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Drei Fragen an: Karim El-Ishmawi von Kinzo

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Karim El-Ishmawi
Foto: Debora Mittelstaedt

Die Berliner Entwerfer von Kinzo sehen sich nicht als gewöhnliches Architekturbüro. Für international tätige Kunden betrachten sie das große Ganze – entwickeln Lösungen mit ungewöhnlichen Ansätzen und neuen, oftmals überraschenden Gestaltungsideen. Drei Fragen an Karim El-Ishmawi, Gründungsmitglied und Partner von Kinzo, zur imm cologne als Inspirationsquelle und Möglichkeitsraum.

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SMARTments Business (München)
Foto: Pamela Ossola

Karim El-Ishmawi, mit Kinzo entwerfen Sie außergewöhnliches Interior Design für Kunden wie Adidas, SieMatic oder Soundcloud. Welchen Ansatz verfolgen Sie bei Ihrer Gestaltung und welche Bedeutung hat dabei die imm cologne für Ihre Arbeit?
Es geht heute um die Schaffung von Raumsituationen für unterschiedliche Tätigkeiten, aber auch um das Gestalten von Atmosphären. Die Mittel hierzu finden wir unter anderem in der Vielfalt der auf der Messe gezeigten Neuheiten. Unsere Aufgabe als Entwerfer ist es, aus dieser Vielfalt heraus Produkte für unsere Kunden zu kuratieren – das heißt zu zeigen, was gut in welchem Kontext funktioniert.

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Etsy, Berlin
Foto: Zoe Noble

Hat sich der Stellenwert von Design verändert?
Ich glaube, dass unsere Kunden sich mehr mit dem Thema auseinandersetzen und immer sachverständiger werden. Es gibt einen viel bewussteren Umgang mit Räumen und Möbeln. Das stellt uns als Entwerfer vor neue Aufgaben. Design ist ja kein Selbstzweck. Es geht ja nicht nur um eine attraktive Gestaltung, sondern auch darum, funktionale Abläufe zu verbessern und eine Identität zu kreieren.

DEU, Berlin, 06/2014, Kinzo_Soundcloud, Architekt: Kinzo, Bildtechnik: Digital-KB
Soundcloud Hauptquartier, Berlin
Foto: Werner Huthmacher

Steht bei Ihrem Besuch der imm cologne eher das Business im Vordergrund oder holen Sie sich auch neue Impulse für die eigene Arbeit?
Es ist von beidem etwas. Zum einen genieße ich es, über die Messe zu laufen und zu erfahren, welche neuen Produkte es gibt. Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Industrie im Hinblick auf sich wandelnde Anforderungen positioniert. Interessant ist aber auch, wovon wir uns als Gestalter ein Stück weit absetzen müssen, um vom gezeigten Status Quo auf ein neues Level zu kommen. Natürlich trifft man hier auch sehr viele Netzwerkpartner. Die Messe ist für uns daher gleichermaßen Businessplattform und Inspirationsquelle.

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SMARTments Business (München)
Foto: Pamela Ossola

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