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Interlübke: Eine Traditionsmarke meldet sich zurück

Das Sideboard Jorel war eine der Neuheiten, die interlübke auf imm Cologne im Januar präsentiert hat.
Foto: interlübke, VDM

Vor fünf Jahren hatte mit Interlübke eines der deutschen Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden müssen. Nach Konsolidierung mit neuen Inhabern und neuer Geschäftsführung – der Schwede Patrik Bernstein leitet seit August 2016 das operative Geschäft – leitete der Möbelhersteller nun den Turnaround ein. Rechtzeitig zum 80-jährigen Bestehen.

„Das vorläufige Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr 2017 lässt uns ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum im zweistelligen Prozentbereich erwarten“, freut sich Geschäftsführer Patrik Bernstein und sendet damit ein deutliches Signal an die Branche. Bereits auf der diesjährigen imm cologne zeigte sich der Möbelhersteller aus Rheda-Wiedenbrück zuversichtlich und präsentierte sich mit Neuheiten wie dem Sideboard Jorel oder dem Bettsystem Izzy. Eine vorgezogene Geburtstagsfeier gab es in Köln auch, bei der auch Leo Lübke, der ehemalige Geschäftsführer und Mitglied der Unternehmerfamilie, anwesend war. „Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander und versuchen zusammen zu arbeiten, wo wir können“, sagt Patrik Bernstein. Noch heute leitet Leo Lübke mit dem Sitzmöbelhersteller COR das Schwesterunternehmen Interlübkes. Überhaupt ist Tradition weiterhin ein wichtiger Baustein für den neuen Interlübke-Geschäftsführer. „Die Marke Interlübke hat bei Endverbrauchern sowie beim Fachhandel immer noch einen sehr positiven Ruf. Die Turbulenzen der vergangenen Jahre gilt es nun in Rückbesinnung auf unsere Grundwerte ‚Design‘ und ‚Qualität‘ sowie mit erfolgreichen zukunftsorientierten Maßnahmen vergessen zu machen.“

Das Bettsystem Izzy, auf der imm cologne erstmals vorgestellt, hat einige Features zu bieten.
Foto: interlübke, VDM

Personell sieht Patrik Bernstein Interlübke mit 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut aufgestellt und bricht zugleich eine Lanze für den traditionellen Produktionsstandort in Ostwestfalen. „Wir wollen in den kommenden Jahren wirtschaftlich wachsen, aber kein Großunternehmen werden. Unsere Möbel-Maßschneiderei und hochwertige Oberflächenbearbeitung, mit denen wir allen individuellen Kundenwünschen gerecht werden möchten, erfordern viel Handarbeit und die jahrelang erarbeitete Kompetenz des bestehenden Teams hier in Rheda-Wiedenbrück. Darauf bauen wir auf und bleiben lieber klein und fein sowie vor allem profitabel.“ Ganz bescheiden möchte Bernstein dann auch in diesem Jahr noch den Fachhandel anlässlich des 80. Geburtstags auf eine Currywurst einladen – „oder was auch immer man hier in Ostwestfalen isst“, scherzt er. Es ist offensichtlich: Der Schwede, der früher gar nichts mit Möbeln zu tun hatte, ist bei Interlübke angekommen und möchte nach eigener Aussage so schnell auch nicht wieder gehen.

Weitere Informationen:
www.interluebke.com

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