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imm cologne 2009: Messe mit weltweiter Anziehungskraft

Das Big Business findet im kommenden Jahr vom 19. bis 25. Januar 2009 zur imm cologne statt. Ãœber 1.000 Aussteller aus mehr als 50 Ländern treffen in Köln wieder auf über 100.000 Besucher – davon kommen 36 % aus dem Ausland.

Dass Großereignisse wie die imm cologne auch im digitalen Zeitalter ihre Bedeutung behalten belegen nicht nur die harten Fakten. In der aktuellen Umfrage des Emnid-Instituts (im Auftrag des deutschen Ausstellungs- und Messeausschusses (AUMA) glaubt die deutsche Wirtschaft sogar, dass sich die Bedeutung von Messen noch weiter steigert. Große Unternehmen planen hiernach, noch häufiger auf Messebeteiligungen zu setzen.

Unternehmen die Anschluß an Europa suchen, wählen häufig den Weg über Deutschland, dessen Möbelindustrie 2007 mit einem Umsatz von rund 30 Mrd. US-Dollar (19,5 Mrd. Euro) und einer Exportquote von mittlerweile 40 Prozent in der obersten Liga westeuropäischer Möbelproduzenten mitspielt. Zum anderen bietet der deutsche Markt mit einem Importvolumen im Wert von 9 Mrd. US-Dollar gute Bedingungen für internationale Anbieter. Laut dem italienischen Möbelforschungsinstituts CSIL gaben die Deutschen 2007 rund 21,5 Mrd. US-Dollar aus.

In punkto internationale Vielfalt, Qualität der Kontakte und hochkarätige Besetzung können alle Unternehmen gleichermaßen mit einer erstklassigen Möbel-Show in Köln rechnen. Denn Köln ist nicht nur Standort der imm cologne, sondern auch Sitz zahlreicher Vertretungen internationaler Möbelgiganten.

Das Off-Programm in der Innenstadt gehört ebenfalls zum reichhaltigen Kölner Möbel-Mix. Denis Heylen, Präsident der European Federation of Furniture Retailers (FENA), über die imm cologne: „Jede Messe hat ihr eigenes Image. Die internationale Kölner Möbelmesse hat es geschafft, über die Jahre hinweg ein Profil als ernsthafter, unmißverständlicher und vertrauenswürdiger Branchenakteur zu formen. In bewundernswerter Weise wußte sich die Messe von einer Basismesse zu einer Show mit weltweiter Anziehungskraft zu steigern.“

Um ihre wichtige Rolle auszubauen, müsse die imm cologne – so bekundet der engagierte belgische Einrichtungshändler weiter – mitwirken an einem neuen, gemeinschaftlich geführten Dialog der europäischen Möbelbranche mit den Konsumenten. Messe, Aussteller und Händler sollten zusammen weiter denken als bisher, fordert Heylen. Die materiellen und sozialen Grundbedürfnisse der Menschen seien in weiten Teilen Europas längst befriedigt. Jetzt ginge es darum, den Kauf wertiger Möbel als eine glückliche machende Handlung zu kommunizieren. „Für diejenigen, die an das Glück des Menschen denken und nicht nur an die Produktionskosten eines Möbels, wird es auch eine Zukunft geben,“ resümiert Heylen.

Die Chancen für das internationale Geschäft mit Möbeln stehen nach Berechnungen des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM) gut. Von 2006 auf 2007 betrug die Jahreswachstumsrate 5,92 %. Was den Möbelkonsum in Deutschland betrifft, so könnte dieser einen Anschub vertragen. Um lediglich 3,7 % ist der Umsatz mit Möbeln von Januar bis Mai 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Angesichts einer hohen Exportrate dokumentieren diese Zahlen gebremste deutsche Konsumlust. Lust auf neue Möbel macht die imm cologne nichtsdestotrotz schon jetzt mit ihrer Vormesse-Kommunikation. Und ein Hauch von inspirierendem „American Spirit“ wird auch im Januar 2009 über die emotionalsten Präsentationen wehen.