Apps zum Einrichten

Die gesamte Wohnung neu gestalten und dabei nur den kleinen Finger krümmen: Mit Apps zum Einrichten ist das möglich. Smartphones und Tablets machen unseren Alltag immer wieder spannend, indem sie zugleich informieren und unterhalten. Auch die vier Apps, die wir heute präsentieren, sind für diese Funktionen perfekt geeignet. Sie können einfach zum Zeitvertreib abgespielt werden, zeigen aktuelle Trends und helfen beim Einrichten.

Mit der App „Home Design 3D Gold“ wird es fast kinderleicht, eine Wohnung einzurichten. Im 2D-Modus kann ein Grundriss gezeichnet werden, in dem über 800 Möbelstücke arrangiert werden können. Im 3D-Modus lassen sich dann auch noch Wand und Boden frei gestalten. Wer unschlüssig ist, wie ein bestimmtes Design an der gesamten Wand aussehen würde, der kann ein Foto hochladen und es als Tapete testen. Um möglichst authentisch zu erfahren, wie es sich in der Wohnung lebt, kann man sie mit einem Kompass ausrichten und den Sonnenverlauf beobachten.

© Home Design 3D Gold
© Home Design 3D Gold

„Autodesk Homestyler“ hilft dabei, die eigenen vier Wände umzugestalten. Nachdem das Foto des Zimmers online ist, kann auch schon los experimentiert werden: Neue Farben für Wand und Böden testen, Lampen und Bildern umarrangieren – sogar Regale können neu bestückt werden.  Wer sich dann vor der tatsächlichen Umgestaltung noch eine andere Meinung einholen möchte, der kann den fertigen Raum ganz einfach mit Freunden teilen.

Die App „Roomle“ setzt ebenfalls auf eine möglichst authentische Darstellung der neu entworfenen Räume. Ist der Grundriss gezeichnet, sind Tapeten und Böden gewählt und die Möbel platziert, dann kann der virtuelle Rundgang durch die Wohnung beginnen. Pluspunkt hier: Die Pläne können mit Roomle.com synchronisiert werden und so am PC oder Notebook weiterbearbeitet werden.

© Roomle
© Roomle

Last but not least: Die App „Adobe Kuler“. Sie hat sich ganz dem Thema Farbe gewidmet und bietet dazu jede Menge Inspiration. Nachdem ein farbenfrohes Muster, das man gerne verwenden möchte, fotografiert und in die App geladen wurde, zeigt diese blitzschnell eine Vielzahl an dazu passenden Farbtönen. Diese können dann noch individuell in Farbton und Sättigung angeglichen werden.

So viel Inspiration die verschiedenen Apps auch bieten, Showrooms und Fachgeschäfte sind nach wie vor unverzichtbar, wenn es darum geht, Möbel richtig „kennenzulernen“, denn das Probesitzen und Fühlen der Materialien ist noch nicht mit Smartphones und Tablets möglich. Einen tieferen Blick in die Einrichtungsbranche bietet die imm cologne. Hier präsentieren Designer und Hersteller unkonventionelle Objekte, die nicht in Apps eingebaut werden können.