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Köln möbliert:
Elf Neuheiten der imm cologne zu Gast in Köln

© far.consulting, Koelnmesse

Die imm cologne ist eine Business-Messe. Hier kommt nur an, was fertig entwickelt, produktionstechnisch ausgefeilt, geprüft und für marktreif befunden wurde. Und das ist ein Qualitätskriterium, das seine eigene Faszination hat. Wie inspirierend der Gegensatz zwischen Perfektion und Improvisation sein kann, zeigt die nun schon im fünften Jahr stattfindende Kampagne Köln möbliert.

Die Fotos zeigen einige der ersten Neuheiten von imm cologne und LivingInteriors 2016, die zu diesem Zweck von den Ausstellern vorab zur Verfügung gestellt worden sind. Die gänzlich unterschiedlichen Objekte wurden innerhalb der Stadt Köln an öffentlichen und halb-öffentlichen Plätzen abgelichtet – am neuen Rheinboulevard, in einer der größten freitragenden historischen Hallen der Welt, vor einem wundervollen 50er-Jahr-Wandbild von Ernst Wille, im Keller der Design Post, in Bio`s Bar, in einer 1-Zimmer-Bibliothek mitten im Grünen und vor einer Tankstelle mit Kultfaktor. Die Aktion will die Möbel mitten in die Stadt hineintragen, die jedes Jahr Schauplatz einer der größten Einrichtungsmessen der Welt ist.

Die Outdoor-Kollektion „Thonet All Seasons“ von Thonet in der Abenteuerhalle Köln-Kalk © Karsten Jipp; Koelnmesse
Die Outdoor-Kollektion „Thonet All Seasons“ von Thonet in der Abenteuerhalle Köln-Kalk
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Die Stahlrohrklassiker aus der Bauhaus-Zeit erleben einen zweiten Frühling – und auch Sommer, Herbst und Winter. Denn die ausgewählten Entwürfe der Outdoor-Kollektion „Thonet All Seasons“, darunter die Freischwinger S 33 und S 34 von Mart Stam, bekommen einen neuen Anstrich und werden dank einer speziellen Technologie zu witterungsbeständigen und formschönen Begleitern auch im Außenbereich. Die auf der imm cologne 2016 erstmals präsentierten Modelle sind flexibel einsetzbar, nicht zuletzt aufgrund der breiten Farbpalette aus unterschiedlichen Gestell- und Gewebefarben. Somit bleiben die Möbel ein Hingucker in allen Jahreszeiten, draußen wie drinnen.

Sofa und Sessel der Kollektion Divanitas von Verzelloni im Gerling Quartier © Karsten Jipp; Koelnmesse
Sofa und Sessel der Kollektion Divanitas von Verzelloni im Gerling Quartier
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Nach 20 Jahren legt der italienische Polsterspezialist Verzelloni das Programm Divanitas wieder neu auf – eine Sitzmöbelkollektion, die sich durch ihr kurvenreiches und doch schlichtes, fast nordeuropäisches Design kennzeichnet. Entworfen wurde Divanitas bereits 1996 vom Studio Lievore Altherr Molina. Auf dem Foto im frisch renoviertem Chefbüro im Gerling Quartier macht das 2er-Sofa im aktuellen schwarz-weißen Hahnentritt-Mustereine bemerkenswert gute Figur. Begleitet wird es dabei von einem Sessel mit dazugehörigem Pouf in der Trendfarbe Senfgelb. Im ehemaligen Chef-Büro der Versicherungs-Persönlichkeit Hans Gerling scheint die Zeit still zu stehen, und doch ist der Neubeginn als Wohn- und Geschäftsviertel überall sichtbar.

Der Teppich Mamlin von Mischioff in der minibib im Stadtgarten Köln © Karsten Jipp; Koelnmesse
Der Teppich Mamlin von Mischioff in der minibib im Stadtgarten Köln
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Die „Minibib“ mitten im herbstlichen Stadtgarten – eine von mehreren in Kölner Stadtteilen verteilten, ausweispflichtfreien „Bücherbüdchen“ zur niederschwelligen Leseförderung – ist Schauplatz für eine Vorleserunde mit zauberhafter Aussicht. Auf dem brandneuen Teppich Mamlin von Pure-Aussteller Mischioff können Paul und Anne selbst den spannendsten Abenteuergeschichten folgen und sich dabei in die Natur hineinträumen, ohne das Gefühl von Geborgenheit zu missen.

LO12 und LH12 von der Müller Möbelfabrikation in Bio‘s Bar im Hotel Stadtpalais, © Karsten Jipp; Koelnmesse
Die Beistelltische LO12 und LH12 der Müller Möbelfabrikation in Bio‘s Bar im Hotel Stadtpalais,
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Mit einer Ablage aus gebogenem Metall, getragen von einem Fußgestell in Eiche massiv sind die beiden Beistelltische LO12 und LH12 der Müller Möbelfabrikation vielfältig einsetzbar. Dem exklusiven Ambiente von Bio’s Bar im Hotel Stadtpalais, in das sie so gut hineinzupassen scheinen, verleihen sie mit ihrer Trendfarbe Aqua eine frische Note. Mit vier Beinen ausgestattet ist das Modell als Einzelobjekt, aber auch in Kombination ein perfekter Begleiter als Beistell- oder Nachttisch.

Der Schreibtisch Sol von Team 7 in der Bibliothek des Hotels Stadtpalais © Karsten Jipp; Koelnmesse
Der Schreibtisch Sol von Team 7 in der Bibliothek des Hotels Stadtpalais
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Auf das Drängen seines Vaters musste der Kölner Maler Ernst Wille (1916-2005) eine Anstreicherlehre absolvieren, bevor er 1936 ein Stipendium für die Kölner Werkschulen erhielt, wo er bis 1940 studierte. Das frisch restaurierte, denkmalgeschützte Wandfresko entstand 1952 im Auftrag der Stadt Köln für die ehemalige Volksbücherei in Köln-Deutz (heute Hotel Stadtpalais) und stellt ein bedeutendes Zeitdenkmal dar. Es war eine der ersten Arbeiten Willes, der durch seine Kunst am Bau bekannt wurde. Der neue Schreibtisch Sol von Team 7 scheint wie für diesen Ort gemacht zu sein, ohne auf die modernen Fortschritte unserer Zeit zu verzichten.

Die Lampenserie Candyofnie von Fatboy in der Unterführung Nähe Hansaring © Karsten Jipp; Koelnmesse
Die Lampenserie Candyofnie von Fatboy in der Unterführung Maybachstraße
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Die Lampe Candyofnie von Fatboy sieht aus wie eine Mischung aus bunten Perlen und leckeren Süßigkeiten. Mehr als drei Billiarden(!) Kombinationsmöglichkeiten verspricht der Hersteller. Die bunten Lampen passen auch in das neue Lichtkonzept der Stadt Köln und des Energielieferanten RheinEnergie. Die Bahn-Unterführungen in der Maybachstraße (Nähe Hansaring) ist Teil des Lichtpassagen-Konzepts, das die Stadt für Besucher und Bürger durch eine bessere Ausleuchtung attraktiver und vor allem sicherer machen soll. Hier dürften jetzt selbst Kinder keine Angst mehr haben.

Das Outdoormöbel Anker von Extremis auf dem Vorplatz der Hohenzollernbrücke © Karsten Jipp; Koelnmesse
Das Outdoormöbel Anker von Extremis auf dem Vorplatz der Hohenzollernbrücke
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Der dreieckige Picknicktisch Anker von Extremis, an dem neun unternehmungslustige Köln-Touristinnen aus Spanien bequem Platz finden, hatte ein Stelldichein als unerwartetes und heiß begehrtes Outdoormöbel auf dem vielleicht schönsten Platz in Köln: dem Brückenkopf der Hohenzollernbrücke auf der Deutzer Seite mit Blick auf den Kölner Dom. Bis vor einigen Jahren führte eine Straße an diesen romantischen Ort, und man konnte mit seiner Liebsten den atemberaubenden Blick auf Rhein und Dom bequem vom Auto aus genießen. Heute kommen unzählige Touristen zu Fuß über die Hohenzollernbrücke auf die Deutzer Seite.

now! easy von Hülsta an einer alten Tankstelle im Agnes-Viertel © Karsten Jipp; Koelnmesse
now! easy von Hülsta an einer alten Tankstelle im Agnes-Viertel
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Beständig und variabel zugleich – das ist das Konzept von now! easy für modulares Wohnen von Hülsta. Schauplatz dieser Trendinszenierung in Weiß ist eine begehrte Tankstelle im Kölner Agnes-Viertel. Als eine der wenigen Niederflur-Tankstellen war sie bereits Schauplatz für zahlreiche Filme und Serien, ein echtes kölsches Original eben. Und der Mini im schicken Rot macht in diesem „rut un wiess“-Ambiente auch eine gute Figur.

Die Sauna S1 von Klafs in der Design Post © Karsten Jipp; Koelnmesse
Die Sauna S1 von Klafs in der Design Post
© Karsten Jipp; Koelnmesse

In den historischen Hallen der ehemaligen Paketpost in Köln-Deutz präsentieren normalerweise hochkarätige internationale Einrichtungsmarken ihre aktuellen Trends. Die Tiefgarage wurde nun Schauplatz einer spannenden Begegnung scheinbar unvereinbarer Gegensätze: heiß und kalt, Sport und Kunst, Sauna und Schrankmaß. Der entscheidende Clou an der Sauna S1 von Klafs ist nämlich ihr minimaler Platzbedarf, denn sie ist ein ausziehbares Klapp-Möbel. Im komplett eingefahrenen Zustand ist die S1 gerade einmal 60 Zentimeter tief – so wie ein herkömmlicher Schrank. Dennoch ist die S1 eine vollwertige, schicke Sauna mit Platz für Eishockey-Spieler und Eisprinzessinnen. Per Knopfdruck entfaltet sie sich in nur 20 Sekunden in eine funktionsbereite und annähernd drei Mal so tiefe Sauna.

Das Dusch-WC AquaClean Mera von Geberit © Karsten Jipp; Koelnmesse
Das Dusch-WC AquaClean Mera von Geberit
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Mit neuen Entwicklungen wie der patentierten WhirlSpray-Duschtechnologie und der TurboFlush-Spültechnik stellt Geberit in Köln auf der LivingInteriors das neue Dusch-WC Mera vor. Das erste Serienmodell fand hier bereits Einzug in die Umkleidekabine eines nicht unbedeutenden Fußballclubs. Die Chrom-Oberfläche der neuartig gestalteten Abdeckung verstärkt mit ihrem Spiel von Reflexionen den schwebenden Eindruck des WCs und bringt die rot-weißen Farben des Fußball-Nachwuchses geschickt ins Spiel. Natürlich kommt das Ergonomie-Wunder für das Badezimmer überall gut an – von der Bambini-Auswahl bis zur Alt-Herren-Mannschaft.

Das Waschbecken Artis von Villeroy & Boch im Großmarkt Köln © Karsten Jipp; Koelnmesse
Das Waschbecken Artis von Villeroy & Boch im Großmarkt Köln
© Karsten Jipp; Koelnmesse

Die Aufsatzwaschtische der neuen Serie Artis von Villeroy & Boch wollen mit einer besonders filigrane Keramik überzeugen. Die fein und leicht wirkenden Waschtische werden in vier Formen angeboten: rund, oval, rechteckig und quadratisch. Die tiefen, funktionalen Becken bieten neben einer attraktiven Optik auch besten Nutzungskomfort. Selbst Obst und Gemüse sieht in den klassischen Formen besonders attraktiv und edel aus, wenn man die schalenförmigen Becken – wie hier in der seit 1940 genutzten Kölner Großmarkthalle – frech in einen entsprechenden, kontrastreichen Kontext stellt.

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