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Ordnung zum Wohlfühlen

Fast nichts zu sehen: Das Soundpaneel der Serie Neo von Hülsta versteckt die integrierte Soundeinheit samt Kabel und bietet Raum für einen Flatscreen. © Hülsta
Fast nichts zu sehen: Das Soundpaneel der Serie Neo von Hülsta versteckt die integrierte Soundeinheit samt Kabel und bietet Raum für einen Flatscreen. © Hülsta

Es gibt Menschen, die sind spartanisch eingerichtet. Nichts Überflüssiges bevölkert die Wohnung. Dann gibt es diejenigen, die immer das Neueste vom Neuen haben wollen. Und diejenigen, die für ihr Leben gerne sammeln, die sich von nichts trennen können, alles aufbewahren. Wie ordentlich eine Wohnung aber letztlich aussieht, hängt nicht nur davon ab, wie asketisch oder sammelleidenschaftlich wir leben, sondern auch, ob wir uns Möglichkeiten schaffen, unsere Wohnaccessoires geordnet unterzubringen. Und es gibt Möbel, die uns dabei unterstützen.

Sound inside: In dem Board der Serie Twenty von Spectral verbirgt sich ein superflaches Soundsystem, das kabellos via Smartphone oder Tablet gesteuert werden kann. © Spectral
Sound inside: In dem Board der Serie Twenty von Spectral verbirgt sich ein superflaches Soundsystem, das kabellos via Smartphone oder Tablet gesteuert werden kann. © Spectral

Die meisten Ordnungsprobleme gibt es im Wohnbereich. Hier stoßen verschiedene Interessen aufeinander, hier lebt man, will entspannen, sich unterhalten (lassen), mitunter sogar arbeiten. Der Wohnbereich ist Kino, Konzertsaal, Bibliothek und Konferenzraum zugleich. Bei den Entertainmentlösungen haben wir dabei meist mit allerlei Kabeln zu kämpfen. Fernseher, Musikanlage, Blu-ray Player, Lautsprecher – alles will miteinander verbunden werden. HiFi-Möbel bieten hier Lösungen, die Kabelführung unsichtbar in Schienensystemen oder Fächern zu verstauen, sodass das häusliche Entertainmentcenter aufgeräumt wirkt. Aber warum nicht gleich das ganze Equipment verstecken? So lassen sich die Boxen mitsamt Verstärker komplett in Möbel integrieren. Musik und Filme per Stream ersetzen zudem CD- und DVD-Player mitsamt der dazugehörigen Medien und tragen so dazu bei, unsere Wohnungen weniger zu überladen. Und auch Fernbedienung, Tablet, Handy oder das aktuell gelesene Buch muss nicht auf dem Couchtisch liegen, sondern lässt sich in einem formschön verschließbaren Fach im Sofa selbst unterbringen.

Zwei Möbel in einem: Sekretär (geöffnet) und Kommode (geschlossen) OST von Schulte Design bietet Platz zum Arbeiten und Verstauen. © Schulte Design
Zwei Möbel in einem: Sekretär (geöffnet) und Kommode (geschlossen) OST von Schulte Design bietet Platz zum Arbeiten und Verstauen. © Schulte Design

In einer immer mobilen werdenden Gesellschaft sind die Grenzen zwischen Arbeit und Entspannung verschwommen, was bedeutet, dass wir einen Teil unserer Arbeit von zuhause aus erledigen. Das Schlafzimmer ist dabei häufig tabu, Platz für ein eigenes Arbeitszimmer nicht immer vorhanden. Doch sind unsere Arbeitszonen meist auch mit Unordnung verbunden und zum Aufräumen haben wir nach getaner Arbeit zu Hause manchmal einfach keine Lust mehr. Eine Lösung, die immer mehr Zuspruch findet, sind Arbeitsplätze, die unsichtbar werden, wenn wir sie nicht brauchen. Die Wiedergeburt des Sekretärs wird gefeiert: Als aufgeklappter Arbeitsplatz bieten die meisten Sekretäre ausreichend Raum für Monitor und Staufächer für Schreibutensilien und andere Dinge. Schubfächer geben der Tastatur einen Aufbewahrungsort. Viele dieser Platzwunder lassen sich sogar mit Licht und Steckdosen ausstatten. Und geschlossen sperren sie die Arbeit weg und verschließen den Blick auf herumliegende Papiere.

Nicht nur fürs Bad: Das Programm Universal Accessories von Axor kann als Einzel- oder als Systemlösung teilweise auch in der Küche eingesetzt werden. © Axor/Hansgrohe
Nicht nur fürs Bad: Das Programm Universal Accessories von Axor kann als Einzel- oder als Systemlösung teilweise auch in der Küche eingesetzt werden. © Axor/Hansgrohe

Auch das Bad nimmt einen immer bedeutenderen Status in unserem Zuhause ein. Damit einher geht der Wunsch nach einer wohnlichen Gestaltung, die besonders im Möbelbereich nach mehr Farbvielfalt und Funktionalität verlangt. Viele Sanitärunternehmen setzen daher bei ihren Möbelprogrammen auf ein aufgeräumtes Aussehen – außen wie innen. Ordnungssysteme sowie eine optimale Ausleuchtung mit LEDs sorgen dafür, dass in Schubkästen und Auszügen alles auf den ersten Blick gefunden wird. Kollektionsübergreifende Zubehör-Systeme bieten zusätzliche Ablagemöglichkeiten, Halterungen und Relings für eine übersichtliche Unterbringung von Badutensilien. Denn in einem aufgeräumten Bad kann man den Alltag leichter hinter sich und die Seele besser baumeln lassen.

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