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Pure Talents Contest Nominee Bar Gantz: „Die imm ist eine tolle Gelegenheit meine Visionen mitzuteilen.“

Photo: Bar Gantz
Photo: Bar Gantz

Die Industriedesignerin Bar Gantz wuchs auf dem Land auf, in einem kleinen Dorf in Israel. Vor allem aber wuchs sie in einem Haus voller Autos und Traktoren auf – und mit drei älteren Brüdern. So interessierte sie sich schon in jungen Jahren für alles, was mit Mechanik, Reparaturen und der Lösung technischer Probleme zu tun hatte. Ihr Vater und ihre Brüder sind Spezialisten für die Bearbeitung von Holz, Metall, Ton und Textilien. Auch Bar entwickelte bereits sehr früh ein großes Interesse an der Arbeit mit verschiedenen Materialien. Während des Studiums spezialisierte sie sich auf das Biegen von Holz unter Wasserdampf. Im Rahmen des Pure Talents Contest stellt sie ihre Fähigkeiten in diesem Bereich mit der Präsentation von Möbeln aus Bugholz unter Beweis.

Warum bist du Designerin geworden?
Ich hatte immer schon das Gefühl, dass ich meine Gedanken besser mit meinen Händen als mit meinen Worten zum Ausdruck bringen kann.

Was war der ungewöhnlichste Ort, an dem dir schon mal etwas Gutes eingefallen ist?
Mein Bett, da fällt mir beinahe jede Nacht etwas ein, irgendwo zwischen Wachen und Schlafen.

Braucht man heute als Designer noch einen Bleistift?
Ich kann ohne Bleistift definitiv nicht arbeiten! Für mich ist die Skizze immer der Ausgangspunkt des Entwurfsprozesses. Es ist ganz allgemein wichtig für mich, mit dem Material zu arbeiten, zu schneiden und zu kleben, Gebrauchsgegenstände zu sammeln und dann alles zu Papier zu bringen.

Hast du ein Vorbild?
Nein, ich habe kein bestimmtes Vorbild, ich genieße es einfach, Tag für Tag meine eigene Kreativität zu entdecken.

Macht Design glücklich?
Absolut – Design macht mich sehr glücklich, ganz besonders wenn es auch die Leute um mich herum glücklich macht.

Wie weit lassen sich Holzfasern verbiegen? Bar Ganz zeigt die Antwort auf der imm cologne. Photo: Bar Gantz
Wie weit lassen sich Holzfasern verbiegen? Bar Ganz zeigt die Antwort auf der imm cologne.
Photo: Bar Gantz

Was findest du am Designberuf befriedigend?
Für mich entsteht Zufriedenheit, wenn es mir gelingt, ein Objekt zu entwickeln, von dem ich das Gefühl habe, dass es ein Teil dessen ist, was ich bin. Etwas in dem sich mein Wesen widerspiegelt, meine Art zu denken und meine Kreativität.

Gibt es eine Designwelt jenseits der Serienproduktion, und wenn, wie wichtig ist sie für dich?
Ja, die gibt es definitiv. Ich glaube, dass es immer ein Publikum geben wird, das sich für Kunst und Handwerk interessiert. Viele Menschen sind auf der Suche nach dem Einzigartigen und dem Besonderen, und im gleichen Maße in dem die industrielle Serienproduktion zunimmt, so nimmt auch die Bedeutung der anderen Seite, der Design-Welt, zu. Und ja, diese Welt ist sehr wichtig für mich.

Worauf kannst du beim Arbeiten auf keinen Fall verzichten?
Darauf, etwas zu kauen – was auch immer gerade da ist: Mein Bleistift, meine Fingernägel und alles was man essen kann und was knusprig ist.

Was müsste dringend einmal erfunden werden?
Ein Zuhause, das sich selbst organisiert und reinigt.

Was bedeutet der Auftritt auf der imm cologne für dich?
Eine wunderbare Gelegenheit meine Arbeit vorstellen und meine Visionen mitteilen zu können – und eine fantastische Plattform, um gleichgesinnte Menschen aus der Branche zu treffen.

Hier gibt’s mehr Infos zu den Teilnehmern des Pure Talents Contest und ihren Projekten.

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