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Bäder für Jung und Alt

© Geberit
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Single, Familie, Alter – das moderne Bad soll allen gerecht werden. Es soll stylische Wohlfühloase, kindersicherer Experimentierraum und sicherer Hafen in einem sein. Und sich unseren unterschiedlichen Bedürfnissen anpassen. Trendforscher sagen, dass variable Grundrisse und moderne Installationssysteme die Wandlungsfähigkeit des Bades künftig soweit erhöhen könnten, dass das Bad sich dem Leben seiner Nutzer leichter anpassen lässt – zumindest, wenn Renovierungsmöglichkeiten und Platzangebot die Voraussetzungen dafür bieten.

Keramag
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Schon heute müssen selbst normgerecht barrierefrei gestaltete Bäder längst nicht mehr so nüchtern aussehen wie noch vor einigen Jahren. Dabei fängt Barrierefreiheit schon ein ganzes Stück unterhalb der Normgebung an: mit einer offenen, großzügigen Badplanung, die sich vielen Einzelinteressen anpassen lässt und künftige Pflegesituationen mit einplant. Dazu gehören natürlich bodenebene Duschen, sensorgesteuerte Armaturen und Beleuchtungssysteme, programmierbare Wasseranwendungen oder pflegeleichte Oberflächen. Dennoch bleibt das Badezimmer in Zukunft lifestyle-orientiert, wird aber Optionen für die Integration zahlreicher technischer Hilfsmittel und Assistenzsysteme mit wohnlichem Design vereinen.

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© Villeroy & Boch

Ein weiterer zentraler, von Konsumenten gewünschter Aspekt ist die Nutzerfreundlichkeit im Sinne eines generationengerechten Bades. Eine neue Kategorie bei den generationsübergreifenden Produkten im Badezimmer ist das Dusch-WC. Für die Küche gibt es ständig neue Erfindungen: Spülmaschine, Mikrowelle und Magnetfeldherd erleichtern den Alltag. Im Badezimmer dagegen sind Patente rar. Designer Christoph Behling sieht hier jede Menge Potenzial, angefangen bei der Toilette. Gemeinsam mit dem Hersteller für Sanitärprodukte Geberit ist er angetreten, mit dem Komfort-WC AquaClean Mera das Bad aus der technologischen Agonie zu befreien. Innovative Funktionen wie Po-Dusche, Warmluftföhn, Geruchsabsaugung und Sitzringheizung sollen den Hygienealltag erleichtern.

© Geberit
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Der Designer Michael Schmidt (code2design) hat für den Sanitärspezialisten Keramag mit seiner Kollektion Silk aufgezeigt, dass altersgerechte Funktionalität und Wohnlichkeit im Bad kein Widerspruch sein müssen. „Durch den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft wird das Badezimmer in der Rangliste der Aufenthaltsorte in der Wohnung in seiner Bedeutung und Wichtigkeit an die erste Stelle rücken“, prophezeit Schmidt. „Wollen Mann und Frau möglichst lange zuhause leben, und das wollen laut vielen Untersuchungen über 90 Prozent, dann muss ein generationengerechtes, barrierefreies oder -armes Bad zum Standard werden. Solch ein Badezimmer ist dann übrigens auch für Kinder super gut geeignet, weil sicher“, berichtet der Designer weiter über das Zukunftsthema Nr. 1 im Badezimmer.

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