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Visionen für Hotels:
Die Studie „FutureHotel Building 2052“

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FutureHotel, Studie von Lava LAVA – Laboratory for Visionary Architecture
© LAVA

Welche Trends und Technologien verändern das Umfeld für die Hotellerie und Hotelgebäude selbst? Im Rahmen des Forschungsprojekts „FutureHotel“ untersucht das Fraunhofer IAO solche Entwicklungen und wirft in einer aktuellen Studie einen Blick auf den Hotelbau der Zukunft. Was aus heutiger Sicht unglaublich klingt, könnte in 35 Jahren Realität sein.

Bereits seit 2008 erforscht das Fraunhofer IAO mit Partnern aus der Praxis, wie das Hotel der Zukunft aussehen wird. Was damals noch kühne Zukunftsvision für ein Hotelzimmer im Jahr 2020 war ist heute zum Teil schon Realität geworden. Die aktuelle Publikation „FutureHotel Building 2052“ zeigt nun, worauf sich Hoteliers und deren Gäste im urbanen Raum einstellen sollten. Das Hotel der Zukunft wird als Baustein eines hochgradig vernetzten Umfelds präsentiert. Die Studie stellt Szenarien, Prognosen und Visionen vor, die mögliche Zukunftsbilder für die nächsten 40 Jahre beschreiben.

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FutureHotel, Studie von Lava LAVA – Laboratory for Visionary Architecture
© LAVA

Basierend auf technologischen, gesellschaftlichen und umweltorientierten Trends und Entwicklungen hat das Projektteam Innovationsfelder für den Hotelbau der Zukunft identifiziert – von Augmented Reality über 3D-Druck bis hin zum Einsatz von Robotern. Die daraus abgeleiteten Anwendungen für die Hotellerie muten aus heutiger Sicht wie Science-Fiction an: multilinguale Serviceroboter schaffen Sprachbarrieren ab, Fassaden können sich bewegen und so den Energieverbrauch optimieren und Sensoren reagieren auf die individuellen Bedürfnisse von Hotelgästen.

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FutureHotel, Studie von Lava LAVA – Laboratory for Visionary Architecture
© LAVA

Technologien und die Digitalisierung verändern unsere Umwelt, unser Verhalten und führen zu radikalen Neuerungen in den Bereichen des täglichen Lebens – auch in der Hotelbranche. „Die anstehenden Veränderungen unseres Alltags sind faszinierend, für viele aber auch beunruhigend“, stellt Projektleiterin Vanessa Borkmann fest. „Die Studie soll dabei helfen, dass wir zielsicher auf eine gewünschte Zukunft hinsteuern können, technologische Neuerungen selbst beherrschen und nicht umgekehrt“. Hotels waren schon immer ein Spiegel der Gesellschaft. Die Veränderungen zeigen sich auch in den neuen Anforderungen an Reiseerlebnisse, Hotelumgebungen oder auch an die Architektur im „FutureHotel Building 2052“.

1 Kommentar

  1. Micha Kandziora | |

    Natürlich ist Neues für einige Menschen beängstigend. Sie haben einfach Angst vor Veränderung, betreten ungern neues Terrain. Aber wie in dem Artikel schön beschrieben, geht es ja darum auszuloten, wie die Zukunft aussehen könnte und in dem wir uns damit beschäftigen, wird aus dem Fremden etwas Vertrautes. Und das Schöne: wir können es mitgestalten.

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