Vortrag in The Stage von Martina BrĂŒĂŸel:
Wasser wirkt. Das Bad als Gesundheitstempel

© Aqua Cultura
© Aqua Cultura

Gesundheit ist einer der aktuellen Megatrends und nimmt durch die Ausbreitung in allen Lebensbereichen Einfluss auf den Menschen und sein Verhalten. Gesund sein bedeutet fĂŒr die meisten sich wohlzufĂŒhlen und eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu besitzen. In ihrem Vortrag beschreibt Martina BrĂŒĂŸel einen Megatrend, der auch den privaten, individuellen Wohnraum beeinflusst und die damit verbundene Architektur – im Besonderen die Badarchitektur.

Design-Geschichte zum Anfassen

© GAG Köln
© GAG Köln

Die Germaniasiedlung in Köln-Höhenberg, zehn Autominuten von der Koelnmesse entfernt, ist fĂŒr sich alleine schon eine architektonische Besonderheit. Zwischen 1920 und 1928 auf dem ehemaligen GelĂ€nde der Zeche „Germania“ errichtet, waren zum Teil namhafte Architekten an der Planung beteiligt. Heraus kamen verschiedene Baustile der Weimarer Republik, die sich hier zu einem Gesamtwerk vereint haben, das schon damals als vorbildlich fĂŒr den stĂ€dtischen Wohnungsbau galt. Die Weimarer Straße beherbergt eine weitere Besonderheit: Haus Nummer 15, 1. OG, rechts. Hier im Paul-Schwellenbach-Haus wurde eine Museumswohnung eingerichtet, die das WohngefĂŒhl der 1920er Jahre vermitteln soll.

Wohnstil: 8 Fragen, um den eigenen Stil zu finden

Was gefĂ€llt mir und was nicht? Wer diese Fragen beantworten kann, hat den wichtigsten Schritt geschafft, wenn es darum geht, aus dem eigenen Haus oder der Wohnung ein echtes und schönes Zuhause zu machen. Bevor Sie jetzt anfangen, in die Standard-Schublade gĂ€ngiger Einrichtungsstile zu greifen (die den eigenen Stil selten in GĂ€nze erfassen), sollten Sie herausfinden, was Ihnen generell gut gefĂ€llt. Aus diesen Elementen können Sie ihren ganz eigenen Stilmix entwickeln – nur so wird Ihr Zuhause Ihr ureigener, individueller Ort zum WohlfĂŒhlen. Fangen Sie gleich an mit einer kleinen Selbstbefragung 


Vortrag in The Stage von Hildegard Kalthegener ĂŒber Farbkombinationen nach Le Corbusier

© Hildegard Kalthegener
© Hildegard Kalthegener

Die Klassische Moderne ist fĂŒr ihren Funktionalismus, den rechten Winkel und die Reduktion auf das Wesentliche bekannt. Einer ihrer wichtigsten Vertreter, Le Corbusier, hat im scheinbaren Gegensatz dazu, ein Farbsystem mit zahlreichen Nuancen entwickelt, das noch heute vielen Kreativen zur Farbfindung und zur Schaffung raumbildender Polychromien verhilft. Im Vortrag werden gestalterische GegensĂ€tze analysiert:

Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit: Interview mit Ben van Berkel

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Ben van Berkel
© Inga Powilleit

EntwĂŒrfe von Ben van Berkel finden sich regelmĂ€ĂŸig auf der imm cologne. SpĂ€testens seit seiner Neugestaltung der Halle 11 im Jahr 2008 ist der niederlĂ€ndische Architekt und Designer der Messe verbunden. Wir sprachen mit ihm ĂŒber die Möglichkeiten heutiger Produktgestaltung und das zunehmende Verwischen der Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit.

Vortrag in The Stage von Dr. Sascha Peters:
Material Trends 2017

© Sascha Peters
© Sascha Peters

Aktuell lassen sich zwei wesentliche Trends bei Materialentwicklungen feststellen, die fĂŒr Interiorlösungen und Designer eine Relevanz haben. Zum einen versuchen die Hersteller die Angebote an nachhaltigen Werkstofflösungen auszubauen und die Produktionsprozesse, die Ressourcenbeschaffung und den Energieeinsatz in Richtung einer besseren ökologischen VertrĂ€glichkeit zu optimieren. DarĂŒber hinaus wird die Integration von Funktionen in einen Werkstoff und somit die gewinnbringende Nutzung so genannter „Smart Materials“ auf vielfĂ€ltige Weise erschlossen.

Ein Blick zurĂŒck: Die imm cologne in den 50ern

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Die imm cologne in den 50ern
© Koelnmesse, Walter Knoll, Vitra, Cassina

Vieles von dem, was unsere Einrichtung heute prĂ€gt, wurde in der Vergangenheit entworfen. Besonders beliebt ist heute die Formensprache der 1950er-Jahre, die als Mid-Century-Moderne fĂŒr eleganten Lifestyle steht. Vom Ohrensessel bis zum Nierentisch werden bewĂ€hrte Möbel der Nachkriegszeit neu aufgelegt und an heutige BedĂŒrfnisse angepasst. Doch wo liegen die UrsprĂŒnge dieser Gestaltung? Ein Blick zurĂŒck auf die AnfĂ€nge der imm cologne und das langlebige Design ihrer Aussteller.

Weltpremiere auf der imm cologne: Birkenstock prÀsentiert erstmals Betten und Schlafsysteme

© Birkenstock, Modell Canbarra
© Birkenstock, Modell Canbarra

Die Traditionsmarke Birkenstock kennt fast jeder. Bereits seit 1774 steht der Name fĂŒr handwerklich hergestelltes Schuhwerk und fĂŒr gesunde FĂŒĂŸe durch anatomisch angepasste Fußformen. Jetzt erweitert das Unternehmen sein Portfolio und wird kĂŒnftig auch Schlafsysteme und Betten anbieten. Die sollen beim Liegen das ĂŒbernehmen, das beim Gehen bereits die Schuhe fĂŒr Gelenke und RĂŒcken leisten. Denn genauso wie das Fußbett der natĂŒrlichen Form des Fußes entspricht, soll die Passform der Schlafsysteme auf die Regeneration des gesamten Körpers beim Liegen und Schlafen abgestimmt sein.