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SB- und Mitnahmemöbel auf der imm smart

Die Zeitschrift „Neon“ feiert die neuen Downshifter, denen privates Glück wichtiger ist als beruflicher Aufstieg. Jugendliche Fashion-Freaks bestimmen auf Internetseiten wie styleclicker.com, wo es in Sachen Stil lang geht. Und Ikea Amsterdam gewinnt als Tauschmarktveranstalter kreative Ergänzungskäufer. Es ist viel in Bewegung auf dem Markt für Ersteinrichter und andere Mobilmöbel-Konsumenten.

Die passenden Wohnprodukte dafür gibt es auf der imm cologne 2009: Vom 19. bis zum 25. Januar findet in Köln wieder die internationale Möbelmesse mit einem umfassenden Mitnahme-Angebot statt. Halle 7 und 8, direkt am Nordeingang der koelnmesse gelegen, werden unter dem Label „imm smart“ zum Schauplatz für die schnellsten Möbel, die die Welt derzeit zu bieten hat. Aus über 20 Ländern stammen die Aussteller, die hier ihre neuesten Produkte für gewinnbringende Geschäfte anbieten.

Kim Primdahl Andersen, Vice President R&D des dänischen Mitnahmemöbelherstellers Tvilum-Scanbirk, über die Bedeutung des Messestandorts Köln: „Wir betrachten die imm cologne als die wichtigste Messe mit internationalem Auftritt. Unser Unternehmen exportiert in siebzig verschiedene Märkte und kann in Köln den Großteil der Kunden aus diesen Märkten begrüßen.“

Auch Michael Stiehl, Vizepräsident des Verbands der deutschen Möbelindustrie und Geschäftsführer des Schlafzimmerherstellers Rauch, weiß die ergiebige Business-Atmosphäre der Kölner Möbelmesse zu schätzen: „Besucher aus aller Welt können sich hier einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Produzenten verschaffen, wichtige Kontakte knüpfen und ihre Sortimentsentscheidungen treffen – und das in unterschiedlichen Warengruppen und in einer Vielfalt, die es sonst an keinem Messeplatz gibt.“

Was die aktuelle internationale wirtschaftliche Situation des SB- und Mitnahmesegments der Möbelbranche angeht, so stellt diese nach Einschätzung von Kim P. Andersen eine Herausforderung dar. Es sei ja kein Geheimnis, dass die Lage für langlebige Konsumgüter generell schwierig ist. In Bezug auf das eigene, über 1.700 Mitarbeiter umfassende Unternehmen rechnet er jedoch mit einem profitablen Jahresergebnis.

Michael Stiehl kommt ebenfalls zu einer verhalten optimistischen Einschätzung des Mitnahmesegments: „Es gibt auf Grund der nicht eindeutigen Abgrenzung der SB- und Mitnahmemöbel vom Gesamtmarkt keine zuverlässigen Statistiken über deren Marktentwicklung. Indikatoren für positive Tendenzen in diesem Geschäftsfeld sind aber die steigende Anzahl der Outlets sowie zunehmende Flächen, die im Handel mit SB- und Mitnahmemöbeln belegt sind.“

Und die weltweiten Wohntrends im Segment für SB- und Mitnahmemöbel? Kim P. Andersen hat diesbezüglich eine interessante Entwicklung beobachtet: „Vor einigen Jahren konnten wir mit relativ wenigen Formen und Farben den gesamten Weltmarkt bedienen. Momentan stellen wir fest, dass der Geschmack und die Ansprüche an Gestaltung, Farbgebung usw. sich in verschiedene Richtungen entwickeln und von Markt zu Markt immer individueller werden.“ Als eine weitere Tendenz führt Andersen die wachsende Beliebtheit von extremen Produkteigenschaften an. So werden beispielsweise ausgesprochen helle oder dunkle Farben bevorzugt, und sehr ausdrucksvolle oder sehr zarte Holzmaserungen.

Zumindest die hellen Farben kommen in der nächsten Saison überwiegend aus der Damen-Fashion ’08. Silber und Weiß sind in den Hallen 7 und 8 ebenso zu erwarten wie knallbunte, kontrastreiche Möbel-Einzelstücke. Gebrochene Töne, natürliche Oberflächenstrukturen und organische Formen, von öko-freundlichen Designern als attraktive Mahnmale ersonnen, fehlen ebenfalls nicht. Mitunter gipfeln diese Elemente in einem eigenwilligen Landhaus-Look mit einer Portion Glamour, oder im rustikalen Mix mit groben, rostigen Eisenmöbeln.

„Retrospection Forward“ – im Sinne einer innovativen Integration von verschiedenen Retro-Stilen – heißt so auch ein Trend, den das Zukunftsinstitut in seinem Lifestyle-Report 2008 als Forecast für 2009 nennt. Weitere heiße News: der „I-Podismus“ mit Produkten rund um den mobilen Musikdatenträger, und das Revival der „Ready-Mades“, also umgestalteter, bereits vorhandener Produktklassiker. Dezente und elegant niedrige Möbel, teilweise aus Massivholz oder mit dunklen und hellen Edelhölzern furniert, bilden dabei den Grundstock des „imm smart“-Angebots – genug Stoff in Köln also für jeden erdenklichen Styleklicker!