monochrom

Als Adjektiv bedeutet monochrom einfarbig, als Substantiv verweist der Begriff auf ein einfarbiges Gemälde. Die ultramarinen, von buddhistischer Zen- Malerei beeinflussten Werke des französischen Malers Yves Klein (1928-1962) provozieren eine bis dato nur von Mark Rothkos Gemälden bekannte, durch Farbflächen erzielte meditative Versenkung in einen gegenstandslosen Raum, der nur durch die Farbe Tiefe gewinnt und ins Unendliche abzutauchen scheint. Ein gänzlich weißer Farbraum hat eine ähnliche Wirkung, wenn er dem Auge wenig oder keine Kontraste bietet.

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