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News-Blog zur imm cologne 2011

Der modern gestylte Flur: Visitenkarte einer Wohnung

Dunkler Nussbaum wirkt stets edel und wertig. (Foto: hülsta/VDM)

Dunkler Nussbaum wirkt stets edel und wertig. (Foto: hülsta/VDM)

In US-Amerika kennt man ihn nicht, in Deutschland zieht er sich oft durch die ganze Wohnung: Der Flur. In Europa wurde er erfunden, als aus der ursprünglichen „Tenne“, dem Vorraum zum Bauernhaus, im Bürgerhaus ein erster Vorwohnraum wurde. „Der Flur gilt heute als Visitenkarte einer jeden Wohnung und ist für den ersten Eindruck verantwortlich“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

Der Flur ist den Deutschen wichtig. Das hat einen ganz praktischen Grund, denn es gibt Dinge, die im Flur untergebracht werden müssen. Mantel, Jacke, Tasche, Regenschirm, Hut, Handschuhe und Co., alles Dinge, die man nämlich ablegt, wenn man sein Zuhause betreten hat.

Einfache Haken an der Wand erinnern an den Keller, alles auf einen Haufen knüllen schadet dem Mantel und ist unansehnlich für sich und die Besucher. Somit wird klar, warum 88 % aller deutschen Haushalte eine Garderobe haben. Entweder eine Standgarderobe oder eine Wandgarderobe sind für Jacken und Mäntel unerlässlich. Daneben besitzen 53 % aller Haushalte einen Schrank im Flurbereich und 75 % sogar einen Schuhschrank.

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Design Characters: Experimente im Interior Design

Die grazile Dusch-Wannen-Kombination »Swan«.

Die grazile Dusch-Wannen-Kombination »Swan«. (Foto: Hasenkopf)

Mit der Reihe Design Characters will die Industrie-Manufaktur Hasenkopf bewusst bis an die Grenzen des Machbaren in Sachen Verarbeitung und Verformung mit den unterschiedlichsten Materialien wie Corian, Parapan oder Acryl gehen. Dabei geht es Hasenkopf nicht darum, Prototypen für spätere Serien zu entwickeln, sondern um Experimente mit Formen, Werkstoffen und Verarbeitungstechniken, die ausgefallene Individuallösungen aufzeigen und Architekten und Designern grenznahe Denkanstöße liefern sollen.

Hierzu werden bekannte Designer und Architekten gebeten, ihre Interpretation neuer Lebensräume für die Bereiche  zu entwickeln. In der bereits erschienenen ersten Sequenz wurden Objekte von Stuart A. Veech, Paul Flowers, Titus Bernhard und Peter Martin vorgestellt.

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Möbelindustrie mit ausgeglichener Halbjahresbilanz: Hoffnung auf Umsatzwachstum in 2010 bis zu 3 Prozent

Elmar Duffner, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie

Elmar Duffner, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie. (Foto: VDM/HDH)

Elmar Duffner, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, erklärt anlässlich der Jahres-Wirtschaftspressekonferenz des Verbandes am 26. August 2010 in Köln:

Krise überstanden
Nach schmerzhaften Rückgängen im Gesamtjahr 2009 von 11,4 Prozent kann die deutsche Möbelindustrie jetzt eine ausgeglichene Halbjahresbilanz 2010 vorlegen. Die Umsätze der Herstellerbetriebe liegen mit einem kleinen Minus von 0,4 Prozent auf 7,6 Mrd. € nahezu auf Vorjahresniveau. Damit ist die Krise auch für die heimische Möbelindustrie überstanden.

Kasten- und Küchenmöbel erfolgreich
Zum ausgeglichenen Halbjahresergebnis tragen vor allem die Kastenmöbelhersteller mit einem erfreulich deutlichen Umsatzplus in Höhe von 7 Prozent auf 3,1 Mrd. € bei. Auch die Küchenmöbelhersteller erzielten ein Plus und konnten ihren Umsatz um 0,4 Prozent auf 1,9 Mrd. € steigern.

Büromöbler spüren Trendumkehr
Eine rückläufige Geschäftsentwicklung mussten dagegen die Hersteller von Büromöbeln verkraften, deren Umsätze sich von Januar bis Juni 2010 statistisch um 9 Prozent auf rund 800 Mio. € reduzierten. Eine Erhebung des Verbandes der Büromöbelindustrie (BSO) sieht allerdings schon für das 2. Quartal eine deutliche Trendumkehr und spricht für diesen Zeitraum von einem Umsatzanstieg von 5,8 Prozent. Auch der Auftragseingang habe sich bei den Unternehmen deutlich verbessert.

Ladenmöbel stabil
Die Ladenmöbelhersteller lagen knapp 1 Prozent (-0,8 Prozent) unter dem Vorjahreswert und erzielten einen Umsatz von knapp 600 Mio. €.

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Patricia Urquiola und Harald Gründl über die Interior Trends 2011

Patricia Urquiola

Patricia Urquiola, Mitglied des Trendboards der imm cologne 2011. (Foto: E15)

„Unsere Aufgabe war es, die verschiedenen Erscheinungsformen der Trends zu betrachten“, rekapituliert die spanische Designerin Patricia Urquiola die Arbeit des Trendboards der imm cologne 2011. Für Patricia Urquiola ist diese Entwicklung richtungweisend: „Wir müssen begreifen, dass es heute ganz unterschiedliche Sichtweisen darauf gibt, was für die Menschen innovativ ist. Manchmal sind eine neue Interpretation von etwas Altem oder eine besonders einfache und intelligente Herstellungsmethode viel innovativer als ein neues Material oder eine innovative Technologie. Der Innovationsbegriff verändert sich. Für mich ist er eng verknüpft mit den Bedürfnissen der Menschen und mit der Art, wie wir die Dinge nutzen.“

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Design trifft Küche: Porsche Design und Poggenpohl verlängern Partnerschaft

Foto: Poggenpohl

Foto: Poggenpohl

Der Küchenhersteller Poggenpohl und Porsche Design haben ihre Lizenzpartnerschaft bis ins Jahr 2014 verlängert. Der Lizenzvertrag zwischen den beiden Premiummarken besteht seit der Entwicklung und Einführung der Luxusküche Porsche Design P´7340 im Jahr 2005. Die beiden Unternehmen vereinbarten darüber hinaus auch eine Option auf die Entwicklung und Produktion einer neuen Küche, deren Einstiegspreis unter dem bisherigen Luxusmodell P´7340 liegen soll.

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Patricia Urquiola, Defne Koz, Harald Gründl, Martin Leuthold, Marco Velardi: Trendboard der imm cologne in völlig neuer Besetzung

Was ist eigentlich wirklich neu an den Interior Trends 2011? Welche Gemeinsamkeiten verstecken sich hinter den immer zahlreicher und heterogener werdenden Trends und Produktneuheiten? Und was unterscheidet sie? Was treibt die Designer an? Was sehen die Konsumenten in den Designentwürfen?

Das Trendboard der imm cologne, das dieses Jahr in völlig neuer Besetzung zusammengetreten ist, um die Trends in der Einrichtungswelt zu analysieren und in die Zukunft zu projizieren, diskutierte über Phänomene wie Individualisierung, Nachhaltigkeit, Stilentwicklungen, Materialien, Farben und Formen.

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Weltwissenstruhe: Möbelstück fördert die Kreativität von Kindern

Dass mit Händen und Augen erfahrbare Alltagsgegenstände manchmal mehr über unsere Kultur aussagen als wissenschaftliche Traktate, wird jedem klar, der in die strahlenden Augen spielender Kinder schaut oder in die ausgegrabenen Wohnzimmer des antiken Pompeji. Möbel, Haushaltsgeräte, Werkzeuge und Spielsachen verkörpern Alltagsrituale, Lebensstil, Handwerkskunst und ein über Generationen weiter getragenes Wissen um die Naturgesetze.

Die Weltwissenstruhe soll dazu beitragen, dass diese Dinge im beschleunigten Computerzeitalter nicht verloren gehen. Bei dem vom Deutschen Jugendinstitut in München (Dr. Donata Elschenbroich) entwickelten Projekt geht es darum, ein Kind in seinen frühen Lebensjahren mit Alltagsgegenständen vertraut zu machen – zum Beispiel aus dem Haushalt mit Nudelbrett, Handquirl oder Mörser, aus dem Handwerk mit Wasserwaage, Handbohrer oder Feile oder mit Spielzeug wie Jojo, Brummkreisel oder Fernrohr.

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Wenn der Mond aufgeht über der imm cologne …

… dann erwacht die Halle 11 zum Leben. Während des betriebsamen Gedränges an den sechs Messetagen der imm cologne übersieht man sie fast, die Schönheiten aus Holz, Metall, Kunststoff, Lack, Leder und Textilien. Und manchmal entfalten die Inszenierungen, die der Einrichtungsmesse ihren Charme geben, ihren Zauber erst, wenn die vielen Schaulustigen sich verzogen haben und das Flutlicht ausgeschaltet wird.

Normalerweise sehen dann nur noch die Nachtwächter, was sich in den Messehallen zu Cölln so tut. Da klappert und raschelt, knarzt und klickt, blitzt und räkelt es manchmal, dass man schon fast an die Heinzelmännchen glauben möchte. Doch es sind nur die üblichen Verdächtigen, die die Möbel und bühnenreifen Aufbauten ganz für sich alleine haben wollen: Fotografen, Stylisten, Designer, Filmemacher.

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[D3] Contest: Die nächste Designergeneration

Im Auftrag der Koelnmesse kuratiert und organisiert der Rat für Formgebung/German Design Council in diesem Jahr zum vierten Mal unter dem Titel D3 Contest die Ausstellung und den Preis für Nachwuchsdesign auf der imm cologne 2011, der internationalen Einrichtungsmesse.

Nominiert und ausgestellt werden zum achten Mal in Folge bis zu 30 aktuelle Arbeiten von Designstudierenden und jungen Designern aus aller Welt. Aus dieser Auswahl kürt die Jury des zur imm cologne stattfindenden Ausstellerwettbewerbs interior innovation award cologne 2011 die drei talentiertesten internationalen Nachwuchsdesigner 2011. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, und die nominierten Teilnehmer werden aktiv in die  der imm cologne eingebunden. Einsendeschluss ist der 17. September 2010.

Zu den Ausschreibungsunterlagen: http://www.german-design-council.de/fileadmin/Ausschreibungen/D3Contest2011_application_form_s.pdf

Lebensraum Wohnzimmer: Fußball ist nur ein Aspekt

interlübke-cube-1: Puristische Möbel bieten eine Fülle an Lebensraum. (Foto: interlübke/VDM)

Die meisten Deutschen haben das Fernsehen im Wohnzimmer. Doch allein zum Fernsehgucken ist das Wohnzimmer viel zu schade. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in den offenen Grundrissen das einst abgetrennte Wohnzimmer heute integraler Bestandteil einer Neubauwohnung ist. Hier verschmelzen die Kernbereiche Kochen-Essen-Wohnen immer mehr zu einer Einheit. Aber auch beim traditionellen Grundriss verändert das Wohnzimmer seinen Charakter. “Wohnzimmermöbel sind heute eine Kombination aus Komfort, Funktion und gutem Design“, weiß Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.

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