkenstock, Modell Canbarra
© Birkenstock, Modell Canbarra

Die Traditionsmarke Birkenstock kennt fast jeder. Bereits seit 1774 steht der Name für handwerklich hergestelltes Schuhwerk und für gesunde Füße durch anatomisch angepasste Fußformen. Jetzt erweitert das Unternehmen sein Portfolio und wird künftig auch Schlafsysteme und Betten anbieten. Die sollen beim Liegen das übernehmen, das beim Gehen bereits die Schuhe für Gelenke und Rücken leisten. Denn genauso wie das Fußbett der natürlichen Form des Fußes entspricht, soll die Passform der Schlafsysteme auf die Regeneration des gesamten Körpers beim Liegen und Schlafen abgestimmt sein.

Designgeschichte: Der Sessel F51 im Direktorenzimmer von Walter Gropius

© Tecta
© Tecta

1923 fĂĽr die „GroĂźe Bauhausausstellung“ entworfen, gilt das Direktorenzimmer von Walter Gropius als erste gesamtheitliche Raumkomposition der Moderne weltweit. Konzipiert wurde es als Schauraum eines idealen Arbeitszimmers, das eine Sitzgruppe sowie einen Arbeitsplatz mit Stuhl und Schreibtisch beherbergte. In dem mit 5 m3 streng kubistischen Raum wurde ein weiterer Kubus als „Ruhezone“ definiert und durch einen quadratischen Teppich sowie eine genau durchdachte Anordnung der Möbel markiert, die alle die kubische Form und den rechten Winkel aufnahmen.

Gesundes Sitzen:
Wie Sie Ihren Arbeitsplatz ideal einrichten

Höhenverstellbare Schreibtische helfen den Rücken zu entlasten. © String Furniture
Höhenverstellbare Schreibtische helfen den Rücken zu entlasten. © String Furniture

Ob im Büro, im Auto oder zuhause vor dem Fernseher: wir sitzen zu viel und zu lange. Laut einer Umfrage, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Krankenversicherung DKV und der Sporthochschule Köln durchgeführt hat, verbringen wir werktags durchschnittlich 450 Minuten oder 7,5 Stunden im Sitzen. Da reichen allgemeine Tipps wie regelmäßig aufstehen und sich bewegen allein nicht aus. Wichtig ist auch, dass wir richtig sitzen und unsere Sitzmöbel dieses Sitzen unterstützen.

Ronan und Erwan Bouroullec kreieren wolkige Vasen fĂĽr Vitra

Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec
Nuage Launch Installation, Ronan & Erwan Bouroullec ©Studio Bouroullec

Mit dem modularen Regalsystem „Clouds“ haben Ronan und Erwan Bouroullec 2002 erstmals eine Form geschaffen, die an Wolkengebilde denken lässt. Die einzelnen Elemente lassen sich organisch zu Gruppen und großen Kompositionen zusammenfügen. Ihre Fläche wird durch acht röhrenförmige Einschnitte gegliedert, die gemeinsam auch die Außenkontur bilden. Jetzt haben die beiden Designer für die Vase Nuage von Vitra diese Form erneut aufgegriffen.

Aus alt mach neu:
Sitzbezüge aus recycelten Getränkeflaschen

© Brunner
© Brunner

Polyethylenterephthalat oder kurz PET. Das ist der Stoff aus dem die Getränkeflaschen sind, die nach Gebrauch im Supermarkt bei der Pfandrückgabe zurückgegeben werden können. Doch was geschieht mit den nicht mehr gebrauchten, zerquetschten Flaschen? Aus einigen werden wieder Flaschen, aus anderen T-Shirts oder Fleecepullis. Und aus wieder andern werden Sitzbezüge. So verwendet auch Brunner für viele seiner Produkte einen Bezugsstoff aus 100 Prozent recyceltem Polyester.

Bäder für Jung und Alt

© Geberit
© Geberit

Single, Familie, Alter – das moderne Bad soll allen gerecht werden. Es soll stylische Wohlfühloase, kindersicherer Experimentierraum und sicherer Hafen in einem sein. Und sich unseren unterschiedlichen Bedürfnissen anpassen. Trendforscher sagen, dass variable Grundrisse und moderne Installationssysteme die Wandlungsfähigkeit des Bades künftig soweit erhöhen könnten, dass das Bad sich dem Leben seiner Nutzer leichter anpassen lässt – zumindest, wenn Renovierungsmöglichkeiten und Platzangebot die Voraussetzungen dafür bieten.