Discover interior ideas » Artikel von: Petra Lüdemann

Maße unserer Möbel: Eine evolutionäre Entwicklung

Bei der Auswahl von Möbeln spielen Größe und Maßstab eine wichtige Rolle. Dahinter steckt weit mehr als der Wunsch, dass die Proportionen optisch zueinander passen – Möbelmaße haben ganz lebenspraktische Folgen. Die Höhe eines Sofas und die Tiefe seiner Sitzfläche entscheiden mit darüber, wie wohl sich die Benutzer fühlen, wenn sie lesen oder sich einen Film anschauen. Eine Stuhllehne, die zu niedrig ist, kann einem die ganze Mahlzeit (oder die Arbeit im Büro) verderben. Und wenn ein Fach im Küchenschrank unerreichbar ist, macht das Kochen keinen Spaß mehr.

Wohnstil: 8 Fragen, um den eigenen Stil zu finden

Was gefällt mir und was nicht? Wer diese Fragen beantworten kann, hat den wichtigsten Schritt geschafft, wenn es darum geht, aus dem eigenen Haus oder der Wohnung ein echtes und schönes Zuhause zu machen. Bevor Sie jetzt anfangen, in die Standard-Schublade gängiger Einrichtungsstile zu greifen (die den eigenen Stil selten in Gänze erfassen), sollten Sie herausfinden, was Ihnen generell gut gefällt. Aus diesen Elementen können Sie ihren ganz eigenen Stilmix entwickeln – nur so wird Ihr Zuhause Ihr ureigener, individueller Ort zum Wohlfühlen. Fangen Sie gleich an mit einer kleinen Selbstbefragung …

Interview mit Ben van Berkel: Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit

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Ben van Berkel
© Inga Powilleit

Entwürfe von Ben van Berkel finden sich regelmäßig auf der imm cologne. Spätestens seit seiner Neugestaltung der Halle 11 im Jahr 2008 ist der niederländische Architekt und Designer der Messe verbunden. Wir sprachen mit ihm über die Möglichkeiten heutiger Produktgestaltung und das zunehmende Verwischen der Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit.

Ein Blick zurück: Die imm cologne in den 50ern

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Die imm cologne in den 50ern
© Koelnmesse, Walter Knoll, Vitra, Cassina

Vieles von dem, was unsere Einrichtung heute prägt, wurde in der Vergangenheit entworfen. Besonders beliebt ist heute die Formensprache der 1950er-Jahre, die als Mid-Century-Moderne für eleganten Lifestyle steht. Vom Ohrensessel bis zum Nierentisch werden bewährte Möbel der Nachkriegszeit neu aufgelegt und an heutige Bedürfnisse angepasst. Doch wo liegen die Ursprünge dieser Gestaltung? Ein Blick zurück auf die Anfänge der imm cologne und das langlebige Design ihrer Aussteller.

Projekt der Woche: „Louis Pretty“ von e15

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Deli „Louis Pretty“ in Berlin mit Stühlen von e15
© e15/Steve Herud

Unsere Aussteller sind an der Ausstattung weltweiter Projekte beteiligt. In dieser Woche stellen wir das „Louis Pretty“ in Berlin vor – ein neues Deli in Kreuzberg mit jüdisch-amerikanischer Küche und Möbeln von e15. Philipp Mainzer, Chefdesigner des Frankfurter Möbelherstellers, gestaltete das Interieur mit schönen Material- und Farbkontrasten: zwischen Holz und Beton, orange, pink und schwimmbadblau.

Mid-Century-Design: Designklassiker aus Brasilien

 Mole Chair von Sérgio Rodrigues, 1957; Foto: mit freundlicher Genehmigung von R&Co.

Mit seinen dicken Kalbsleder-Kissen, verstellbaren Lederriemen und einem lackiertem Rahmen aus Jacaranda-Holz ist der brasilianische Designklassiker „Mole Chair” richtig bequem. Aber nicht nur das: In seinem aktuellen Buch „Brazil Modern: The Rediscovery of Twentieth-Century Brazilian Furniture“ plädiert Designexperte Aric Chen dafür, dem „Mole Chair“ sowie seinen Mid-Century-Brüdern endlich den wohlverdienten Platz in der Ehrengalerie des Landes einzuräumen, Seite an Seite mit anderen Kulturgütern wie der Copacabana, dem Samba, dem Amazonas und der Paranuss. Einige dieser zu lang verkannten Designikonen stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Noch Trend oder schon Standard: Offene Wohnbereiche

Die Idee vom offenen Wohnbereich betrifft meist die wichtigsten Lebensbereiche einer Wohnung, also Küche, Wohn- und Esszimmer. Die Bereiche gehen fließend ineinander über, es gibt weniger Innenwände und weniger Räume, die im traditionellen Sinn individuell und abgeschlossen sind. Bernhard Kurz vom Münchener Architekturbüro IFUB sieht in Deutschland „eine starke Tendenz zum offenen Wohnbereich. Bei fast allen unserer Renovierungsprojekte wünschen sich die Kunden diese Wohnform.“

Einblicke: Haus Benz von der Ippolito Fleitz Group

House Benz is a residential design by Ippolito Fleitz Group.
Haus Benz, Wohnbereich
© Zooey Braun/Ippolito Fleitz Group

Wie wohnen eigentlich Menschen, die sich den ganzen Tag mit hochwertigen Möbeln beschäftigen? Wir werfen einen Blick in das Haus von Markus Benz, Firmenchef unseres langjährigen Ausstellers Walter Knoll. Für das Gebäude aus den 1920er-Jahren oberhalb von Stuttgart gestaltete die Ippolito Fleitz Group ein form- und farbintensives Ambiente.