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Mini Living: Ein Gebäude für urbanes Zusammenleben in Shanghai

So soll der Mini Living-Komplex einmal aussehen. Foto: BMW Group

In den Großstädten wird attraktiver Wohnraum immer knapper. Immer mehr Menschen müssen auf immer weniger Raum leben. Der Autohersteller Mini hat sich mit diesen Entwicklungen auseinandergesetzt und will mit Mini Living das erste Co-Living-Projekt in China umsetzen. Gemeinsam mit dem chinesischen Projektentwickler Nova Property Investment Co. soll in einem ehemaligen Industriekomplex im Shanghaier Jing’An-Distrikt ein mehrschichtiges Angebot aus Apartments, Arbeitsräumen sowie Kultur- und Freizeitangeboten entstehen. Noch in diesem Jahr soll der Umbau beginnen.

Analog zu den Autos der Marke und dem Motto „Creative Use of Space“ soll auf dem Gelände einer nicht mehr genutzten Farbenfakrik auf wenig Raum ein Maximum an Lebensqualität geboten werden – mit Platz zum Leben, Arbeiten und Networken. Das Angebot umfasst Apartments, buchbare Arbeitsplätze und Dienstleistungen, wie etwa Fahrzeuge zur gemeinschaftlichen Nutzung. Zudem werden Teile des Komplexes öffentlich zugänglich sein. „Mini ist seit jeher eine urbane Marke. Sie kennt den Puls der Stadt nicht nur, sie treibt ihn aktiv an. Ebenso kennen wir uns bei Mini mit intelligenter Raumnutzung aus: Bereits 1959 bot der Classic Mini maximales Erlebnis auf minimaler Fläche. Mit Mini Living übertragen wir diese Kompetenzen vom Fahrzeug auf den Wohnraum“, erklärt Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG.

Das in Shanghai entstehende Projekt basiert auf einem innovativen Co-Living-Konzept. Mitten in der Stadt, im aufstrebenden Teil des berühmten Jing’An- Distrikts, schafft Mini Living aus einem Verbund von sechs Gebäuden eine lebhafte urbane Nachbarschaft. Vorgesehen sind Wohnungen in unterschiedlichen Größen – für Singles, Wohngemeinschaften oder Familien – zur kurz-, mittel- oder auch langfristigen Miete. Das Design und somit der Charakter im Inneren wird zwar international, modern und klar gestaltet, ohne jedoch den Bezug zur Tradition des Standorts Shanghai zu verlieren. Das Wohnen auf wenigen Quadratmetern bedeutet dabei keineswegs Verzicht: Alles, was in den Apartments selbst keinen Platz findet, kann in den angrenzenden Räumlichkeiten stattfinden beziehungsweise untergebracht werden.

Neben Wohnflächen bietet Mini Living auch ausreichen Platz für gemeinschaftliche Interaktivitäten.
Foto: BMW Group

Zudem bietet das Wohnkonzept zusätzlichen Raum für Gemeinschaft: So kann man sich in großzügigen Lobbys entspannen oder Ausstellungsflächen und einen Foodcourt erkunden. Abgerundet wird das Angebot durch Gärten, Spielplätze, Shops und Restaurants, die auch der Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Dadurch soll die soziale Interaktion gefördert werden – nicht nur zwischen den Bewohnern des Gebäudes, sondern auch mit denen der Stadt.
„Mit Mini Living möchten wir eine echte Alternative auf dem Mietmarkt in Großstädten schaffen. Wir bieten einen Ort, der sich den Bewohnern anpasst, flexibel ist und Raum zum Atmen lässt. Neben Privatsphäre ermöglicht Mini Living zugleich Begegnungen mit einer Vielfalt von Menschen“, sagt Esther Bahne, Leiterin Mini Brand Strategy and Business Innovation.

Neben den reinen Räumlichkeiten ergänzen digital buchbare Dienstleistungen das Angebot. Die Bewohner können beispielsweise Plätze in den Restaurants reservieren, Zimmerreinigung und -service buchen, Essen bestellen oder Mobilitätsangebote anmieten.

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