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KFF kam mit einem Fundstück zur imm 2014

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Der Zufall schreibt oft die schönsten Geschichten. In diesem Fall beginnt sie mit einem Designwettbewerb des Formholzspezialisten Becker aus Brakel anlässlich der interzum 2013. In der Ausschreibung entdeckte KFF-Inhaber Karl-Friedrich Förster die Detailzeichnung eines Lounge-Sessels, die – wie sich bald herausstellt – aus dem Jahr 1967 stammte. Schnell ist mit dem Urheber, Innenarchitekt Dieter Sandrock, Kontakt aufgenommen und die Story nimmt ihren Lauf.

Als Geschäftsführer Jens Lewe mit dem mittlerweile pensionierten Innenarchitekten und Designer telefoniert, wird sofort ein Treffen vereinbart, zu dem Sandrock auch den alten Prototypen des „Fundstückes“ mitbringt. „Das war meine Abschlussarbeit für die Staatliche Werkkunstschule Kassel, an der ich bis 1967 Innenarchitektur studiert habe“, erzählt Sandrock dessen Geschichte. Der Sessel ist dann auch formal ein Kind seiner Zeit. Verchromter Flachstahl für Tragstruktur und Kreuzfuß, eine anspruchsvolle Formholzschale sowie eine ungewöhnliche Teilpolsterung waren die Zutaten. Nach der Präsentation in Lemgo war sich das KFF-Designteam spontan einig. Unter dem Namen DS sollte der Entwurf in die Kollektion aufgenommen und in Köln seine Premiere gefeiert werden.

Doch zunächst wurde mit Bedacht und Gespür für Modernität der Entwurf in unsere Zeit transformiert. Jetzt ruht die lederbezogene Schale auf einem dynamisch anmutenden Kreuzkufengestell mit Kunststoffgleitern. Geblieben, wenn auch leicht modifiziert, ist der markant geknickte Schalenrücken mit seiner bis zu den Lendenwirbeln reichenden Sitzpolsterung – auch nach 47 Jahren noch immer etwas Besonderes.

Dieser Meinung waren auch die Besucher der imm cologne, auf der KFF seine Neuheiten im Messesegment Pure 11 vorgestellt hat. Und auch bei der Standparty, auf der das 30jährige Firmenjubiläum ausgiebig gefeiert wurde, gehörte der DS zu den KFF-Highlights.

Weitere Informationen:
www.kff.de

Foto: KFF

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