imm cologne

Wohnen. Einrichten. Leben.

19. - 25.01.2015

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(So lebt die Welt in) Dubai: Ein Märchen aus Tausendundeiner Pracht – Teil 2

Dubai ist Design. Bis 2015 soll Dubai neuer Standort für die internationale Design-Szene werden. Im sogenannten „Dubai Design District befinden sich schon jetzt zehn Gebäude in den Startlöchern. Das Viertel soll zum Zentrum und wichtigstem Ort der Design-, Mode- und Luxusindustrien im Nahen und Mittleren Osten werden und lokale und regionale Designer gefördert werden. Neben Immobilien für Wohnraum, Handel, Gastgewerbe und Hotels entstehen dort eine attraktive Uferpromenade und ein Amphitheater. Kennzeichen sollen außerdem ausgeprägte öffentliche Plätze sowie ein einzigartiges Straßenmobiliar sein. Bereits etabliert haben sich die „Dubai Design Days“, eine Kunstmesse für kostbare, limitierte Design-Stücke, die heute wie Kunstwerke gehandelt werden und mit denen man die wohlhabende Kundschaft in der Region auf sich aufmerksam machen will. Bereits zum dritten Mal wurde in 34 Galerien aus 20 Ländern ein breit gefächertes Angebot an zeitgenössischem Design präsentiert, eine Mischung aus aktuellen Arbeiten, gemischt mit Crossover-Kompositionen zwischen Design und Kunst und klassischem Design des 20. Jahrhunderts. Galerien mit internationalem Renommee aus Mailand, London und Paris liefern sich hier einen Schlagabtausch und Galerien aus Dubai, Qatar und Kuwait eröffnen einen Einblick in die Designcommunity der arabischen Welt.

K wie Kultur. Immer wieder wurde Dubai nachgesagt, vor lauter populären Events zu wenig für die anspruchsvolleren kulturellen Bedürfnisse zu bieten. Die Stadt scheint sich diese Kritik zu Herzen genommen zu haben. Kultur wird in Dubai mittlerweile nicht nur mit großem K geschrieben, es ist außerdem auch noch fett markiert. „Downtown Dubai“, ein Stadviertel, welches sich in den letzten Jahren zu einem kulturellen Mittelpunkt entwickelt hat, dient da als bestes Beispiel. Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen wurden dort mehrere Kunstskulpturen installiert und das neue Opernhaus dient nicht nur als Restaurant sondern auch als ganzheitliches Kulturzentrum. Und wenn man einmal genauer hinschaut, dann merkt man, dass in Dubai vor allem die Menschen selbst ein großes Stück Kultur ausmachen.

Downtown Dubai Downtown Dubai

Es gibt sie immer noch, die Sheikhs in weißen Roben und die Frauen mit ihren bodenlangen Gewändern, die reichlich mit bunten Fäden, Gold und Silber bestickt sind. Auch an der Gastfreundschaft, die zu den höchst geschätzten Tugenden der arabischen Welt gehört, hat sich zwischen futuristischen Wolkenkratzern aus Stahl und Glas nichts geändert. Das kulturelle Bewusstsein spiegelt sich auch bei den einheimischen Designern wider. So sagt zum Beispiel der Designer Khalid Safar, dass Design keine kulturellen Grenzen kennt und eine universelle Sprache der Ästhetik, Kraft und Funktion spricht. Was für ein Motto! Mit seinen Objekten und Möbeln hat er es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen eine Geschichte zu erzählen. Und wenn Geschichten erzählen nichts mit Kultur zu tun hat, dann müsste so manche Definition in den Lexika umgeschrieben werden.

(So lebt die Welt in) Dubai: Ein Märchen aus Tausendundeiner Pracht – Teil 1

Groß, größer, Dubai. Es war einmal eine Stadt am Fuße des Persischen Golfs, die den Grenzen des Möglichen eine ganz neue Bedeutung zukommen ließ. Nein, viel mehr noch: Sie kannte sie gar nicht erst. Die Rede ist von Dubai, Stadt der Superlative aus Tausendundeiner Pracht. Im Gegensatz zu den ähnlich lautenden morgenländischen Erzählungen handelt es sich hierbei aber nicht um ein Märchen, sondern um eine tatsächliche Begebenheit. In nur wenigen Jahrzehnten wurde die Millionenstadt wie von Geisterhand erbaut und noch heute sprießen dort Hochhäuser wie Pilze aus dem Boden. Wer der Hauptstadt des gleichnamigen Arabischen Emirates zum ersten Mal die Ehre erweist, der muss fast schon Angst haben, dass ihm die Augen aus dem Kopf fallen. Die Liste von Umschreibungen, wie man sich beim ersten Besuch dieser Metropole fühlt ist unzählig erweiterbar, in jedem Fall hat wohl jede einzelne mit Gänsehautfeeling zu tun. Die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate repräsentiert dabei vor allem eines: Luxus. Wer diese fünf Buchstaben in sein Navigationsgerät eingibt, wird definitiv auf schnellstem Wege nach Dubai geleitet. Gehen Sie nicht über Los, aber nehmen Sie den Überfluss mit. Kein Einkaufszentrum scheint zu groß, kein Gebäude zu hoch, kein Projekt zu ausgefallen, als dass es nicht hier verwirklicht werden könnte. So warten der höchste Turm der Welt und das bisher einzige Sieben-Sterne-Hotel weltweit immer noch auf Ihresgleichen.

Dubai Skyline by A VahanvatyDubai Skyline by A. Vahanvaty

F wie First Mover. Selbst eine Inselgruppe wird in Dubai nicht einfach nur künstlich angelegt, sie wird designed. Bei einem der größten Vorhaben der Gegenwart und der Zukunft zugleich werden im Rahmen von „The Palm“ zwei riesige, künstliche Inseln vor der Küste in das Meer gebaut, die jedwede Vorstellungskraft übersteigen. „Palm Jumeirah“ und „Palm Jebel Ali“, die auch Palmeninseln heißen, werden seit 2001 auf einer Fläche von 50 Quadratkilometern und entlang von 120 Kilometer langen Sonnenstränden in Form einer Palme angelegt. Ein Stamm, Palmenwedel und ein sie umgebender Sichelmond bieten aus der Vogelperspektive einen ganz besonderen Blick auf Dubai. Diese größten Inseln, die jemals von Menschen geschaffen wurden, sind so gigantisch, dass sie selbst aus dem All noch mit bloßem Auge zu erfassen sind.

The Palm by InspiredinDesMoinesThe Palm by InspiredinDesMoines

Doch Dubai wäre nicht Dubai, würde es sich nicht immer wieder selbst übertreffen: Ein jeder der eines Tages in die Vereinigten Arabischen Emirate reist, setzt es sich wahrscheinlich zum Ziel einmal das höchste Gebäude der Welt zu besichtigen. Mit einer Höhe von 828 Metern setzt sich der „Burj Khalifa“ in der Skyline Dubais deutlich von den anderen Gebäuden ab und ist mit seinen 189 Etagen über den Wolken ein eher einsamer Zeitgenosse. Dieser Turmbau zu Dubai ist der Gipfel des Größenwahns und bricht so manchen Weltrekord. Er besitzt nicht nur die höchste Aussichtsplattform, sondern auch das höchste Restaurant der Welt. Da ist es wahrscheinlich kaum noch erwähnenswert, dass man an zwei Goldautomaten im Burj Khalifa wie an einem Geldautomaten Goldbarren von bis zu einer Unze abholen kann. Kaum vorzustellen, dass sich hier, wo heute knapp zwei Millionen Menschen leben, bis vor wenigen Jahren noch kilometerlang ein karges Wüstengebiet erstreckte.

Burj Khalifa by karmadudeBurj Khalifa by karmadude

 

 

Chinesischer Entwurf auf der imm cologne 2015: „Das Haus“ als raffiniertes Design mit sinnlicher Ästhetik

imm cologne 2015 Das Haus

Bislang stand „Das Haus – Interiors on Stage“ unter dem Einfluss kreativer Ideen und spannender Elemente aus den Designzentren London, Italien und Dänemark. Auf der imm cologne 2015 wird die Installation nun die Grenzen der europäischen Designszene sprengen und im Glanze hochkarätiger Impulsgeber aus China erstrahlen. Denn als Guests of Honour wird eines der weltweit einflussreichsten Kreativteams die Messe besuchen und die Simulation des rund 240 Quadratmeter großen Wohnhauses gestalten: das Neri&Hu Design and Research Office, bestehend aus den chinesischen Architekten Lyndon Neri und Rossana Hu.

Neri&Hu gilt als das progressivste Architekturstudio Chinas und ist auch im Bereich des Interior Designs international erfolgreich. Das Architektenpaar gestaltet zudem Designobjekte wie Möbel und Accessoires, aus denen eine ganz eigene Ästhetik hervorgeht. Die Objekte kombinieren die Reduktion der chinesischen Formvielfalt mit westlichen Elementen und lassen Formen und Materialien sinnlich und raffiniert erscheinen. Trotz des östlich geprägten Flairs überzeugen die beiden Designer vor allem mit einer modernen Linie, die ganz im Sinne der imm cologne steht – zukunftsorientiert, praktikabel und authentisch.

Design als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit
Das Designer-Duo ist für sein Interesse an räumlichen Beziehungen bekannt und auch das spielt für „Das Haus“ eine große Rolle, denn hier sollen sowohl Möbel und Farben als auch Materialien und Beleuchtungen von den Designern umgesetzt werden. Dick Spierenburg ist Creative Director der imm cologne und schätzt den Erfahrungswert von Neri&Hu als ganzheitliche Gestalter sehr: „Wir haben mit Neri&Hu ein Architekten-Paar gefunden, das schon länger damit experimentiert, ihren Gebäuden mit selbst entworfenen Möbeln und Ausstattungselementen auch eine charakteristische innere Dimension zu geben.“

Zudem seien die urbanen Zentren Chinas derzeit eine wichtige Inspirationsquelle. Mit Neri&Hu können diese Impulse nach Deutschland geholt und im Rahmen einer internationalen Einrichtungsmesse präsentiert werden. Der Creative Director ist sicher, dass alle Seiten von der Ausstellung profitieren werden. „Mit „Das Haus“ können Neri&Hu ihre eigenen Erfahrungen frei weiterentwickeln und dabei neue Richtungen entdecken. Daraus kann sich etwas sehr Spannendes
entwickeln“, so Spierenburg.

(So lebt die Welt in) Moskau: Zurück in die Zukunft – Teil 2

Moskau ist das Herzstück Russlands. So alt die Geschichte und Architektur der Stadt, umso jünger und mutiger ist ihre Designszene. „Parasit Office“ vom Architektenteam za bor architects ist ein wahres Exempel für die Kreation neuer städtischer Kreativität in Kombination mit Arbeitsräumen. Das 230 m² große Büro schwebt regelrecht zwischen zwei Wohnhäusern und gebraucht so den ungenutzten Raum ohne die Durchfahrt zum dahinterliegenden Innenhof zu blockieren. Eine ganz andere Art des Schlafens kann man seit Kurzem inmitten des Zentrums auf der Tverskaya Straße erleben. Ganz nach japanischem Vorbild wurde dort Moskaus erstes Kapselhotel eröffnet, ein modulares Schlafboxsystem, das sowohl Einer-, Zweier- als auch Dreierstockbetten als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung stellt. Da bettet es sich doch mal ganz anders als im ewig gleichen Hotelzimmer oder Hostel. Spartanisch und stylisch zugleich…

 

Moskau_Sleepbox Hotel

Moskauer Sleepbox Hotel

 

„Alles wird gut.“ Kommt man nach Moskau, sollte man zumindest diesen einen Satz in der Landessprache beherrschen. Es gibt wohl keine drei Wörter, die je besser zu einer Stadt gepasst hätten. Und auch, wenn man tatsächlich etwas russisch in seinem Wortschatz beherbergt, reicht es meist nicht aus die Sprache nur zu verstehen. Man muss sie sprechen. Möchte man in Moskau mit den Einheimischen auch auf Augenhöhe kommunizieren, sollte man sich in jedem Fall mit ihrer Kultur beschäftigen, ihre Redewendungen kennen und vielleicht auch das ein oder andere ihrer Bücher gelesen haben. Besonders praktisch ist dies z.B. auch, wenn es um das Fernsehprogramm geht. Abgesehen davon, das in Moskaus Flimmerkisten fast nur Seifenopern und schlechte, amerikanische Filme gezeigt werden, fehlt von Synchronisation und Untertiteln jegliche Spur. Männliche und weibliche Übersetzer übertönen auf Russisch die jeweilige Originalsprache und erklären mit ihren Worten das soeben Gesehene. Auch sich in Geduld zu üben gehört in Moskau zum Alltag einfach dazu. Kilometerlange Staus, überfüllte U-Bahnen, Taxifahrer, die von Touristen doppeltes Fahrtgeld kassieren, Schlange stehen und vereiste Bürgersteige tun ihr übriges und führen das ein oder andere Mal zu einem leichten Kulturschock.

Eine Stadt verändert ihr Bild. Hypermoderne, prunkartige Wohndomizile, 30-stöckige Wolkenkratzer und Appartements für die aufsteigende Mittelklasse gesellen sich heute zu den restaurierten Prachtbauten und Kathedralen aus alten Tagen. Ihre gläsernen Fassaden spiegeln den neu gewonnenen Wohlstand wider. Das Lebenstempo der Stadt, die auch gerne mal „Russisches Manhattan“ genannt wird, ist agiler geworden. Empfänge, Konzertabende und Ausstellungseröffnungen bestimmen jetzt das gesellschaftliche Leben. Man ist immerzu auf dem Sprung, bespricht in Coffeeshops das zuletzt gelesene Buch oder heißt in Clubs die Nacht willkommen. Ein neues russisches Selbstbewusstsein entsteht, während die Restaurants, Bars und Cafés der Stadt eine offene, lebensbejahende Ausstrahlung verleihen. Was zumindest die russischen Sitten und Gebräuche angeht, hat sich in Moskau nicht allzu viel geändert. Und das ist auch gut so. So bleibt das viele Geschirr während der ganzen, meist üppigen Mahlzeit auf dem Tisch stehen. Es wird nichts weggeräumt, sondern es kommt immer mehr hinzu. Und die Gläser werden immer bis zum Rand gefüllt.

Moskau. Man muss sich auf die Stadt einlassen, um sie richtig kennen und lieben zu lernen, ihr mit einem Lächeln begegnen. Und dazu gehört es z.B. auch den Wodka in Karaffen zu bestellen und den Taxifahrern ein dickes Trinkgeld zuzustecken. Denn dann bedankt sie sich, so wie sie ist, und legt einem die Moskwa zu Füßen.

(So lebt die Welt in) Moskau: Zurück in die Zukunft

 

 

(So lebt die Welt in…) Moskau: Zurück in die Zukunft

Wie zu Herrschaftszeiten: Führt einen der Weg durch die Bahnhöfe der Moskauer Metro, stellt sich so manches Mal das Gefühl ein, die Zeit wäre stehengeblieben. Es erweckt geradezu den Eindruck man befände sich wieder zu Zeiten der großen russischen Herrscher und streife durch die Flure der alten Paläste. Ein Hauptbahnhof? Fehlanzeige. Gleich mehrere pompöse Bahnhöfe – in den Jahren des Kommunismus erbaut – sollten in den 30er Jahren als Paläste und Herrenhäuser des Volkes dienen. Die bestechende Schönheit der prächtigen und großzügigen Vestibüle und unterirdischen Hallen machen die Moskauer Metro so einzigartig: Labrador, Granit, Porphyr, Kieselmangan und Onyx sind nur fünf der insgesamt 20 verschiedenen Bausteine, die bei ihrer Entstehung verbaut worden sind. Reliefs und Skulpturen, gewaltig anmutende Arrangements aus Malerei, Glas und Mosaik, von führenden Künstlern des Landes verziert – sie bilden ein wichtiges Beispiel für die Synthese verschiedener Kunstarten. Auf diese Weise hat jeder Bahnhof sein eigenes, einzigartiges Gesicht. Steigt man dann am U-Bahnhof Roter Platz aus und läuft die Treppen nach oben, sieht es auch bei Tageslicht an vielen Plätzen und Ecken ähnlich aus. Die Geschichte Moskaus und des Landes sind untrennbar mit dem Stadtbild verwoben. Schon allein für einen Tag sollte man nach Moskau kommen, um die majestätische Gebäudezusammenstellung der italienischen und russischen Baumeister zu bewundern. Auch mehrere Jahrhunderte später inspirieren sie noch heute die Architekten für ihre Projekte.

Ein Bahnhof der Moskauer Metro – führende Künstler des Landes verzierten die unterirdischen Hallen und schufen wahre Prachtbauten

Mekka der Maßlosigkeit. Moskau hat den Ruf die dekadenteste und teuerste Metropole der Welt zu sein. Es gibt wohl nichts, was man in Moskau nicht bekommen könnte – zumindest nicht für Geld. „Wäre Marie-Antoinette noch am Leben, dann wäre das wohl ihr Restaurant“, schrieb einst die New York Times über die Moskauer Chinoiserie Turandot. Zwischen Gold, Marmor und Harfenklängen und bei mariniertem Tintenfisch und mit Tee geräuchertem Schweinefleisch lässt es sich hier speisen wie es der einstigen Königin von Frankreich nur so gefallen hätte. Der Gebäudekomplex aus drei Stadtpalästen ist mit seiner asiatischen Fusion-Küche und Elementen des Rokoko ein echtes Gesamtkunstwerk. Und auch das Szene-Restaurant Pushkin am Prachtboulevard Tverskoy begnügt sich bei seiner Innenarchitektur nicht mit den eher üblichen Gaststätten-Räumlichkeiten, sondern erstreckt sich über drei Ebenen in einem Palast im Empirestil. Ein alter Aufzug bringt die Gäste von der Garderobe im Untergeschoss hinauf in die feierlichen, vom Kerzenschein beleuchteten Speisesäle. Selbst die Kellner tragen hier einen altmodischen Backenbart und Krawattentuch. Man würde nicht im Traum daran denken, dass das Restaurant selbst keinen Tag älter als 14 Jahre ist. So etwas gibt es eben nur in Moskau. Erst hinter den Türen des Cafés befindet sich dann wieder das neue Jahrtausend.

(So lebt die Welt in) New York City: I want to be a part of it, New York, New York…Liebeserklärung an eine Stadt (Teil 2)

Nutzung nach Creative Commons, Manhattan/The Waterfront, Jersey City, NJ, Vereinigte Staaten, aufgenommen von photophilde, http://bit.ly/1kSoXYf

Nutzung nach Creative Commons, Manhattan/The Waterfront, Jersey City, NJ, Vereinigte Staaten, aufgenommen von photophilde, http://bit.ly/1kSoXYf

Zeige mir, wie Du wohnst, und ich sage dir, wer du bist!

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(So lebt die Welt in) New York City: I want to be a part of it, New York, New York…Liebeserklärung an eine Stadt (Teil 1)

Es ist 07.00 Uhr morgens in der „Stadt, die niemals schläft“. Die Sonne wirft ein sattes Rot auf die wohl berühmteste Skyline der Welt. Beton kann so herrlich sein! New York City, die faszinierende Stadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten, ist eine lebende Legende sowie eines der gefragtesten Reiseziele der Welt. Wer das erste Mal nach Nordamerika kommt, den zieht es unter Garantie auch nach New York. Zahllose Male wurde „Die Hauptstadt der Welt“ besungen und in Filmen und Serien gleichermaßen um einen Gastauftritt gebeten.

Nutzung nach Creative Commons, Manhattan/The Waterfront, Jersey City, NJ, Vereinigte Staaten, aufgenommen von photophilde, http://bit.ly/1kSoXYf

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(So lebt die Welt in) Kapstadt: Inspiration vom äußersten Zipfel des Atlantiks (Teil 2)

Identitätsstiftendes Design.

Südafrika hat sich in den letzten 20 Jahren enorm verändert, die Apartheid hat es längst hinter sich gelassen. Dieser Umschwung spiegelt sich vor allem in den beiden Städten Kapstadt und Johannesburg wieder. Einer der renommiertesten Interiordesigner Kapstadts ist Haldane Martin, dessen Sessel Zulu Mama Chair Symbol einer neuen südafrikanischen Designidentität geworden ist. In seinem Studio verbindet er durch die Kombination von einheimischen Korbgeflechten und modernen Materialien Südafrikas Wurzeln mit einer neuen Realität. Das Land erfindet sich kulturell neu, was sich vor allem in der Designszene widerspiegelt. So sagt Martin, er wolle Designs entwickeln, die vor allem seine Landsleute inspirieren und zur Weiterentwicklung der Kultur beitragen sollen.

Nutzung nach Creative Commons, Haldane Martin & Zulu Mama (landscape)- photo Jan Verboom, Haldane Martin, http://bit.ly/1nmjZn5

Nutzung nach Creative Commons, Haldane Martin & Zulu Mama (landscape)- photo Jan Verboom, Haldane Martin, http://bit.ly/1nmjZn5

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(So lebt die Welt in) Kapstadt: Inspiration vom äußersten Zipfel des Atlantiks (Teil 1)

New York, London, Barcelona – es kommen einem einige Metropolen in den Sinn, wenn die Rede von weltweiten Design-Hotspots ist. Doch die Gleichung ist nicht ganz vollständig, fehlt noch eine Unbekannte vom äußersten Zipfel des Atlantiks darin: Kapstadt, Weltdesignhauptstadt 2014. Warum Kapstadt?, mag da der ein oder andere denken. Warum nicht?, würde so mancher Kapstädter und Kenner der Stadt antworten. Dabei scheint das Kapland mit seinen unendlichen Weiten, Berg- und Tallandschaften und bunten Gärten direkt der Feder eines Designers entsprungen zu sein. Und nicht zu vergessen der kapholländische Stil der Häuser, der der Region durch praktikable Schnörkellosigkeit, symmetrische Linien und Gemütlichkeit sein Markenzeichen verleiht. Typisch sind auch die reinweißen Außenwände, das Reetdach und der gebogene Giebel. Ein dicker Putz soll vor den klimatischen Bedingungen schützen. Im Stadtzentrum zeigt Kapstadt dann aber erst seine wahre Vielfalt und Eigensinnigkeit, ausgedrückt in einem Stilmix der Architekturen, der von Art Déco über britischen Kolonialstil bis hin zum Baustil der 70er Jahre reicht und in den bunten Malayenhäuschen am Bo-Kaap gipfelt. Nicht umsonst wird Kapstadt als Perle Südafrikas bezeichnet.

Nutzung nach Creative Commons; Bild: zuidafrika-201, Cape Town, Bo-Kaap, Urheber: Vaiz Ha, http://bit.ly/1qWwVQN

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Architektur als Organismus – Ein Gespräch mit DMAA Delugan Meissl Associated Architects

Delugan Meissl Associated Architects in Wien gehört seit seiner Gründung zu den international meist beachteten Architekturbüros. Durch aufsehenerregende Bauten, den Willen zum Experiment und die Verbindung von Realismus und visionärem Denken positioniert sich das Team unter Leitung von Elke Delugan-Meissl, Roman Delugan, Dietmar Feistel und Martin Josst im internationalen Architekturdiskurs. Im Interview sprechen Roman Delugan und Martin Josst über Industriedesign, Architektur als Organismus und über reale Kommunikation als Thema der Zukunft.

Partner bei DMAA: Roman Delugan (v.l.), Elke Delugan-Meissl, Martin Josst und Dietmar Feistel, Foto: DMAA

Partner bei DMAA: Roman Delugan (v.l.), Elke Delugan-Meissl, Martin Josst und Dietmar Feistel, Foto: DMAA

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